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Parkscheinautomaten werden jetzt schön

Bürgermeister Klaus Pipke, Hans-Peter Rösgen, Ricarda Schmitz (Werbegemeinschaft Hennef), Michael Walter (Erster Beigeordneter) und Volker Steckmeier (v.l.)

Bürgermeister Klaus Pipke, Hans-Peter Rösgen, Ricarda Schmitz (Werbegemeinschaft Hennef), Michael Walter (Erster Beigeordneter) und Volker Steckmeier (v.l.)

(12.9.2017, dmg) Parkscheinautomaten sind keine optische Zierde … in Hennef ist das jetzt anders, denn nun dienen die 33 Parkscheinautomaten im Hennefer Zentrum als eine Art Leinwand für Fotos. Nach einer Idee von Volker Steckmeier von der städtischen Abteilung für Straßenverkehrsangelegenheiten sind die Automaten mit Bildtafeln bestückt wordcen, die Hennefer Motive zeigen, aber auch Fotos aus Hennefs Partnerstädten. Dominique Müller-Grote von der Pressestelle hat in seinen riesigen Fotofundus gegriffen und die passenden Tafeln gestaltet, die Hausdruckerei der Stadtverwaltung wiederum hat die Tafeln hergestellt und die Bilder auf Aluminium-Verbundplatten der Größe 1,2 Meter mal 35 Zentimeter aufgezogen.

„Eine schöne Idee,“ so Bürgermeister Klaus Pipke, „die das Stadtbild deutlich aufwertet und die grauen Kästen zu ansehnlichen Bildträgern macht! Hennef bietet so viel Sehenswertes und so viele schöne Ecken, es lohnt sich, die immer wieder zu zeigen. Besonders schön ist aber auch, dass wir auf diese Weise noch einmal ein wenig Werbung für unsere Partnerstädte machen können.“

Die ersten Tafeln sind am 12. September montiert worden, weitere bis Ende September. Jeder Automat erhält zwei identische Bildtafeln auf den beiden Seitenflächen, aber kein Automat dieselben Bilder wie ein anderer. Jede Bildtafel ist darüber hinaus mit dem Logo der städtischen Kampagne „Wir nehmen Rücksicht“ versehen.

Kampagne: „Wir nehmen Rücksicht!“

Rücksicht nehmen! Das ist die Botschaft einer Kampagne, die die Stadt Hennef im März 2017 gestartet hat. Ziel ist es, die Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme anzuhalten. Im Fokus steht dabei vor allem das Stadtzentrum mit der Frankfurter Straße, die seit ihrem Bau 1990 als „Mischverkehrsraum“, als gemeinsamer Ort für alle gilt. Die Botschaft der Kampagne wird mit Info-Flyern, Aufklebern mit dem Kampagnenlogo und Straßenbannern vermittelt – und nun eben auch auf allen Parkscheinautomaten. „Nur wenn wir auf andere Rücksicht nehmen, können wir uns gemeinsam sicher in der Stadt bewegen“, so der zentrale Satz des Infoflyers, den man auch online unter www.hennef.de/ruecksicht findet.

Rücksichtnahme ist gerade in der Frankfurter Straße von zentraler Bedeutung, da alle Verkehrsteilnehmer die Straße gemeinsam nutzen dürfen:

  • Radfahrer dürfen auf dem Gehweg fahren, sind dort aber nur Gast und müssen auf Fußgänger Rücksicht nehmen, dürfen also nur Schritttempo fahren und müssen gegebenenfalls absteigen und schieben. 
  • Fußgänger dürfen die Straße überall überqueren und Autofahrer sollen Fußgänger an jeder Stelle über die Straße lassen. Aber: Fußgänger sind auf der Straße nur Gast.
  • Autofahrer werden durch den Belag an den Seiten der Frankfurter Straße und die Laternen in der Straßenmitte gebremst.

Gegenseitige Rücksichtnahmen gilt darüber hinaus auch in der Fußgängerzone sowie in Fahrradstraßen. In Hennef findet man eine solche in der Siegallee im Hennefer Zentrum. Weitere Informationen zum Thema Rücksicht im Straßenverkehr bekommt man beim Ordnungsamt im Hennefer Rathaus, Tel. 02242 / 888-0, info(at)hennef.de.




Der Bürgermeister

Volksbegehren G9

Volksbegehren G9

Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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