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Rezension zu „Ich heiße nicht Miriam“ von Majgull Axelsson

Buchcover: „Ich heiße nicht Miriam“ von Majgull Axelsson

Buchcover: „Ich heiße nicht Miriam“ von Majgull Axelsson

Es ist der 85. Geburtstag von Miriam Goldberg, die ihn im Kreise ihrer Familie in der kleinen schwedischen Stadt Nassjö feiert: mit dem Sohn Thomas, der Schwiegertochter Katarina, ihrer Enkelin Camilla und dem Urenkel Sixten, einem Kleinkind. Die Familie hat zusammengelegt und ihr eine Silberschmiedearbeit geschenkt, ein Armreif von einem Silberschmied, der Roma ist. Innen steht der Name Miriam Goldberg eingraviert. Und Miriam entfährt der Satz: „Ich heiße nicht Miriam“.

Erinnerungen kommen hoch, von denen niemand etwas weiß, von denen niemand etwas wissen durfte. Denn Miriam ist kein jüdisches Mädchen, das nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager Ravensbrück nach Schweden zum Gesunden gebracht wurde – sie ist eine Roma.

Nun entsteht die Frage, was das für einen Unterschied machte, ob man nach der Befreiung Jüdin oder Roma war. Aber es gab diesen Unterschied; bis 1954 war in Schweden die Einreise von „Zigeunern“ – Sinti und Roma – verboten. Im Sommer 1948 gab es sogar in Jönköping einen Vorfall, bei dem Bürger der Stadt Roma in deren Wohnviertel überfielen, zusammenschlugen, die Häuser anzündeten und die Roma zu vertreiben suchten.

So hatte Miriam gelernt, ihre Identität als Roma nie zu offenbaren. Doch nun erzählt sie zum ersten Mal im Leben von ihrer Zeit in Auschwitz und Ravensbrück und der Zeit als vermeintliche Jüdin in Schweden.
Majgull Axelsson beschreibt meisterhaft die Lebensgeschichte dieser Miriam. Langsam aber unentrinnbar zieht ihre Geschichte in den Bann, dank der psychologisch intensiven Darstellung der Autorin und der sensibel dargestellten Themen: Liebe, Angst, Vertrauen, Verrat. Zutiefst beeindruckend.


Martina Hamacher (1 / 2016)

Sie finden dieses Buch im Belletristik-Regal unter Zba Axel.




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