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Haushalt 2017 genehmigt

(7.2.2017, dmg) Die Haushaltssatzung 2017 sowie die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes bis 2025 der Stadt Hennef sind vom Landrat des Rhein-Sieg-Kreises als Kommunalaufsicht genehmigt worden. Das entsprechende Schreiben ging Ende Januar bei der Stadt ein. „Einmal mehr ist die Stadtverwaltung direkt mit Beginn des Jahres handlungsfähig“, freut sich Bürgermeister Klaus Pipke. „Unser Ziel ist und bleibt eine sparsame Bewirtschaftung mit Augenmaß und der planmäßige Ausgleich des Haushaltes bis spätestens 2025.“

Mit der Genehmigung hat die Kommunalaufsicht im Wesentlichen erneut die Auflagen verbunden, Mehrerträge zur Reduzierung des Fehlbedarfs einzusetzen, freiwillige Aufwendungen durch den Wegfall anderer Leistungen zu kompensieren und frei gewordene Stellen erst nach zwölf Monaten wieder zu besetzen. Zusätzlich hat der Bürgermeister mit Genehmigung des Haushaltes wie schon in den letzten beiden Jahren eine 1,5-prozentige Haushaltssperre erlassen. Konkret heißt das: In vielen Bereichen werden die geplanten Ausgaben um 1,5 Prozent gekürzt.

Zahlen und Fakten: Der Haushalt 2017

Der Ergebnisplan des Haushalts 2017 verzeichnet rund 117 Millionen Euro ordentliche Erträge und rund 123 Millionen Euro ordentliche Aufwendungen. Im ordentlichen Ergebnis schließt er mit einem Minus von rund 3,2 Millionen Euro ab. Verrechnet mit Finanzerträgen in Höhe von 692.000 Euro und Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen in Höhe von 3,4 Millionen Euro ergibt sich ein Jahresergebnis von minus 5,9 Millionen Euro. Wie in den meisten deutschen Kommunen kann dieses Defizit nur durch einen Griff in die allgemeine Rücklage ausgeglichen werden.

Der Finanzplan für 2017 verzeichnet im Saldo der laufenden Verwaltungstätigkeit ein Plus von 675.556 Euro und im Saldo der Investitionstätigkeiten ein Minus von rund 8,1 Millionen Euro. Das Saldo aus Finanzierungstätigkeit, also Kreditaufnahme und Tilgung, resultiert in einer Neuverschuldung in Höhe von 3,9 Millionen Euro. Grund für die Neuverschuldung ist der fundamentale Umbau der Gesamtschule Hennef West, der zurzeit schon läuft, für die Stadt aber auch in den kommenden zwei Jahren noch ein Thema sein wird. So verzeichnet der Haushalt für Restbaumaßnahmen am Hauptkomplex Gesamtschule Hennef West in 2017 noch 1,55 Millionen Euro und für den Anbau zur Unterbringung des vom Rat beschlossenen 7. Zuges 2,9 Millionen in 2017 und weitere 1,4 Millionen in 2018.
Der Hennefer Etat für 2017 ist am 28. November 2016  mit der Mehrheit von CDU, FDP, Grünen und Unabhängigen verabschiedet worden. Alle weiteren Informationen zur den Haushaltsberatungen und zum Beschluss des Rates findet man im Ratsinformationssystem auf der Website der Stadt unter www.hennef.de/stadtrat.




Der Bürgermeister

Mitbestimmung

Volksbegehren G9

Volksbegehren G9

Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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Alle Sendungen "Hennef - meine Stadt" des Hennefer Lokalfernsehens Medial3-TV findet man auf der Website von nrwision unter http://www.nrwision.de/sender/macher/medial3-tv.html. Über aktuelle Sendetermine kann man sich im Programmschema von nrwvision informieren.

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... bunte Stadt

So lautet das Motto der ersten Aktion des überparteilichen Arbeitskreises „Maßnahmen gegen Extremismus“, der sich im März 2012 – unterstützt und gefördert durch die Stadtverwaltung – gebildet hat. Weitere Informationen.

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