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Pipke: "Inklusion steht mit Großbuchstaben auf der Tagesordnung"

(2.3.2011, dmg) „Das Thema Inklusion steht mit Großbuchstaben auf der Tagesordnung“, so Bürgermeister Klaus Pipke. Den ersten Schritt hatte im Sommer 2010 die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe und Schule auf Bitten des Jugendhilfeausschusses gemacht. Hier war das Thema auf Antrag des Vereins Schule für alle e.V. regelmäßig besprochen worden. In einem zweiten Schritt Ende 2010 hatte die Stadt Hennef, der Verein „Schule für alle“ e.V., der Stadtsportverband Hennef und der „Verein betreute Schulen“ e.V. mit der „Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft“ eine Kooperation mit dem Ziel geschlossen, Inklusion als zentrales Leitbild der Bildungslandschaft Hennef und schließlich als Leitbild in alle Lebensbereiche in Hennef zu integrieren. Auf einer Arbeitstagung mit 70 Fachleuten aus Bildung, Sport und Stadtverwaltung am 26. Februar wurden diese Gedanken nun weiter entwickelt und vertieft.

Rund 70 Fachleute aus Schulen, dem Stadtsportverband, der Stadtschulpflegschaft und der Stadtverwaltung sowie Eltern und auch Therapeutinnen waren in der Hennefer Gesamtschule zusammengekommen und diskutierten, wie die Themen Integration und Inklusion in der Stadt Hennef weiter vorangetrieben werden können. Am Ende stand eine Absichtserklärung und ein Bekenntnis zum weiteren Ausbau der Inklusion. Darin verpflichten sich alle Beteiligten, die nächsten Arbeitsschritte auf dem Weg zu einer inklusiven Bildungslandschaft gemeinsam zu vereinbaren und Strukturen zu schaffen, die eine gegenseitige Information und einen gegenseitigen Austausch ermöglichen. Die Stadt wird das Thema Inklusion in der kommenden Schulentwicklungsplanung bearbeitet.

Dies entspricht auch einem Bürgerantrag des Vereins „Schule für alle“, den der Verein zur Arbeitstagung vorlegte. Darin bittet er die Stadt zu prüfen, „welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit Gemeinsamer Unterricht an den Grundschulen Hennefs bzw. Gemeinsamer Unterricht und Integrative Lerngruppen an den weiterführenden Schulen Hennefs eingerichtet werden“ können.

Bernhard Schmitz, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, reichte anlässlich der Arbeitstagung bei der Stadt den Antrag ein, „einen kommunalen Inklusionsplan als Teil der örtlichen Schul- und Jugendhilfeplanentwicklung zu erstellen.“ Die Anträge werden bei den nächsten Sitzungen des Schulausschusses und des Jugendhilfeausschusses behandelt. Im Vorfeld wird die Stadt konkrete Gespräche mit den Schulen führen, um festzulegen, wie sich ein Ausbau der integrativen Beschulung in der Stadt Hennef sicherstellen lässt.

Pipke: „Inklusion ist der richtige Weg“

„Ich freue mich“, so Bürgermeister Klaus Pipke, „dass wir bei diesem wichtigen Thema innerhalb weniger Monate so deutliche Fortschritte gemacht haben. Sowohl menschlich wie auch bildungspolitischen müssen wir alles dafür tun, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Potenziale optimal auszuschöpfen. Inklusion ist der richtige Weg.“

Schneider: „Hennef wird bald Modellcharakter haben“

Die Vorsitzende des Vereins „Schule für alle“ e.V. Lucia Schneider, eine der Triebfedern des Themas Inklusion in Hennef, betont dies ebenfalls: „Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Hennef in Sachen Inklusion schon sehr bald Modellcharakter einnehmen wird. Viele Menschen arbeiten hier inzwischen aus Überzeugung gemeinsam an diesem Thema.“

Integrationsquote an den Hennefer Schulen 26 Prozent

Zurzeit beträgt die Integrationsquote an den Hennefer Schulen 26 Prozent und liegt damit sechs Prozent über der Integrationsquote im Rhein-Sieg-Kreis. 76 Kinder werden in Hennef integrativ beschult, für weitere 215 Schülerinnen und Schüler ist eine Förderung an den jeweiligen Förderschulen der Stadt, des Kreises, des Landschaftsverbandes und von privaten Trägern erforderlich.
Deutlich wurde in der Arbeitstagung auch, dass die Vertreter der anwesenden Förderschulen den allgemeinbildenden Schulen mit fachlicher Unterstützung bei der Frage der Inklusion zur Verfügung stehen. Mittelfristig sollen Förderkonferenzen helfen, eine am Kindeswohl ausgerichtete Entscheidung für die Schullaufbahn eines Kindes in einer allgemeinbildende Schule oder einer Förderschule zu treffen. Mit am Tischen sitzend dann Vertreter der Schulen, Lehrer des Kindes, die Eltern, Sonderpädagogen, Vertreter des Jugendamtes und – sofern vorhanden – Therapeuten des Kindes. Dabei wird es im Kern um die Frage gehen, welche Unterstützung ein Kind braucht, damit es erfolgreich an einer allgemeinen Schule beschult und gefördert werden kann, und welche Voraussetzungen Lehrkräfte, pädagogischen Fachkräfte und Eltern brauchen, um diesen Erfolg sicherzustellen.

Handbuch „Kommunaler Index für Inklusion“

Erfahrungen und Ergebnisse aus der Zusammenarbeit werden entsprechend der im Dezember 2010 geschlossenen Kooperationsvereinbarung Grundlage für ein von der „Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft“ angeregtes Handbuch „Kommunaler Index für Inklusion“ sein. Das Handbuch soll anderen interessierten Kommunen als Beispiel dienen, wie inklusive Entwicklungen initiiert und vorangebracht werden können. Die Stadt Hennef ist Pilotkommune für dieses Projekt.




Der Bürgermeister

Volksbegehren G9

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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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