Kunst auf der Burg 2018

Plakat der Ausstellung

Plakat der Ausstellung

Werk von Peter Bischofs

Werk von Peter Bischofs

Werk von Silke Bosbach

Werk von Silke Bosbach

Werk von Peter Grundewald

Werk von Peter Grundewald

Werk von Dirk Müller

Werk von Dirk Müller

Werk von Martin Langer

Werk von Martin Langer

Werk von Odo Rumpf

Werk von Odo Rumpf

Werk von Barbara Schmitz

Werk von Barbara Schmitz

Jan-Philipp Tödte

Jan-Philipp Tödte

Gruppenbild mit Künstlern bei der Vernissage

Gruppenbild mit Künstlern bei der Vernissage

(10.7.2018, dmg) 2018 findet die Ausstellung "Kunst auf der Burg" bereits zum siebten Mal statt. Bis zum 30. September zeigen renommierte Bildhauer ihre Werke in der sehenswerten Kulisse der Ruine der mittelalterlichen Burg Blankenberg. Kurator ist der Bildhauer Peter Grunewald, der auch selber mit ausstellt. Außerdem stellen aus: Peter Bischofs, Silke Bosbach, Martin Langer, Dirk Müller, Odo Rumpf und Barbara Schmitz. Das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage am 8.7. gestaltete wie schon 2017 der Multiinstrumentalist Jan-Philipp Tödte. Die Werke sind für die Dauer der Ausstellung immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Die Künstler

Peter Bischofs wurde 1952 in Köln geboren, hat Theologie und später Medizin studiert und ist Psychotherapeut in Bad Honnef in eigener Praxis und mit Schaukasten und Galerie-Garage „KASTENKUNST-GARAGE“ als Künstler aktiv. Seit er Schüler war schafft er Kunst, mal mehr, mal weniger, kontinuierlich dann seit 1986. Zu sehen war sie in mehreren Ausstellungen. Zuletzt 2017 bei den Oberkasseler Kulturtage und im Kunstraum Bad Honnef. Seit 2009 hängt ein Kreuz von ihm in der Kapelle des Altenheims Johannes Paul II. in Wolfsburg. Bischofs ist fasziniert von Gegenständen und Materialen, die verfallen sind. Mit ihnen bildet er neue Zusammenhänge als Skulptur oder Ölbild.

Silke Bosbach: Ihr Schwerpunkt ist die textile Bildhauerei, sogenannte „Soft Sculptures“. Sie hat unter anderem Bildende Kunst und Biologie sowie Textildesign studiert, ist Kunsttherapeutin und Autorin. Ihre Werke hat sie unter anderem im Textilmuseum Krefeld, im Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr und im Fischer- & Webermuseum Steinhude gezeigt. Sie ist Veranstalterin des TEXTILEN OUTDOOR AWARD / Textiler Kunstwanderweg®, Trägerin des Paperworld Insider Award (Messe Frankfurt Exhibition GmbH). Silke Bosbach arbeitet plastisch mit (non)textilen Materialien. Ihre „weichen Skulpturen und Plastiken“ widersprechen dem herkömmlichen Verständnis der Bildhauerei, die harte Materialien bevorzugt. Gerade dieser Aspekt zieht den Betrachter in den Bann der Werke. Weitere Infos unter www.silke-bosbach.de und www.faser-um-faser.de.

Peter Grunewald wurde 1956 in Stadt Blankenberg geboren. Er ist der Kurator der Skulpturenausstellung und präsentiert auch selbst Werke auf der Burg. Nach einer Ausbildung zum Schreinermeister arbeitete er als Handwerker, als Berufsschullehrer und als Entwicklungshelfer in Papua Neuguinea. Seine Werke waren bereits auf zahlreichen Ausstellungen in der unmittelbaren Region sowie im In-und Ausland zu sehen. Weitere Infos: www.peter-grunewald.de.

Martin Langer: Martin Langer wurde 1967 in Bagdad geboren, ist gelernter Orgelbauer und absolvierte von 1993 bis 1997 ein Studium der Bildhauerei an der Alanus–Hochschule Alfter bei Jochen Breme. 2000 gründete er den Kunsthof Merten. Seine Werke waren bei zahlreichen Ausstellungen zu sehen, so unter anderem 2014 im Skulpturenpark Schloss Stammheim, 2013 in der Galerie Westfalenhütte Dortmund, 2011 im Fraunhofer Institut Freiburg. Martin Langer war bereits 2015 und 2016 bei Kunst auf der Burg vertreten. Weitere Infos: www.martin-langer.net.

Dirk Müller: Dirk Müller, geboren 1959 in Köln, studierte an der FH Köln, Fachbereich Kunst und Design bei Prof. Strack (1987 Meisterschüler). Er ist freischaffender Maler und Bildhauer mit eigenem Atelier in Rösrath und stellt seine Werke seit 1990 national und international aus. Über seine Arbeit sagt er selber: „Jedes Kunstwerk erwächst aus der Faszination von Material, einem schlichten Holzstück oder Steinblock. Allmählich entwickelt sich eine Form, die immer eine figürliche ist. Hoch aufragende Körperschemen – oder auf kleine kompakte Formkörper konzentrierte Leibperspektiven, in denen auch einmal ein Moment von Erotik schwingt. Zeichnen im Raum. Das Material zumeist bis an die äußerste Grenze seiner Formbarkeit treiben; Aggressivität mischt sich mit einem Hauch zärtlicher Berührung.“ Dirk Müller war bereits 2014 und 2015 bei Kunst auf der Burg vertreten. Weitere Infos: www.zeichnenimraum.de.

Odo Rumpf, 1961 in Leverkusen geboren, ist gelernter Maschinenbau-Ingenieur, studierte von 1985 bis 1989 bei Bildhauer Prof. Thomas Virnich an der Kunstakademie Braunschweig, und arbeitet seit 1991 hauptberuflich als selbständiger Künstler. Odo Rumpfs Arbeitsmaterialien sind Fundstücke und eiserne Überreste menschlichen Fortschrittglaubens. Er nutzt die Ästhetik und die Aura von verwitterten Industrierelikten und kombiniert diese zu neuen Formen. Sein Maschinenbau-Studium ermöglicht ihm die Schaffung von Großskulpturen, teilweise kinetisch mit Solartechnik. Rund 20 seiner Skulpturen stehen im öffentlichen europäischen Raum. In seinem 6.000 Quadratmeter großen Ateliergelände „Odonien“ in Köln finden regelmäßig Kunst- und Kulturveranstaltungen statt. Der Skulpturenpark mit Biergarten für die Öffentlichkeit ist in den Sommermonaten geöffnet. Infos unter www.odonien.de und www.odorumpf.de. Odo Rumpf war bereits 2014 bei Kunst auf der Burg vertreten. 2018 zeigt er „Die Kugel des Sisyphos“: Sisyphos, verdammt auf alle Ewigkeit seine Last den Berg hochzuwälzen. Eine ertraglose und dabei schwere Tätigkeit ohne absehbares Ende. Der moderne Mensch mit seinem Schaffensdrang nach Ordnung und Regularien formt sich zwanghafte seine Kugel selber, mit all den Einschränkungen und Wiederholungen seines ewigen Tuns.

Barbara Schmitz wurde 1968 in Mailand geboren und ist in Rom aufgewachsen. Sie lebt und arbeitet nach Stationen in Hamburg und Stuttgart heute in Bonn. Ihre Skulpturen aus Stahl – „Eisenwelten“ – präsentieren sich in einer Leichtigkeit, die dem Material an sich widerspricht. Die Arbeiten sind geprägt von ausgewogenen und harmonischen Formen und Arrangements, die abstrakt oder figurativ eine dem Stahl innewohnende Schönheit sichtbar machen. Diese wird oft durch die rostige Patina des Stahles noch weiter akzentuiert. Das Ergänzen mit anderen Werkstoffen oder Metallen unterstreicht diese Wirkung. Ihre „Eisenwelten“ treten in ein interessantes Spannungsverhältnis mit ihrer Umgebung. Weitere Infos: www.eisenwelten.de.

Jan-Philipp Tödte: Das musikalische Rahmenprogramm bei der Vernissage der Ausstellung „Kunst auf der Burg“ gestaltete wie schon 2017 der Multiinstrumentalist Jan-Philipp Tödte aus Seelscheid. Auf einer erlesenen Auswahl exotischer und neuartiger Musikinstrumente, präsentiert er Stücke seines Solo-Programms TALKIN'MUSIC, bei denen er mehrere verschiedene Instrumente gleichzeitig bedient und somit auf eigentümliche Weise eine überraschende Klangvielfalt erzielt. Handgemacht, unplugged und echt. Weitere Infos: www.talkin-music.de.