„pentimenti“ in der Galerie im Foyer

Werk von Markus Sandner

Werk von Markus Sandner

Werk von Markus Sandner

Werk von Markus Sandner

Werke von Gerd Rausch

Werke von Gerd Rausch

Werke von Monika Wrobel

Werke von Monika Wrobel

Werke von Jochen Wrobel

Werke von Jochen Wrobel

Werke von Roswitha Rausch

Werke von Roswitha Rausch

Werke von Frank Hahn

Werke von Frank Hahn

Gerd Rausch, Roswitha Rausch,  Monika Wrobel, der stellvertretende Bürgermeister Jochen Herchenbach, Jochen Wrobel, Markus Sandner und Frank Hahn (v.l.)

Gerd Rausch, Roswitha Rausch, Monika Wrobel, der stellvertretende Bürgermeister Jochen Herchenbach, Jochen Wrobel, Markus Sandner und Frank Hahn (v.l.)

(6.10.2018, dmg) "pentimenti – die Künstlergruppe vom Rhein" wurde 2007 von neun Künstlern gegründet. Sie wollten ihre Kunst ohne Vereinszwang in einer anderen Form der Öffentlichkeit präsentieren. Im Rahmen der Kunstpunkte 2018 zeigen die Mitglieder der Gruppe „pentimenti“ ihre Werke in der Galerie im Foyer des Hennefer Rathauses (Frankfurter Str. 97). Die Vernissage 6. Oktober war zugleich die Hennefer Eröffnung der Kunstpunkte! Die Werke sind zu sehen bis zum 2. November immer montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr.

Die Idee von „pentimenti“: Bildende Kunst, Musik, Tanz und Literatur treffen auf einen privaten Rahmen. So sollte die Tradition der einstigen Salonkultur wiederbelebt werden – mit neuen Gedanken und neuer Kunst. pentimenti setzt sich immer wieder mit gesellschaftlichen und aktuellen Themen auseinander und nutzt auch Kirchen, Museen, Kunsthallen und weitere Ausstellungsräume. pentimenti, das sind heute zwei Künstlerinnen und vier Künstler aus Hennef, Bonn, Köln und Königswinter: Roswitha Rausch (Fotografie), Monika Wrobel (Materialbilder), Frank Hahn (Malerei), Gerd Rausch (Malerei), Markus Sandner (Bildhauerei) und Jochen Wrobel (Fotografie).

Frank Hahn: Malerei

„Mich faszinieren Landschaften. Ich kann mich nicht sattsehen am ewig neuen Zusammenspiel von Land und Wasser, von Hügeln und Seen, sei es auf der Insel Rügen, im Rheinland, in den Alpen oder anderswo. In meinen Bildern möchte ich den Betrachter einladen mit einzutauchen in Stille und Weite, in eine Ruhe, wie sie sonst nur die Natur geben kann, und die den Menschen innehalten und zu sich finden lässt.
In lasierendem Malen mit Ölfarbe auf Holz arbeite ich an Farbklängen, bis ich die Farbwirkung erreicht habe, die ich mir vorgestellt habe. Dabei versuche ich die Holzmaserung in die Bildkomposition einzubeziehen.“

Gerd Rausch: Malerei

„Von meinen beiden Hauptthemen, der Welt der antiken Mythologie und der Welt des Musiktheaters, habe ich zwei Arbeiten ausgewählt. Mit meiner Art zu malen stelle ich Themen in den Focus, die für den Löwenanteil der aktuellen Bevölkerung nicht existiert. Trotzdem kann es geschehen, dass beim Innehalten vor den ausgestellten Arbeiten dem Betrachter sich andere Welten auffächern.“

Roswitha Rausch: Fotografie

„Auf den ersten Blick erscheinen meine Fotografien wie gemalt. Ich bearbeite meine Fotos, um sie aus der Objektivität zu lösen hin zur Subjektivität. Das heißt, meine Bilder verwandeln sich in eine neue emotionale Ebene. Kleine unbedeutende Dinge gewinnen an Bedeutung, entwickeln eine Geschichte hinter der Wirklichkeit, gewinnen eine neue Dimension –  Farbe – Licht - Lebendigkeit.“

Markus Sandner: Bildhauerei

„Zwei Wege bestimmen meine Arbeitsweise. Für eine konkrete Idee wähle ich den für mich passenden Stein nach Thema, Farbe und Struktur aus. Oder bei meinen Wanderungen in der Natur bzw. im Steinbruch sprechen mich bestimmte Steine an. Von einer natürlichen Form inspiriert versuche ich das Gesehene freizulegen.“ Weitere Infos unter www.markussandner.de

Moníka Wrobel, Materialbilder

„Mein Thema ist das Material. Es sind die weggeworfenen und vergessenen Dinge, die mich interessieren. z B. alte Bücher, alte Notenblätter, Schriften der Literatur und Zeitungen. Mit diesen alten Papieren zu arbeiten und etwas Neues und Spannendes zu entwickeln, hat für mich eine große Faszination. Auf verschiedenen Trägern, wie Eisen, Leinwand, Holz, Verpackungsmaterial oder fester Pappe erhalten die Fundstücke in diesen plastischen, dreidimensionalen Bildern ein neues Gesicht, sie erzählen eine neue Geschichte.“ Weitere Infos unter: www.monikawrobel.de.

Jochen Wrobel: Fotografie

„Nebensächliches, Vergängliches und Zufälliges, scheinbar Unwichtiges und Profanes rücken, aus dem richtigen Blickwinkel gesehen, in meinen Focus. Aber auch die Persönlichkeit, die Ausstrahlung und Natürlichkeit eines Menschen hat für mich einen besonderen Reiz. Lichtgestaltung und besondere, manchmal auch gewagte und provozierende Kameraeinstellungen führen dann zu spannenden und interessanten Ergebnissen. Inszeniert, - oder ein Treffer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Mein Blick durch die Kamera entscheidet! Auch nach einer digitalen Bearbeitung, Verfremdung oder Montage wird der Betrachter immer erkennen: Dies ist eine Fotografie!“ Weitere Infos unter: www.jochenwrobel.de