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Radfahren in Siegallee und Fußgängerzone

Bürgermeister Klaus Pipke mit dem Verkehrsschild, das die Siegallee zur Fahrradstraße macht. Bei ihm sind Hennefs Erster Beigeordneter Michael Walter, Ricarda Schmitz von der Werbegemeinschaft und Rebecca Glynn von Bereich Tourismus mit einem der E-Bikes, die man im Rathaus kann

Bürgermeister Klaus Pipke mit dem Verkehrsschild, das die Siegallee zur Fahrradstraße macht. Bei ihm sind Hennefs Erster Beigeordneter Michael Walter, Ricarda Schmitz von der Werbegemeinschaft und Rebecca Glynn von Bereich Tourismus mit einem der E-Bikes, die man im Rathaus kann

Piktogramm auf der Fahrradstraße Siegallee

Piktogramm auf der Fahrradstraße Siegallee

(1.6.2016, dmg) Ab dem 1. Juni ist die Siegallee im Hennefer Zentrum probeweise als Fahrradstraße ausgewiesen. Zeitgleich wird auch die Fußgängerzone auf dem Marktplatz und dem Adenauerplatz zur Probe für Radfahrer freigegeben. Beide probeweisen Regelungen gelten für zunächst ein halbes Jahr, anschließend werden die Erfahrungen ausgewertet und geprüft, ob die Regelungen dauerhaft eingeführt werden. Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete am 1. Juni symbolisch die Siegallee als Fahrradstraße.

Die Regelungen gehen auf entsprechende Beschlüsse des Ausschusses für Stadtgestaltung und Planung zurück. Die Umwandlung der Siegallee in eine Fahrradstraße hatte die Jungen Union im August 2015 beantragt, der Ausschuss hatte dies dann im September 2015 beschlossen. Die Freigabe der Fußgängerzonen für den Radverkehr geht auf einen Antrag der „AG fahrradfreundliches Hennef“ zurück, der auf Initiative des ADFC Hennef unter Beteiligung der Verwaltung gegründet worden war. Der Ausschuss für Stadtgestaltung und Planung hat der Öffnung dann in seiner Sitzung im März 2016 zugestimmt.

Fahrradstraße: Was dürfen Pkw-Fahrer, was Radfahrer?

Fahrradfahrer haben in der Fahrradstraße Vorrang, sie dürfen nebeneinander fahren und Pulks bilden. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Radfahrer geben das Geschwindigkeitsniveau vor, das bedeutet: gegebenenfalls  muss der Pkw-Fahrer seine Geschwindigkeit weiter verringern und noch langsamer fahren – Radfahrertempo eben.

Natürlich gelten auch für die Radfahrer Regeln, zum Beispiel die Vorfahrtsregeln, an Kreuzungen zumeist Rechts-vor-Links, wenn die Vorfahrt nicht durch Verkehrszeichen anders geregelt ist. Das Rechtsfahrgebot gilt auch für Radfahrer. Auf Fußgänger muss Rücksicht genommen werden. Der Vorrang auf der Fahrradstraße ist kein Freibrief, um Autofahrer zu behindern: So darf das Überholmanöver des PKW nicht bewusst behindert werden, zum Beispiel durch Schlangenlinien.

Für Pkw-Fahrer ist die Fahrradstraße in der Regel verboten – es sei denn, es wird wie in der Siegallee durch ein Zusatzschild "Kfz-Verkehr frei" erlaubt. Der Kfz-Fahrer ist lediglich Gast auf dieser Straße und muss sich entsprechend verhalten. Pkw-Fahrer müssen beim Überholen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu Radfahrern halten. Sie dürfen sich nicht an den Radlern vorbeizwängen. Sie dürfen die Radfahrer auch nicht bedrängen oder sonstigen Druck ausüben. Pkw-Fahrer sollten langsam heranfahren und erst bei günstiger Gelegenheit überholen.

Fußgängerzone: Radfahrer frei

Die Fußgängerzone ist normalerweise – wie der Name sagt – den Fußgängern vorbehalten, andere Verkehrsarten sind nicht zulässig. Erst durch eine Zusatzbeschilderung wird es möglich, dass auch andere Verkehrsarten möglich sind. Durch die Beschilderung in der Hennefer Fußgängerzone ist diese ab dem 1. Juni probeweise für den Radverkehr freigegeben. Wie haben sich Radfahrerinnen und Radfahrer in Fußgängerbereichen zu verhalten?

Die Fußgängerzone bleibt in erster Linie eine Fußgängerzone. Die Öffnung stellt eine Ausnahmeregelung dar, der Radfahrer ist lediglich Gast und muss sich entsprechend verhalten. Fußgänger haben absoluten Vorrang und bestimmen das Verkehrsgeschehen. Auf Fußgänger ist immer Rücksicht zu nehmen. Der Fußgängerverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Für den Radfahrer bedeutet dies, dass er vorausschauend und langsam fahren muss. Der Radfahrer muss seine Geschwindigkeit an den Fußgänger anpassen und diesem Vorrang gewähren.

Es gilt Schrittgeschwindigkeit und im Zweifelsfall muss der Radfahrer absteigen und schieben. Ein Behinderung oder Gefährdung der Fußgänger muss in jedem Fall ausgeschlossen werden, die Stadt kann ansonsten sogar ein Bußgeld verhängen.

In Fahrradstraßen und in Fußgängerzonen gilt im Übrigen wie überall im Straßenverkehr: Gegenseitige Rücksichtnahme und faires Miteinander tragen zu einem guten Klima bei!

Testphase – Rückmeldungen erwünscht

Die Freigabe der Fußgängerzone und die Anordnung der Fahrradstraße sind ein Test. Die Probephase dauert ab dem 1. Juni sechs Monate. Danach wird über die dauerhafte Einrichtung entschieden. Bürgerinnen und Bürger können der Stadtverwaltung gerne Ihre Erfahrungen und Einschätzungen per Mail an info@hennef.de mitteilen.




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