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Ortsumgehung Uckerath: "Eine gute Nachricht!"

(16.3.2016, dmg) „Das ist eine tolle Nachricht für Hennef und Uckerath“, so Bürgermeister Klaus Pipke zum neuen Bundesverkehrswegeplan, der heute in Berlin vorgestellt wurde, und in dem die Ortsumgehung Uckerath weiterhin als eines der vordringlichen Straßenbauprojekte des Bundes genannt wird. „Wir haben lange gekämpft und uns mit vielen Partnern aus Politik und Wirtschaft über Partei- und Landesgrenzen hinweg für die Ortsumgehung stark gemacht. Wir werden die Zeit bis zum voraussichtlichen Beschluss des Bundesverkehrswegeplanes im Bundestag Ende des Jahres nutzen, um gemeinsam mit unseren Partnern die Notwendigkeit der Ortsumgehung weiter deutlich zu machen.“ Pipke weiter: „Danach gilt es dann, für einen zügigen Bau der Ortsumgehung zu kämpfen, damit den Plänen bald auch Taten folgen!“

Der im Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Ausbau der Bahntrasse durchs Siegtal stößt bei Pipke weiterhin auf deutlichen Widerstand: „Der versprochene Lärmschutz steht in keinem Verhältnis zur höheren Belastung durch mehr Bahnen. Der Eingriff in die Landschaft durch einen Lärmschutzwall und die Reduzierung der Lebensqualität wären gravierender als der Nutzen und sind mit den Bürgerinnen und Bürgern einfach nicht zu machen.“ Pipke machte klar, dass man weiterhin in allen Siegtalkommunen gegen diese Planungen Front machen werde.

Ortsumgehung Uckerath

Die Ortsumgehung Uckerath war als vordringliche Maßnahme Teil des Bundesverkehrswegeplans 2003. Erste Planschritte für eine Ortsumgehung waren bereits bis 2011 unternommen worden, so eine Untersuchung verschiedener Varianten. Bis September 2011 hatte die Ortsumgehung in der Priorisierungsliste des Landes NRW den Status „Vorbereitende Untersuchung zur Linien-Bestimmung“ und die Stadt wartete auf das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung und Anstöße zu weiteren Planungen durch das Land. Dann aber wurde die Ortsumgehung in der Priorisierungsliste in den Status „nachrangig zu planen“ zurück gestuft und schließlich am 26.9.2013 in der Liste der NRW-Vorschläge zum Bundesverkehrswegeplan gar nicht mehr genannt. Erst nachdem die Stadt Hennef selber die Maßnahme beim Bund angemeldet hatte, wurde sie 2014 in die Vorschlagsliste für den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und dort unter der laufenden Nummer 1295 (NW 208) als „2- bis 3-streifiger Neubau“ der „OU Hennef/Uckerath“ verzeichnet. Im Oktober 2013 hatte sich außerdem die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg an das Bundesverkehrsministerium gewandt und um Aufnahme der Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan gebeten.

Im November 2013 hatten der Hennefer Stadtrat und der Eitorfer Gemeinderat auch eine Resolution zur Ortsumgehung Uckerath verabschiedet. Darin hieß es: „Die Ortsumgehung stellt die einzige Möglichkeit dar, die durch nahezu 20.000 Fahrzeuge pro Tag erheblich belastete Ortsdurchfahrt Uckerath zu entlasten, die Anbindung an die ausgebaute Bundesstraße 8 auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz verkehrsverträglich zu gestalten, die Gemeinde Eitorf von Durchgangsverkehr zu entlasten und diese zugleich an der südwestlichen Gemeindegrenze besser in Richtung der A 560 anzubinden.“

Zuvor hatte sich Bürgermeister Klaus Pipke im Juli 2013 mit zahlreichen Vertretern aus dem Bundestag sowie den Landtagen Rheinland-Pfalz und NRW, unter anderem dem Mitglied des Deutschen Bundestages Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) und dem Mitglied des NRW-Landtages NRW Dirk Schlömer (SPD), in Uckerath getroffen und länder- und parteiübergreifend für die Ortsumgehung Werbung gemacht.

Hintergrund Bundesverkehrswegeplan

Der Bund ist nach dem Grundgesetz verantwortlich für Bau und Erhaltung der Bundesverkehrswege, als der Bundesschienenwege, der Bundeswasserstraßen und der Bundesfernstraßen. Grundlage dafür ist der Bundesverkehrswegeplan, der alle 10 bis 15 Jahre neu aufgestellt wird. Weitere Informationen im Internet unter http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2016/035-dobrindt-bvwp2030.html.

Zahlen und Fakten: Rund 18.000 Fahrzeuge täglich

Die B 8 ist die Verbindung zwischen der Bundesautobahn A 560 im Nordwesten und dem Bundesland Rheinland-Pfalz im Südosten. Vom 21. bis 28 März 2011 hatte die Hennefer Stadtverwaltung eine eigene Verkehrsmengenmessung an zwei Stellen in Uckerath durchgeführt, bei der man eine sehr hohe Belastung der B 8 durch den Pkw- aber auch durch den Lkw-Verkehr feststellen konnte. Gemessen wurde auf zwei Streckenabschnitten, jeweils in Richtung Hennef und Altenkirchen. Im Bereich Sportplatz B 8 (SC Uckerath) Richtung Altenkirchen wurden insgesamt 48.051 Fahrzeuge gezählt. Davon waren es 43.902 PKW und Motorräder, 2.499 LKW und 1.650 Lastzüge. Das bedeutet in beiden Richtungen im Schnitt täglich 13.450 Fahrzeuge.

In Richtung Hennef waren es insgesamt 45.862 Fahrzeuge. Die setzen sich wie folgt zusammen: 41.872 PKW und Motorräder, 2.466 LKW und 1.524 Lastzüge. Im Bereich der Straße Im Scherbusch (Höhe Tankstelle Tank Treff) in Richtung Altenkirchen wurden insgesamt 64.940 Fahrzeuge gezählt. Davon waren es 59.684 PKW und Motorräder, 2.678 LKW und 1.687 Lastzüge. In Richtung Hennef waren insgesamt 60.328 Fahrzeuge unterwegs. Davon waren es 55.801 PKW und Motorräder, 2.858 LKW und 1.669 Lastzüge. Das bedeutet in beiden Richtungen im Schnitt täglich 17.900 Fahrzeuge.

Mit diesen Werten gehört die B8 in Uckerath zu den am höchsten belasteten Bundesstraßen im Rhein-Sieg-Kreis. Die hohe Verkehrsbelastung und insbesondere der hohe Anteil des Schwerlastverkehrs beeinträchtigen die Anwohner sehr. Zudem erweist sich die Verkehrsproblematik zunehmend als massives Hindernis bei allen relevanten stadtplanerischen Entscheidungen für die Ortslage Uckerath.

Das Problem hat sich durch den Ausbau der B 8 auf rheinland-pfälzischer Seite noch verschärft, was zu einer Attraktivitätssteigerung und somit zu einem weiter steigenden Verkehrsaufkommen geführt hat. Diesem Verkehrsaufkommen ist die vorhandene Infrastruktur auf der nordrhein-westfälischen Seite der B 8 im jetzigen Zustand nicht gewachsen. Eine von der Stadt Hennef beauftragte „Untersuchung zur geplanten Entlastung der Ortsdurchfahrt Uckerath im Zuge der Bundesstraße B 8“ hat das Ergebnis gebracht, dass nur eine Ortsumgehung eine signifikante Entlastung bringen kann. Der Schwerlastverkehr müsste sich unter Berücksichtigung des Durchgangsverkehrsanteils in der Ortslage halbieren, die Gesamtverkehrsbelastung würde von rund 17.900 Kfz auf einen Wert zwischen 1.800 und 6.900 Kfz pro Tag absinken – abhängig von der tatsächlichen Variante der Ortsumgehung. (Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz, Dorfgestaltung und Denkmalschutz des Rates der Stadt Hennef vom 18.09.2012)



Dateien:
bvwp-2030-gesamtplan.pdf6.9 M

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