Galerie im Foyer: Zirkus+Insomnia+Tiflis=Photos

Foto: Wolfgang Sonnemann

Foto: Wolfgang Sonnemann

Foto: Nina von Kreisler

Foto: Nina von Kreisler

Foto: Helmut Hergarten

Foto: Helmut Hergarten

Helmut Hergarten, Jochen Herchenbach, Nina von Kreisler und Wolfgang Sonnemann bei der Vernissage der Ausstellung "Zirkus + Insomnia + Tiflis = Photos

Helmut Hergarten, Jochen Herchenbach, Nina von Kreisler und Wolfgang Sonnemann bei der Vernissage der Ausstellung "Zirkus + Insomnia + Tiflis = Photos

(17.11.2018, dmg) Mit Wolfgang Sonnemann aus Hennef, Nina von Kreisler aus Hennef und Helmut Hergarten aus Alfter stellen gleich drei außergewöhnliche Fotografen bis zum 17. Dezember in der Galerie im Foyer des Hennefer Rathauses (Frankfurter Straße 97) ihre Schwarzweißarbeiten aus. Das Motto der Ausstellung lautet: „Zirkus + Insomnia + Tiflis = Photos“. Der Stellvertretende Bürgermeister Jochen Herchenbach eröffnete die Ausstellung am 17. November.

Die Fotografen

Wolfgang Sonnemann, geboren 1956 in Goch, lebt seit 1993 in Hennef-Warth. Seine Bilder stehen unter dem Motto „Zirkus“. Er sagt über seine Fotografie: „Wie bin ich zur Fotografie gekommen? Durch eine ungewollte Ansteckung. Seit wann fotografiere ich? Seit dem Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrtausends. Was bedeutet mir die Fotografie? Sie ist ein Spiegel meiner Seele. Was interessiert mich besonders an der Fotografie? Sie ist für mich weit mehr als ein Abbild der Wirklichkeit. Sie ist in der Lage etwas auszudrücken, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Was fotografiere ich? Menschenleere Räume, Streets, Bedrohliches, Details. Was möchte ich ausdrücken? Was macht der Mensch aus unserer Umwelt. Was macht die Umwelt mit ihm.“ (www.eyegenart-photoconcept.de)

Nina von Kreisler wurde 1963 in Köln geboren, ist Cutterin und Homöopathin. Ihre Bilder stehen unter dem Motto „INSOMNIA- aus der Zeit gefallen“. Dazu sagt sie selber: „Schlaflosigkeit – wandeln zwischen Schlaf, Traum und Wachsein, die Qual des nicht eintretenden Schlafs. Die Phasen der Irritation, was ist Traum, was ist real? Grenzen, die fließend sind. Phantasiegebilde, die nach durchwachter Nacht Spuren in den Tag zeichnen. Keine Perfektion, sondern flüchtige Impressionen, die die Seele umwehen. Mein Blick ist filmisch und schafft Raum für Assoziationen.“

Helmut Hergarten lebt mit Architektur, Photographie und Video in Alfter. Passend zu seinem Beruf als Architekt, hat er sich der Architekturphotographie zugewandt. Seit 2016 kam das Thema Migration hinzu, das bisher mit mehreren Ausstellungen und zwei Büchern dokumentiert wurde. Aber manchmal muss es auch die Street-Photographie sein. Wie in der Metro von Tiflis/Georgien. „The Metropolitans“ ist eine Serie über Menschen und Architektur im Zusammenhang mit internationalen Metrolinien. Das Projekt aus Tiflis/Georgien zeigt Situationen und Menschen, die nach einer fast zweiminütigen Rolltreppenfahrt in die Erde hinein mit einer alten, lauten und hart bremsenden sowjetischen Metro sicher zu ihrem Ziel gebracht werden. Hierbei fällt alle Hektik von ihnen ab. Ruhe, Konzentration oder Gespräche mit Freunden begleiten sie. Zu dem Projekt ist ein Buch erschienen. (www.helmuthergarten.de)