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Rezension zu „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Buchcover: „Vom Ende der Einsamkeit“  von Benedict Wells

Buchcover: „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

In München verbringen die drei Geschwister Jules, Marty und Liz ihre ersten Lebensjahre. Sie wachsen behütet auf bei ihrer deutschen Mutter und dem französischen Vater. Doch dann sterben die Eltern bei einem Verkehrsunfall. Die drei Kinder kommen in ein Internat, sind jedoch nach Jahrgängen dort getrennt und sehen sich nicht häufig. Nur in den Ferien können sie ab und an zu einer unverheirateten Tante. Das Internat ist keine Elite-Unterkunft, sondern hat eher den Charme einer Kaserne und die Kinder haben ständig das Gefühl, hungrig zu sein.

Liz entwickelt sich zu einer schönen jungen Frau, die im Leben nichts auslässt, sich aber nicht bindet. Marty, der sich erst zum Computernerd und Außenseiter entwickelt, macht ein Vermögen und lebt später eher bürgerlich. Der Ich-Erzähler Jules sucht lange nach der richtigen Orientierung, bis er feststellen muss, dass er sie eigentlich schon längst kennt.

„Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind, dachte ich. Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.“ (Seite 136). Das ist das Credo, das den Ich-Erzähler Jules durch sein Leben begleitet. Der Tod seiner Eltern verwandelt ihn – von einem fröhlichen, anerkannten Jungen zu einem schweigsamen Menschen, der sein Selbstbewusstsein verliert. Er sucht verzweifelt nach seiner  Identität und hat ständig das Gefühl, vom Leben bedroht zu sein.

Benedict Wells schreibt für einen Autor von 31 Jahren einen unglaublich reifen Roman. Er lässt die Figuren das „Was wäre ich – wenn sich mein Leben nicht so tragisch verändert hätte“ in verschiedenen Varianten durchleben, zeigt sensibel, was der Verlust von Eltern und Sicherheit in der Kindheit bewirken kann. Hierbei zeichnet er dies an den drei Geschwistern nicht plakativ, sondern nuanciert fein die verschiedenen Entwicklungsrichtungen der Protagonisten. Neben dem Hauptthema der Ichfindung und der Darstellung des Gefühls, einem brutalen Schicksal ausgeliefert zu sein, begeistert Wells mit der Darstellung der Themen Freundschaft und Liebe.

Nach Beendigung dieses Romans möchte man sofort mehr von dem Autor lesen!


Martina Hamacher (4 / 2016)

Sie finden dieses Buch im Belletristik-Regal unter Zba Well.




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