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Ein Jahr Gestaltungssatzung für die Innenstadt

(27.1.2015, dmg) Seit Oktober 2013 gilt im Hennefer Zentrum für Fassaden, Werbeanlagen und die Außengastronomie eine Gestaltungs- und Werbesatzung. Nach dem ersten vollen Kalenderjahr kann man sagen, dass die Satzung und ihre Vorgaben von der Hennefer Geschäftswelt gut angenommen werden. Einzelne „Ausreißer“ konnten im persönlichen Gespräch überzeugt werden. Vor allem die Anzahl der Werbereiter ist zuweilen übertrieben. Die Gestaltungssatzung war 2013 vom Planungsamt gemeinsam mit der Hennefer Werbegemeinschaft und dem Stadtmarketingverein erarbeitet worden.

Der Trend in vielen Innenstädten zeigt, dass dort, wo Werbung zunächst punktuell größer, greller und aggressiver wird, ein Schneeballeffekt eintritt und andere Geschäfte aus Angst, nicht mehr wahrgenommen zu werden, mit auffälligen Werbeanlagen und Werbeständern nachziehen. Und dass, obwohl es keinen Nachweis gibt, dass sich die bauliche Größe von Werbeanlagen merklich auf den Umsatz auswirkt. Im Gegenteil: Häufig wird durch diese Entwicklung ein Straßenzug langfristig entwertet. Bei einer zu großen Anzahl an Werbung und der damit verbundenen Reizüberflutung wird im Übrigen der Inhalt der Werbung gar nicht mehr wahrgenommen. In Hennef gilt laut Gestaltungssatzung die klare Vorgabe: Werbeständer sind unzulässig, es sei denn, ein Geschäft kann aufgrund der Produktpalette keine Warenausleger oder Warenständer vor die Tür stellen – zum Beispiel gastronomische Betriebe, Bäckereien oder Reisebüros. Pro Geschäft ist in solchen Fällen ein Werbeständer erlaubt, der in maximal 1,20 Meter Entfernung vor dem Geschäft aufgestellt werden und eine maximale Breite von 0,70 m und eine maximale Höhe von 1,20 Metern haben darf. Wichtig ist, dass der Gehweg auf mindestens 1,80 Meter Breite frei bleibt.

Auch bei der Warenpräsentation vor dem Geschäft gibt es zuweilen Diskussionsbedarf. Die Warenpräsentation soll ansprechend sein und den Eindruck vermeiden, die Ware sei bloß lieblos abgestellt, und bis maximal einen Meter vor dem Geschäft reichen. Auch hier gilt, dass der Gehweg auf mindestens 1,80 Meter Breite frei sein muss.

Die Stadt hat mit Einführung der Gestaltungssatzung ein „Handbuch zur Gestaltung“ herausgegeben, das man beim Stadtplanungsamt und auf der städtischen Website erhält. Ansprechpartnerin ist Kristina Ballhorn, Tel. 02242/888-384.

Hintergrund: Entwicklung der Gestaltungssatzung

Das Einzelhandelskonzept aus dem Jahr 2011 hatte festgestellt, dass die Warenpräsentation sowie die Fassaden und Schaufenstergestaltungen bei einem Teil der Geschäfte im Zentrum nicht überzeugen. Vor allem die Warenpräsentation vor den Geschäften ist jedoch ein ganz wesentliches Merkmal der Attraktivität der Innenstadt im Ganzen. Daraufhin hat das Amt für Stadtplanung und -entwicklung in Kooperation mit der Werbegemeinschaft Hennef sowie der Arbeitskreis Einzelhandel des Stadtmarketing-Vereins eine Gestaltungssatzung sowie ein zugehöriges Handbuch erarbeitet. Die drei Partner haben die Satzung im April 2013 mit den Einzelhändlern in einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert. Im Herbst 2013 haben dann der Ausschuss für Stadtgestaltung und Planung und schließlich der Stadtrat die Satzung verabschiedet. Satzung und Handbuch kann man unter www.hennef.de/ortsrecht herunterladen.




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