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Die Amphibien wandern wieder

Immer im Frühjahr wandern Amphibien (vor allem Kröten, aber auch Frösche und Molche) zu ihren Laichgewässern

Immer im Frühjahr wandern Amphibien (vor allem Kröten, aber auch Frösche und Molche) zu ihren Laichgewässern

(17.2.2016, dmg) Immer im Frühjahr wandern Amphibien (vor allem Kröten, aber auch Frösche und Molche) zu ihren Laichgewässern. Die Wanderzeit beginnt bei Nachttemperaturen ab etwa acht Grad. Amphibien sind nachtaktiv und bewegen sich von Februar bis April zu Hunderten und Tausenden von ihrem Landlebensraum zu ihren Laichgewässern und machen dabei natürlich auch an Straßen nicht halt. In Hennef sind davon vor allem die Straße von Hennef-Stein nach Stadt Blankenberg, die Straße „Ravenstein“ zwischen dem Ortseingang Hennef-Ravenstein und der Einmündung in die K 19 sowie die Grubenstraße (K 36) in Hennef-Kurenbach betroffen. Sperrungen oder Amphibienzäune sind die Mittel der Wahl, um Probleme zu vermeiden. Wandernde Amphibien stellen auch eine Gefahr für den Straßenverkehr dar; vor allem nachts sind Straßen voller Amphibien so gefährlich wie nasses Laub.

Amphibien kündigen ihre Wanderschaft nicht an. In manchen Nächten wandern hunderte, in anderen kein einziger. Die Hauptwanderzeit der Amphibien ist die einsetzende Dämmerung von Mitte Februar bis Ende März. An typischen Wandertagen herrscht im Vergleich zu den Vortagen mildes Wetter (nachts über 8 Grad) mit hoher Bodenfeuchte (Regen, Niesel). Während dieser Zeit werden an der Straße von Hennef-Stein nach Stadt Blankenberg sowie entlang der Grubenstraße in Hennef-Kurenbach von ehrenamtlichen Helfern Fangzäune errichtet, die den Weg der Amphibien in Eimer umlenken. Die Helfer tragen am morgen die vollen Eimer über die Straße. Die Straße „Ravenstein“ wird vom 15. Februar bis zum 30. April zwischen 20 und 6 Uhr zwischen dem Ortseingang Hennef-Ravenstein und der Einmündung in die K 19 gesperrt. Die Absperrungen stellt die Stadt zur Verfügung, Anwohner stellen diese dann auf.

Hintergrund: Die heimischen Amphibien

Die heimischen Amphibien bestreiten ihren Lebenszyklus in zwei grundverschiedenen Lebensraumtypen. In der Umgebung Stadt Blankenbergs finden sie beide vor, nämlich zum einen terrestrische Biotope wie Wälder, Gebüsche und Wiesen, zum anderen die Gewässerlebensräume wie die Steiner Fischteiche und Stauweiher, wo sie ihre Fortpflanzung und Eiablage vollziehen. Leider liegt zwischen diesen Lebensräumen die Kreisstraße von Stein nach Stadt Blankenberg. Jährlich überqueren rund 1.000 Tiere auf ihrem Weg zu den Laichgewässern die Kreisstraße von Stein nach Stadt Blankenberg. Zu drei Vierteln handelt es sich dabei um Erdkröten handelt, der Rest sind Grasfrösche, Teich-, Berg- und Fadenmolche. Eine Kröte braucht rund 20 Minuten, um eine sieben Meter breite Straße zu überqueren. Erdkröten und der Grasfrösche genießen nach den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetz und der Artenschutzverordnung einen besonderen Schutz.

Weitere Informationen findet man auch unter www.hennef.de/amphibienwanderung.




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