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Einstimmig für eine zweite Hennefer Gesamtschule

Bürgermeister Klaus Pipke und der Erste Beigeordnete Stefan Hanraths (l.) informieren in Sachen zweiter Gesamtschule

Bürgermeister Klaus Pipke und der Erste Beigeordnete Stefan Hanraths (l.) informieren in Sachen zweiter Gesamtschule

(24.05.2012, dmg) “Eine zweite Hennefer Gesamtschule soll die Haupt- und die Realschule ablösen”, so fasst Bürgermeister Klaus Pipke die neuesten Pläne der Stadtverwaltung zusammen, die auch in der Sitzung des Schulausschusses am 23. Mai auf der Tagesordnung standen. Die Pläne sind Teil der Schulentwicklungsplanung 2012 bis 2017.

Der Schulausschuss unterstützte die Pläne einhellig und votierte einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung, die Gründung einer zweiten Hennefer Gesamtschule in die Wege zu leiten.

„Zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung der Schullandschaft bei den Sekundarstufenschulen“, so der Beschlussvorschlag für den Ausschuss, „wird die Verwaltung beauftragt, alle erforderlichen Schritte zur Errichtung einer weiteren Gesamtschule in Hennef vorzubereiten und umzusetzen. Mit der Errichtung einer weiteren Gesamtschule ist gleichzeitig das Auslaufen der bisherigen Haupt- und Realschule verbunden.“ Insbesondere die Leiter der Haupt- und der Realschule, Stefan Behlau und Alfred Scholemann, unterstützen den Vorschlag ebenso wie der Leiter der bestehenden Gesamtschule Wolfgang Pelz, der Leiter des Gymnasiums Martin Roth und die Leiterin der Schule in der Geisbach Ursula Hagen.

„Hauptgrund für diesen Plan ist das im Gegensatz zu früher geänderte Wahlverhalten der Eltern“, so Pipke, „was sich auch an den beständig hohen Anmeldezahlen an der Gesamtschule zeigt. Unserer Einschätzung nach, und die wird auch vom Schulgutachter Dr. Detlef Garbe geteilt, wollen Eltern für ihre Kinder die Option Abitur offen halten. Damit verschiebt sich das Gewicht hin zu Schulen mit Sekundarstufe II. Die Gesamtschule muss auch in diesem Jahr wieder mehr als 180 Schülerinnen und Schüler für die Eingangsklasse ablehnen.“

Verbunden damit seien sinkende Schülerzahlen an der Haupt- und der Realschule. Für das kommende Schuljahr wurden an der Hauptschule lediglich 38 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Die Prognose der Schulentwicklungsplanung geht davon aus, dass die Schule künftig nur noch einzügig ist und bis 2022 nur noch 203 Schülerinnen und Schüler hat, was einer Gefährdung des Bestandes gleich kommt. Immerhin hatte die Schule 2007 noch 701 und hat aktuell 472 Schülerinnen und Schüler. Auch die Schülerzahlen der Realschule sinken: Für das Jahr 2013 wird eine Schülerzahl von 773 Schülerinnen und Schülern erwartet, die bis zum Jahr 2022 auf 616 Schülerinnen und Schüler sinkt. 2007 waren es noch 801 Schülerinnen und Schülern.

Das Hennefer Gymnasium wiederum kann die Nachfrage nicht dauerhaft über eine Fünfzügigkeit hinaus befriedigen, da die Schule baulich im Grunde nicht auf Sechszügigkeit ausgelegt ist, aber dennoch heute schon in manchen Jahrgängen sechszügig arbeitet, ab kommendem Schuljahr in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 10.

Das Fazit, so Bürgermeister Klaus Pipke: „Das Potenzial für eine weitere Gesamtschule ist gegeben.“

Dritte Oberstufe

„Mit einer neuen Gesamtschule würde in Hennef auch eine dritte Oberstufe eingeführt“, so Pipke. „Auch hierfür ist der Bedarf belegt: Die Oberstufe der Gesamtschule Hennef musste für das kommende Schuljahr 86 Schülerinnen und Schüler ablehnen, die des städtischen Gymnasiums sieben Schülerinnen und Schüler. Das Schulgutachten geht davon aus, dass die dritte Oberstufe in ihrem ersten Jahr 2019 in Klasse 11 rund 50 Schülerinnen und Schülern hätte.“

Standort, weiteres Vorgehen und Zeitplan

Die Errichtung einer Gesamtschule setzt mindestens eine Vierzügigkeit (100 Schülerinnen und Schüler) und eine ausreichende Schülerzahl in der Oberstufe voraus. Bei Einführung einer zweiten Gesamtschule zum Schuljahr 2013/2014 würde die fünfte Klasse der Prognose zufolge mit 180 Schülern belegt. Die Gesamtschülerzahl würde bis 2022 auf 845 Schülerinnen und Schüler steigen. Parallel dazu würden die Haupt- und Realschule auslaufen, also ab 2013 keine neuen Schüler mehr aufnehmen. Die neue Gesamtschule würde an den bisherigen Standorten der Haupt- und Realschule angesiedelt. Der Zeitplan sah einen ersten richtungweisenden Beschluss des Ausschuss für Schule, Sport und Städtepartnerschaften am 23. Mai vor, der - wie gesagt - einstimmig erfolgte.

Nach den Sommerferien 2012 soll im August eine Informationsveranstaltung für Eltern stattfinden, anschließend eine Befragung der Eltern der Kinder der Klassen 3 und 4 der Hennefer Grundschulen. Unter der Voraussetzung eines Votums für die Einführung einer zweiten Gesamtschule, kann dann der Stadtrat im Oktober 2012 beschließen, beim Schulministerium einen entsprechenden Antrag zur Gründung zu stellen.

Parallel dazu wird die Stadtverwaltung bis zur übernächsten Sitzung des Schulausschusses prüfen, welche baulichen Maßnahmen an den Standorten der Haupt- und der Realschule in die Wege geleitet werden müssen, damit dort eine Gesamtschule im Ganztagesbetrieb laufen kann. Dazu gehört auch eine Grobkostenschätzung eventueller Umbauten und Erweiterungen.

Sollte weiterhin alles in der geplanten Zeit erfolgreich umgesetzt werden, könnte die Anmeldephase zur neuen Gesamtschule im Februar 2013 stattfinden. Voraussetzung für die tatsächliche Einrichtung wäre dann, dass mindestens 100 Kinder angemeldet werden.

Wichtig, so Bürgermeister Klaus Pipke“, sei, „dass alle Kinder, die aktuell die Haupt- und der Realschule besuchen oder für das kommende Schuljahr 2012/2013 angemeldet wurden, dort ganz normal ihren Abschluss machen können. Der Aufbau der neuen Gesamtschule und das Auslaufen der Haupt- und Realschule läuft parallel."

Pädagogisches Konzept

Für die Elternbefragung, die nach den Sommerferien durchgeführt werden soll, ist es nicht notwendig, ein pädagogisches Konzept für eine neue Gesamtschule vorzulegen. Im Hinblick auf die Tragweite der Entscheidung und im Hinblick auf eine von Anfang an gut funktionierende Kooperation mit den bestehenden Hennefer Schulen, soll ein solches Konzept in Kooperation zwischen der Stadtverwaltung, den weiterführenden Schulen inklusive der Förderschule und externen Sachverständigen dennoch frühzeitig erarbeitet werden. Das Konzept soll Aufschluss über das vorgesehene Profil der Schule geben und auch Aussagen zum gemeinsamen inklusiven Lernen, zu Wahlpflichtfächern und zum Ganztagsbetrieb enthalten. Darin soll auch niedergelegt sein, wie die neue Gesamtschule mit den anderen Hennefer Schulen – insbesondere im Bereich der Oberstufenschulen und der Förderschulen – zusammenarbeitet.




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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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