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Inklusion in Hennef: Informationsveranstaltung

Das Podium vor dem mit 250 Teilnehmern gut besuchten Plenum

Das Podium vor dem mit 250 Teilnehmern gut besuchten Plenum

Bürgermeister Klaus Pipke, Dominique Müller-Grote, Ingrid Henning, Stefan Hanraths, Birgit Kreitz-Henn, Michael Mertens, Raimund Patt, Elisabeth Schmies und Stephanie Barth (v.l.)

Bürgermeister Klaus Pipke, Dominique Müller-Grote, Ingrid Henning, Stefan Hanraths, Birgit Kreitz-Henn, Michael Mertens, Raimund Patt, Elisabeth Schmies und Stephanie Barth (v.l.)

(2.3.2012, dmg) „In der Frage, ob jemand behindert ist oder ob jemand behindert wird, geht es letzlich darum, niemanden mehr zu behindern, und jedem Mensch alle Möglichkeiten zu geben, seine Potenziale optimal auszuschöpfen.“ So umriss Bürgermeister Klaus Pipke die Zielsetzung der Inklusion, über deren Bedeutung und Voraussetzung am 1. März zahlreiche Experten im Pädagogischen Zentrum des Hennefer Gymnasiums sprachen. Die Veranstatung steht in einer Reihe bisheriger intensiver Anstrengungen in Hennef, das Thema Inklusion mehr und mehr in den Fokus zu rücken.

Der Titel des Abends gab die Richtung vor: „Herausforderung Inklusion in Hennef“. Sieben Experten auf dem Podium befassten sich dabei speziell mit der Frage „Was bedeutet Inklusion für die Schulen in Hennef?“Und dies stieß denn auch auf breites Interesse. Mit 250 Besucherinnen und Besuchern war das Pädagogische Zentrum des Hennefer Gymnasiums voll besetzt.

Veranstalter war die Stadt Hennef in Zusammenarbeit mit der Stadtschulpflegschaft, Schirmherr war Bürgermeister Klaus Pipke. Es informierten und diskutierten Raimund Patt vom Entwicklungsbüro Bildung schulhorizonte, Elisabeth Schmies von der GGS Wolperath, Ingrid Henning von der GGS Happerschoß, Landesrat Michael Mertens, Schuldezernent beim Landschaftsverband Rheinland, Stephanie Barth vom Sozialamt des Rhein-Sieg-Kreises, Stefan Hanraths, Erster Beigeordneter der Stadt Hennef, und Birgit Kreitz-Henn, Schulamtsdirektorin und Schulaufsicht Förderschulen beim Rhein-Sieg-Kreis. Moderiert wird die Veranstaltung von Dominique Müller-Grote, Abteilungsleiter Kulturentwicklung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hennef.

Nach einem eindrucksvollen Einführungsvortrag von Raimund Patt wurden zahlreiche Fragen aufgeworfen und von den Experten auf dem Podium beantwortet. Die beiden Grundschul-Leiterinnen berichteten, wie der gemeinsame Unterricht an Grundschulen organisiert wird und gaben so einen Einblick darin, wie man sich den Weg zur Inklusion vorstellen kann. Denn in einem waren sich alle einig: Inklusion ist ein Prozess und wir stehen ganz am Anfang.

Stefan Hanraths berichtete als Vertreter des Schulträgers Stadt Hennef, wie die Stadt aufgestellt ist und was man auf kommunaler Ebene tun kann und wies auch darauf hin, dass die personellen Voraussetzungen für eine gelingende inklusive Schule vom Land geschaffen werden müssen: "Die Stadt kann das tollste inklusive Schulgebäude bauen, aber wenn die personelle Ausstattung nicht stimmt, nützt das alles nichts." Die Grundschulen stützten diese Meinung, machten aber auch klar, dass man an den Schulen dennoch anfangen kann und muss, denn vor allem müsse sich auch "in den Köpfen etwas ändern."

Klar wurde an diesem Abend übrigens auch, dass Inklusion nicht die Abschaffung der Förderschulen mit sich bringt und dass auf allen staatlichen Ebenen noch viel Vorarbeit zu leisten ist, ehe das Ziel "inklusive Schule" erreicht wird.

Hintergrund

Inklusion als zentrales Leitbild der Bildungslandschaft Hennef und darüber hinaus in allen Lebensbereichen in Hennef – das ist das erklärte Hennefer Ziel. Den ersten Schritt dorthin hatte im Sommer 2010 die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe und Schule auf Bitten des Jugendhilfeausschusses gemacht. Hier war das Thema auf Antrag des Vereins Schule für alle e.V. regelmäßig besprochen worden. In einem zweiten Schritt Ende 2010 hatten die Stadt Hennef, der Verein „Schule für alle“ e.V., der Stadtsportverband Hennef und der „Verein betreute Schulen“ e.V. mit der „Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft“ eine Kooperation mit eben diesem Ziel geschlossen. Auf einer Arbeitstagung im Februar 2011 mit 70 Fachleuten aus Bildung, Sport und Stadtverwaltung wurden diese Gedanken weiter entwickelt und vertieft. Auch in der „Bildungsvereinbarung im Rahmen des lokalen Bildungsnetzwerkes Hennef für den Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule in Hennef“, die im Juni 2011 von den Leiterinnen und Leiter aller Hennefer Grundschulen und aller Hennefer weiterführenden Schulen und der Stadt Hennef unterzeichnet wurde, wurde der Gedanke der Inklusion aufgegriffen. Die Podiumsdiskussion am 1. März sollte weitere Aufklärungsarbeit leisten und vor allem Eltern Informationen zu diesem wichtigen bildungspolitischen Thema geben.

Bürgermeister Klaus Pipke sieht Hennef damit auf dem richtigen Weg: „Sowohl menschlich als auch bildungspolitischen müssen wir alles dafür tun, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, Bildung ohne Hindernisse zu erfahren. Inklusion ist der richtige Weg.“

Mehr zum Thema Inklusion auf unserer Website.




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