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Kanalbaumaßnahmen im Stadtzentrum

(2.3.2016, dmg) Nachdem die Kanalsanierungen in Happerschoß, Heisterschoß, Stoßdorf und in Teilen des Hennefer Zentralortes (unter anderem der Königstraße und der Fritz-Jacobi-Straße) bereits abgeschlossen und in weiteren Teilen des Zentralortes (zwischen Frankfurter Straße, A 560 und Kaiserstraße) im Gange sind, steht nun ab 2016 die Sanierung der Kanäle entlang der Frankfurter Straße auf dem Programm. Zunächst soll das Teilstück zwischen der Fritz-Jacobi-Straße und der Königstraße saniert werden – in den Sommerferien und mit möglichst geringeren Behinderungen.

Für die Planung der Sanierungsmaßnahme sind nochmals die Hauptkanäle, die Anschlussleitungen im öffentlichen Bereich und die Schachtbauwerke optisch untersucht worden. Grundlage der Planungen sind also aktuelle TV-Untersuchungen. Im Ergebnis sind folgende Baumaßnahmen vorgesehen:
Hauptkanäle – Die Hauptkanäle in der Frankfurter sind noch in einem relativ guten Zustand, jedoch sind viele Anschlussstutzen mangelhaft und sollen in unterirdischer Bauweise mittels Kanalrobotertechnik saniert werden. Lediglich dort, wo eine Vielzahl von defekten Stutzen gefunden wurden und weitere örtlich begrenzte Schäden festgestellt worden sind, müssen auch die Hauptkanäle saniert werden – in geschlossener Bauweise mit einem so genannten „Schlauchliner“. Schlauchlining ist ein gängiges Verfahren zur grabenlosen Sanierung von erdverlegten, drucklosen Entwässerungsnetzen, wie etwa der Kanalisation. Hierbei wird ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch (Schlauchliner oder Inliner) in den Kanal eingezogen oder eingestülpt, der anschließend aushärtet.
Anschlussleitungen – Bei rund 39 der 74 öffentlichen Anschlussleitungen sind keinerlei Maßnahmen erforderlich, bei 35 Anschlüssen sind welche geplant. Bei den Anschlussleitungen mit Schäden ist häufig eine Reparatur oder der Einbau eines „Hausanschlussliners“ geplant. Bei 17 Anschlussleitungen ist eine Erneuerung in offener Bauweise erforderlich.
Schachtbauwerke – Neben baulichen Mängeln wie Risse oder eindringendes Wasser entsprechen die Schachtbauwerke auch nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Unfallverhütungsvorschriften. Die Schachtbauwerke werden abgedichtet und die fehlenden Sicherheitseinrichtungen, wie zum Beispiel Einstieghülsen, werden ergänzt. Die Schachtbauwerke sind aber noch in einem baulich so guten Zustand, dass keine vollständige Erneuerung vorgesehen ist. Größere Straßenaufbrüche sind also nicht nötig.

Die Kosten für die genannten Maßnahmen betragen 270.000 Euro (Hauptkanäle 67.000 €; Schachtbauwerke 138.000 €; Anschlussleitungen 65.000 €).

Verkehrsbeeinträchtigungen und Bauzeit

Um die Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Frankfurter Straße und den Umleitungsstrecken auf ein Minimum zu reduzieren, sollen die geplanten Arbeiten überwiegend in den Sommerferien stattfinden. ln diesem Zeitraum wird die Frankfurter Straße in dem besagten Abschnitt in Fahrtrichtung Königstraße zur Einbahnstraße, die Gegenrichtung soll über Königsstraße und Fritz-Jacobi-Straße bedient werden.

Da die übliche Einbauzeit für die Herstellung einer Kanalhausanschlussleitung rund eineinhalb bis zwei Tage beträgt, rechnen de Fachleute damit, in diesen Sommer bereits rund 85 Prozent eventuell sogar alle Anschlussleitungen der in offener Bauweise zu sanierenden Kanalleitungen durchführen zu können. Die restlichen Anschlussleitungen sollen dann in den Herbstferien oder in den nächsten Sommerferien saniert werden.

Die geschlossenen Sanierungsmaßnahmen werden komplett in diesem Jahr ausgeführt, ebenfalls vor allem in den Sommerferien. Restarbeiten und Kontrolluntersuchungen müssen teilweise auch nach den Sommerferien durchgeführt werden. Dafür wäre dann eine nur kurzzeitige halbseitige Sperrung der Straße erforderlich, die nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 9 und 15 Uhr eingerichtet werden soll.

Die weitergehende Kanalbausanierung im weiteren Verlauf der Frankfurter Straße ab der Königsstraße soll in den nächsten Jahren in Angriff genommen werden, hierfür werden Zeitpläne noch vorlegt.




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