17. Jahrhundert

Burg Blankenberg
Burg Blankenberg
Dreigiebelhaus
Dreigiebelhaus

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17. Jh.

Im Zuge des Streits um das jülich-bergisch-klevische Erbe und des Dreißigjährigen Krieges versuchen wiederholt feindliche Truppen, die Festung Blankenberg zu besetzen. Die Burg zerfällt zusehends. In Blankenberg existiert eine ständig besetzte Lehrerstelle. Es existiert eine Postverbindung an der Fernhandelsstraße zwischen Köln und Frankfurt.

1622

Der Posthaltervertrag mit „wernerus zu henneft“ wird am 22. März geschlossen. Es ist das älteste Postdokument der Thurn und Taxisschen Postlinie Köln – Frankfurt im Rhein-Sieg-Kreis.

1632

Eine schwedische Abteilung liegt von 1632 bis 1635 in der Burg. Die Stadt Blankenberg wird im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) besetzt.

1644

Die so genannte „Altstadt“ der Stadt Blankenberg ist zerstört. Erhalten sind die südliche Stadtmauer mit einem Dreiviertel-, einem Halbrundturm und der ehemalige Torturm, der „Grabenturm“.

1647

Hinweis auf Unterricht in Uckerath in Verbindung mit der katholischen Kirche. Schultheiß Michael Krumbach schreibt „in Uckerath gibt es seit Menschengedenken eine Kirche mit Schule“.

ca. 1650

Um dieses Jahr herum vergrößert Bertram Scheiffart von Merode den Kernbau des Rittersitzes Allner und leitet damit die Entwicklung der zweiteiligen Wasserburg zum „Schloss“ ein.

1670 / 1680

Die Burg Blankenberg ist nicht mehr als ein Trümmerhaufen.

1677

Die Kapelle der Burg Blankenberg ist abgetragen, die Baureste werden veräußert. Um 1700 sind die übrigen Bauwerke wohl endgültig geschleift worden.

1682

Engelbert Kleuver übernimmt das Schulamt zur Winterzeit in Uckerath.

1689

Teilweise Zerstörungen des Kirchortes Geistingen im Zuge der Besetzung des Rheinlandes durch die Truppen des französischen Königs Ludwig XIV.

1690

Werner de Warth, Posthalter und Schultheiß in Geistingen, gründet die Kapelle „Zum Heiligen Johann von Nepomuk“ dicht neben der Frankfurter Straße vor dem „Dreigiebelhaus“.

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