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Entlang der Sieg

Die Sieg bei Lauthausen

Die Sieg bei Lauthausen

Quadenhof in Stoßdorf

Quadenhof in Stoßdorf

Die Sieg im Hennefer Zentrum

Die Sieg im Hennefer Zentrum

Die Sieg ist prägend für Hennef, mit ihren Auen eine erhaltenswerte und weitgehend unberührte Landschaft und überdies beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. In diesem Abschnitt finden Sie die Artikel "Entlang der Sieg von Bülgenauel nach Stoßdorf", "Die Sieg" und "Höfe an der Sieg".

Entlang der Sieg von Bülgenauel nach Stoßdorf

Unsere Tour entlang der Sieg empfiehlt sich allerdings vor allem für einen Ausflug mit dem Fahrrad. Die Route ist simpel, dauert bei zügiger Fahrt dennoch rund zwei Stunden, entsprechend länger, wenn man bummelt oder zwischendurch Rast macht. Wir können am Bahnhof Merten (S-Bahn-Linie 12) knapp hinter der Ortsgrenze von Hennef auf Eitorfer Gebiet starten. Denkbar wäre auch, am Bahnhof Blankenberg (ebenfalls Linie 12) auszusteigen und eine verkürzte Route zu fahren. Eine andere Möglichkeit ist, die Route umgekehrt von Stoßdorf kommend siegaufwärts zu befahren und ab Blankenberg oder Merten die Heimreise anzutreten. In allen Fällen ist die S-Bahn-Linie 12 die richtige Wahl, es sei denn, man will hin und zurück mit dem Fahrrad fahren.

Unsere Route startet der Einfachheit halber am Bahnhof Merten. Wir halten uns westlich und nutzen zunächst den Weg auf der nördlichen Seite der Sieg. Der komplette Weg, den wir fahren, ist mit Radwanderwegweisern ausgestattet und auch am „Siegtal Pur“ Logo zu erkennen. Zunächst umkurven wir das am anderen Ufer liegende Bülgenauel. Bei Auel kreuzen wir zwei Mal die Bahnlinie – das erste Mal kurz hinter der Eisenbahnbrücke. Im folgenden Oberauel sehen wir eine der vielen Hennefer Streuobstwiesen, ein echtes Argument dafür, diese Tour während der Baumblüte Ende April, Anfang Mai zu unternehmen. Im Übrigen haben wir von hier einen grandiosen Blick auf Burg Blankenberg.

Hinter Oberauel überqueren wir kurz vor Haus Attenbach die Sieg und biegen gleich rechts in den Wander- und Radweg ein, eigentlich ein reiner Wirtschaftsweg, der jedoch von Fahrradfahrern und Wanderern genutzt werden kann. Die Aussicht rechts hoch nach Bödingen auf die ehemaligen Weinhänge und heutigen Streuobstwiesen ist mehr als einen Blick wert. Weiter geht es zwischen Bahndamm und Sieg durch die Retentionsflächen der Sieg, die bei Hochwasser eine Seenplatte bilden. Je nach Wasserstand ist höchste Vorsicht geboten! Auf der anderen Seite des Bahndammes befindet sich das Naturschutzgebiet Dondorfer See, auf der anderen Seite der Sieg die Ortschaft Lauthausen und die dortigen Campingplätze. 

Am Ende einer langen Geraden und um die Kurve herum geht es bald hinauf nach Weldergoven. Unterhalb der Straße Grafenbungert befindet sich ein Altarm der Sieg. Dem Siegdamm in Richtung Allner und der Beschilderung folgend, sehen wir am anderen Ufer der Sieg die Mündung der Bröl.

Bröltalstraße und Siegbrücke über- oder unterquerend (Blick auf Schloss Allner!) und kurz darauf unter der Autobahn hindurch sind wir bald auf der Siegpromenade im Zentrum Hennefs, an deren Anfang der Hanfbach in die Sieg mündet. Auf Höhe der Gaststätten „JaJa“ und „Sowieso“ – wo sich eine Rast im Biergarten anbietet – befindet sich der Horstmannsteg, über den man den Allner See erreicht. Rechts neben dem Horstmannsteg sehen wir einen 2006 renaturierten Altarm der Sieg.

Weiter geht es am Chronos-Gelände und der breiten Freitreppe vorbei in Richtung Kläranlage. Kurz hinter der Autobahn führt der Siegdamm durch eine erst kürzlich angelegte Lindenallee, gefolgt von einer alten Lindenallee und durch ein breites und weitgehend naturbelassenes Areal zwischen Sieg und Stoßdorf. Wer mag, macht einen Abstecher über die Hängebrücke nach Weingartsgasse in die bei Ausflüglern beliebte Gaststätte „Sieglinde“. 

Kurz hinter der Brücke passieren wir, der Obstbaumallee folgend, linker Hand das Versuchsgut für organischen Landbau „Wiesengut“ der Universität Bonn. Weiter dem Siegdamm entlang, erreichen wir kurz vor der Stadtgrenze die Mündung des Wolfsbaches und sind am Ziel unserer Tour.

Die Sieg

Laut Landeswassergesetz Nordrhein-Westfalen ist die Sieg von der Mündung bis zur NRW-Landesgrenze ein Gewässer 1. Ordnung. Das heißt: Für die Unterhaltung ist der Staat zuständig, in diesem Fall das Staatliche Umweltamt Köln. Soviel zum amtlichen Teil. Weitere Fakten: Die Sieg ist ein Mittelgebirgsgewässer mit einer Länge von rund 150 Kilometern. Sie entspringt im Rothaargebirge nahe der nordöstlichen Gemeindegrenze von Netphen. Ihre Quelle befindet sich am Rothaarsteig bei 603 Metern Höhe über Normal Null. Ab der Quelle fließt die Sieg rund 35 Kilometer durch NRW, ist dann etwa 40 Kilometer durch Rheinland-Pfalz unterwegs und erreicht wieder NRW, wo sie bis zur Mündung bei Niederkassel-Mondorf in den Rhein weitere 75 Kilometer zurücklegt. Die Sieg hat auf gesamter Länge zwischen Bergischem Land, Westerwald, Rothaargebirge und Rhein ein Einzugsgebiet von 2.832 Quadratkilometern. Davon liegen 2.190 Quadratkilometer in Nordrhein-Westfalen und 642 Quadratkilometer in Rheinland-Pfalz.

Hennef liegt am Ausgang des Siegtales – oder am Eingang, je nach Perspektive. Die Sieg schlängelt sich zwischen Bülgenauel und Stoßdorf auf einer Länge von 17 Kilometern in teilweise weit ausholenden Bögen durch ihr Bett. Hier und da kann man trocken gefallene Altarme erkennen. Viele kleinere Bäche und Flüsse münden auf Hennefer Gebiet in die Sieg, so der Hanfbach im Zentralort, die Bröl bei Allner-Müschmühle, der Steiner Bach bei Haus Attenbach oder der Wolfsbach: Der im Volksmund „Dürresbach“ genannte Bach entspringt bei Söven und fließt unterirdisch durch den Hennefer Zentralort, um bei Stoßdorf wieder ans Tageslicht zu kommen und in die Sieg zu münden. Zwischen Sieg und Dondorfer See besteht eine Verbindung, die bei Hochwasser für einen Abfluss des Wassers sorgt.

Apropos Hochwasser: Das ist natürlich entlang der Sieg ein ständiges Thema. Die Hennefer Feuerwehr und der städtische Baubetriebshof sind für alle, wie man so sagt: „Hochwasserlagen“ bestens vorbereitet. Der Zentralort ist mit einer Hochwasserschutzmauer gesichert. An vielen Stellen entlang der Sieg findet der Fluss ausreichend Platz, um sich bei Hochwasser auszudehnen, ohne Ortschaften zu überfluten. Dennoch kann die Sieg bei extremem Hochwasser einigen Ortslagen wie beispielsweise Lauthausen, Auel oder Müschmühle gefährlich werden. Abgesehen davon ist ein Hochwasser führender Fluss immer mit Vorsicht zu genießen. Steigt der Pegel der Sieg gar deutlich über drei Meter, wird im Rathaus ein Krisenstab eingerichtet. Hennef ist übrigens eine der wenigen Städte entlang der Sieg, die einen bis ins Detail ausgearbeiteten Hochwasserschutzplan hat, der in Bezug auf mögliche Pegelstände alle einzuleitenden Schutzmaßnahmen beschreibt.

Höfe an der Sieg

Von all den vielen Höfen in Hennef haben drei eine ganz besondere Verbindung, die man bei einem Blick auf die Landkarte nicht ohne weiteres erkennt: Der „Allner Hof“ zwischen Allner und Weldergoven, das „Wiesengut“ in der Siegaue und der „Abtshof“ in Geistingen wurden 1911 als typenmäßig gleiche Gutshöfe gebaut. Bauherr: die damaligen Eigentümer von Schloss Allner, die Cockerillsche Vermögens- und Gutsverwaltung. Die drei Höfe dienten als Vorhöfe zu Schloss Allner. 

Das Wiesengut ist seit 1985 ein Versuchsbetrieb für Organischen Landbau der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn und seit 1991 dem Institut für Organischen Landbau zugeordnet. Es ist Mitglied im Anbauverband "Naturland" und in den Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" der Landwirtschaftlichen Fakultät Bonn als „Projektbereich Wiesengut“ eingebunden. Das Wiesengut veranstaltet meist im Sommer eines jeden Jahres einen Tag der offenen Tür. Der Allner Hof ist Pferdehof. Der Abtshof schließlich – auf den die Beschreibung „an der Sieg“ zugegeben nicht ganz zutrifft, der aber thematisch hierher passt – war seit 1960 Teil eines Landesjugendheimes des Landschaftsverbandes Rheinland. Anlage und Bauweise von Wohngruppenhäusern, Schwimm- und Sporthalle stehen beispielhaft für die Jugendheimarchitektur der 50erJahre. Der Abtshof selber ist bewohnt, die Gebäude der ehemaligen Heimanlage stehen weitgehend leer.

In Stoßdorf finden wir zwei weitere Höfe: „Gut Zissendorf“ und den „Quadenhof“. Gut Zissendorf diente ab 1263 als Kloster der ursprünglich in Stadt Blankenberg angesiedelten Nonnen des Zisterzienserinnen-Ordens. 1803 wurde das Kloster Zissendorf infolge der Säkularisation aufgehoben. Heute befindet sich hier eine Caritas-Fachklinik für suchtkranke Frauen.

Das Gut Quadenhof an der Frankfurter Straße ist als „Private Kornbrennerei Franz Sünner“ eine der letzten Privat-Brennereien im Rheinland. Die Ursprünge des Gutshofes liegen vermutlich im 15. Jahrhundert, spätestens seit 1881 wird eine Kornbrennerei betrieben, zumindest ist sie seit damals urkundlich bekannt. Heute wird auf dem Quadenhof eine breite Palette Spirituosen-Spezialitäten hergestellt, zum Beispiel „Alter Korn“ (fünf Jahre im Eichenfass gereift), „Goldene Ähre“ (zehn Jahre Eichenfass), Doppelwacholder aus echten toskanischen Wacholderbeeren oder „Feuriger Elias“, ein feiner Edelkräuterlikör. Aber auch trendige Prudukte sind im Angebot: „Saugut“, Liqueur aus herben Früchten und Wodka, oder "666 – The number of the drink“ aus Malt Whisky und Orange im schwarzen Steinzeugkrug. Der Betrieb hat in den vergangenen Jahren zahlreiche DLG-Prämierungen eingeheimst.

Der Quadenhof betreibt neben dem Hofladen auch ein Museum, in dem Ausstellungsstücke aus der Landwirtschaft, der Hauswirtschaft und des Brennereiwesens auf eine Reise in längst vergangene Zeiten locken. Alle Ausstellungsstücke stammen aus dem Gutshof selber (Hofladen und Museum: Mo-Do 9-13h, 14-16.30h, Fr 9-13h, 14-16h). Außerdem sind Brennereibesichtigungen für Gruppen bis 25 Personen nach Voranmeldung möglich: Vom Getreide bis zum Getränk erklären die Fachleute des Quadenhofes die Herstellung der Spezialitäten.

Übrigens bietet die Tourist-Info der Stadt Hennef immer mal wieder Radwanderungen zu den historischen Hofanlagen an (Infos: 02242 /19433).




Der Bürgermeister

Volksbegehren G9

Volksbegehren G9

Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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Infos für Kinder

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Für Notfälle ist das Amt für Kinder, Jugend und Familie tagsüber unter der Rufnummer 02242 / 888-550 zu erreichen. Außerhalb der Dienstzeiten erreicht man das Jugendamt in dringenden Fällen über die örtliche Polizeistation: Tel. 02241 / 541-3521.

 

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Nachdem der Stadtrat Ende 2011 einstimmig die Einführung der Ehrenamtscard NRW in Hennef beschlossen hat, können nun ehrenamtlich tätige Menschen jederzeit die Karte beantragen. Alle weitere Informationen und das Antragsformular findet man hier.

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Alle Sendungen "Hennef - meine Stadt" des Hennefer Lokalfernsehens Medial3-TV findet man auf der Website von nrwision unter www.nrwision.de/sender/macher/medial3-tv.html. Über aktuelle Sendetermine kann man sich im Programmschema von nrwvision informieren.