Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hennef 

Nadine Letocha (Grafikerin), Gisela Rupprath (Stadtarchivarin), Gerd Kozinowski (Dokumentarfilmer), Prof. Helmut Fischer, Bürgermeister Klaus Pipke, Dominique Müller-Grote (Kulturamtsleiter) und Heinrich Kneip

Nadine Letocha (Grafikerin), Gisela Rupprath (Stadtarchivarin), Gerd Kozinowski (Dokumentarfilmer), Prof. Helmut Fischer, Bürgermeister Klaus Pipke, Dominique Müller-Grote (Kulturamtsleiter) und Heinrich Kneip

Die "Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hennef" im Rathaus

Die "Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hennef" im Rathaus

(7.11.2018, dmg) 2018 jährt sich die Reichspogromnacht, in der deutschlandweit Tausende von Synagogen zerstört wurden, zum 80. Mal. Die Synagoge in Hennef-Geistingen wurde am 10.11.1938 niedergebrannt. In den folgenden Jahren wurden die zuvor schon drangsalierten und diskriminierten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Hennef-Geistingen vertrieben, verhaftet, deportiert und ermordet. Das Archiv und das Kulturamt der Stadt haben aus Anlass des Gedenkens eine neue Ausstellung zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Hennef erstellt, die vom 6. November bis zum 7. Dezember im Rathaus der Stadt (Frankfurter Straße 97) gezeigt wird. Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete die Ausstellung am 6. November zusammen mit Pfarrerin Antje Bertenrath vom Ökumenekreis der Evangelischen und Katholischen Kirchen in Hennef. Die Ausstellung besteht aus 14 Informationstafeln, die problemlos von interessierten Institutionen und Schulen ausgeliehen werden können (Interessenten wenden sich an das Stadtarchiv, 02242 / 888 540). In Verbindung mit der Ausstellungseröffnung wurde ein Dokumentarfilm von Gerd Kozinowski gezeigt, der die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Hennef-Geistingen und der jüdischen Familien in Rott erzählt. Der Film kann beim Stadtarchiv als DVD erworben werden (15 Euro).

Darüber hinaus zeigt Heinrich Kneip für die Dauer der Ausstellung in der Gedenkstätte in der ersten Etage des Rathauses erneut das Kunstwerk, das bereits im Januar zu sehen war. Es handelt sich um ein künstlerisch gestaltetes Reliefmodell des Ortes der Vernichtung im weißrussischen Malyj Trostenez, welches das Grauen deutlich macht und die Erinnerung an die Ermordung wachhält. Ein großer Teil der während des „Dritten Reiches“ ermordeten Hennefer Juden wurde in Malyj Trostenez getötet. Das Modell zeigt die Gruben und Verbrennungsstätten, die Opfer werden durch Bäume symbolisiert. Heinrich Kneip hat außerdem ein weiteres Werk mit einem Reliefmodell der Grundmauern der Geistinger Synagoge geschaffen, das ebenfalls ausgestellt wird.

Die Ausstellungstafeln

Die 14 Tafeln behandeln folgende Themen:

  • Die Geschichte der jüdischen Gemeinde
    • Die Vorgeschichte der jüdischen Gemeinde in Hennef 
    • Das Anwachsen der jüdischen Bevölkerung 
    • Die Bildung der Synagogengemeinde 
    • Die Errichtung der Synagoge 
    • Der jüdische Friedhof 
    • Zerstörung der Synagoge 
    • Unterdrückung
    • Ermordung
  • Familien
    • Familie Kaufmann
    • Familie Wolff
    • Hermann Levy
    • Familien Knobel und Seligmann
  • Stolpersteine
  • Die jüdische Religion

Neben der Darstellung der Geschichte der jüdischen Gemeinde werden also vier Familien und eine herausgehobene Einzelperson mit den wichtigsten Lebensdaten näher vorgestellt – eine exemplarische Darstellung vor allem der Familien und Personen, von denen im Stadtarchiv genügend Bildmaterial zur Verfügung steht. Hermann Levy als einzelne Person ist deswegen besonders erwähnenswert, weil er als glühender Patriot durch die Verleumdungen der Nationalsozialisten am 30. April 1936 in den Selbstmord getrieben wurde. Heute ist die Straße am jüdischen Friedhof nach ihm benannt. Die Tafel zu den Stolpersteinen zeigt alle Hennefer Stolpersteine, die Tafel zur Religion erläutert einige wichtige Feste und Symbole des Judentums.

„Die Familien und Menschen, an die wir auf diesen Tafeln erinnern, waren nichts Besonderes – im besten Sinne des Wortes“, so Bürgermeister Klaus Pipke. „Sie waren Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Sie gingen zur Schule, gingen Einkaufen, spielten Fußball und Karten, machten Familienausflüge, trafen sich auf Kaffee und Kuchen, waren Feuerwehrleute, Mitglieder im Gesangs- und Sportverein. Nichts unterschied sie von anderen Bürgerinnen und Bürgern – bis auf die Tatsache, dass sie Juden waren. Diese Zugehörigkeit war in der Geschichte oft genug Vorwand für Verfolgung, nicht erst in nachchristlicher Zeit, sondern lange vorher. Nach 1933 wurde es einmal mehr lebensgefährlich, Jude zu sein – diesmal allerdings steigerte es sich in monströse Dimensionen. Mehr und mehr wurden die Juden auch in Hennef bedrängt, verfolgt, ihres Gotteshauses beraubt, schließlich verhaftet, deportiert, ausgeplündert und mit rund sechs Millionen weiteren Juden in einer industriell organisierten Tötungsmaschinerie ermordet. Einer der vorläufigen Höhepunkte dieser Entwicklung war eben jene Nacht des 10. November, als die Geistinger Synagoge, 76 Jahre das geistige und gesellschaftliche Zentrum des jüdischen Lebens in Hennef, niedergebrannt wurde. Spätestens da musste jedem klar sein, wohin die Politik des Nationalsozialismus führen würde.“

Die Texte der Ausstellungstafeln zur Geschichte

Im Folgenden die Originaltexte der acht Tafeln zur Geschichte der jüdischen Gemeinde. Die Informationen stammen aus dem Aufsatz „Die Juden in Hennef“ von Helmut Fischer, erschienen im Buch „Bet Olam – Haus der Ewigkeit. Der jüdische Friedhof in Hennef-Geistingen“, herausgegeben von Gisela Rupprath als Band 4 der Reihe „Zeugnisse jüdischer Kultur im Rhein-Sieg-Kreis“, herausgegeben von Claudia Maria Arndt, Siegburg 2006.

Die Vorgeschichte der jüdischen Gemeinde in Hennef 

Die Hinweise auf jüdische Einwohner im Hennefer Gebiet sind bis zum Ende des 18. Jahrhunderts spärlich. Ihre Zahl war am Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation auf Grund der landesherrlichen Bestimmungen gering. 1785/87 wurden im ganzen Amt Blankenberg, das heißt in den Kirchspielen Eigen, Eitorf, Geistingen, Herchen, Honrath, Lohmar, Menden, Neunkirchen, Oberpleis, Ruppichteroth, Stieldorf, Uckerath, Winterscheid und in der Stadt Blankenberg acht jüdische Familien mit 33 Seelen gezählt, und zwar neun Männer, acht Frauen, elf Söhne und fünf Töchter. Um 1800 wuchs der jüdische Bevölkerungsteil zusehends. Nach der Volkszählung von 1804 befanden sich unter den 26.195 Einwohnern des Amtes Blankenberg 83 jüdischen Glaubens. Die Französische Revolution brachte den Juden im französisch besetzten linksrheinischen Raum die Bürgerrechte. Dies verbesserte auch die Lebensbedingungen der Juden auf der rechten Rheinseite. Die vollen bürgerlichen Freiheiten erhielten sie jedoch nicht. 

Das Anwachsen der jüdischen Bevölkerung 

Das Gesetzbuch Kaiser Napoleons, der Code Civil, der auch in weiten Teilen des Rheinlandes galt, so im Amt Blankenberg, stellte Juden den übrigen Bürgern gleich. In der Bürgermeisterei Hennef lebten 1828 4.624 Einwohnern, davon waren 4.536 Katholiken, 14 evangelische Christen und 74 Juden. In der Bürgermeisterei Lauthausen zählte man 33 Juden gegenüber 3.023 Katholiken und 19 Evangelischen, in der Bürgermeisterei Uckerath 8 Juden gegenüber 3.000 Katholiken und 1 Evangelischen. 1846 lebten in der Bürgermeisterei Hennef 86, in der Bürgermeisterei Lauthausen 42 und in der Bürgermeisterei Uckerath 23 Juden. Das Anwachsen der jüdischen Bevölkerung Die einzelnen Familien wohnten an nur wenigen Orten, in der Bürgermeisterei Hennef in Geistingen (68 Personen), in Blankenberg (3) und in Rott (10), in der Bürgermeisterei Lauthausen in Braschoß (25), in Müschmühle (7) und in Seligenthal (11), in der Bürgermeisterei Uckerath in Uckerath (23). Die Volkszählung von 1885 erfasste für die Bürgermeisterei Hennef 80 jüdische Bürger, für die Bürgermeisterei Lauthausen 13 und für die Bürgermeisterei Uckerath 12 Juden. 1911 steigerte sich die Zahl in der Bürgermeisterei Hennef auf 89. In den Bürgermeistereien Lauthausen und Uckerath gab es keine Einwohner jüdischen Glaubens mehr. 

Die Bildung der Synagogengemeinde 

Die große Zahl der nach der Mitte des 19. Jahrhunderts ansässigen Juden ließ den Wunsch aufkommen, sich rechtlich einen ordnenden Rahmen zu geben. Das preußische Gesetz über die Verhältnisse der Juden von 1847 ermöglichte die Bildung von Synagogengemeinden. 1864 trat das Statut für die Synagogengemeinde des Siegkreises in Kraft. Die Satzung verlieh der Gemeinde, welche den ganzen Siegkreis mit Ausnahme von Ruppichteroth umfasste, die Rechte juristischer Personen und eine organisatorische Fassung. Die Synagogengemeinde wiederum gliederte sich in sogenannte Spezialgemeinden auf. Die Spezialsynagogengemeinde Geistingen schloss die Bürgermeisterei Hennef außer der Gemeinde Blankenberg und aus der Bürgermeisterei Lauthausen die Gemeinde Altenbödingen ein. Die Synagogengemeinde Uckerath bestand aus den Bürgermeistereien Uckerath, Eitorf und Herchen sowie der Gemeinde Blankenberg. Als Betsaal diente ein angemieteter Raum in einem Privathaus. Die Toten wurden auf dem jüdischen Friedhof in Siegburg bestattet, wo die Gemeinde eine eigene Parzelle besaß. Bereits 1887 wurde die Spezialsynagogengemeinde Uckerath mit Geistingen vereinigt. Die Juden von Herchen schlossen sich 1898 der Gemeinde in Rosbach an der Sieg an. Der Antrag der Eitorfer Juden auf die Trennung von Geistingen und die Errichtung einer eigenen Synagogengemeinde wurde 1919 endgültig abgelehnt. Seit 1887 besuchten die Juden von Oberpleis die Synagoge in Geistingen. 1928 wurde ihre Gemeinde derjenigen von Geistingen zugeschlagen. Die Lebensfähigkeit der Gemeinden war von der Zahl ihrer Mitglieder abhängig, so dass sich die Zuordnungen ständig veränderten. 

Die Errichtung der Synagoge 

Lange Jahre hielten die Juden ihre Gottesdienste im Saal der Gastwirtschaft Müller in Geistingen ab. 1862 wurde eine eigene Synagoge auf einem Grundstück zwischen Bergstraße und Sövener Straße eingeweiht. Die Synagoge war ein geosteter Backsteinbau über einem rechteckigen Grundriss. Die Westfassade zur Bergstraße hin durchbrach eine rundbogige Eingangstür. Rechts und links davon befanden sich kleine vergitterte Rundbogenfenster. In der Giebelfläche war ein Medaillon mit einer Liliendarstellung und der Jahreszahl der Einweihung eingelassen, darunter ein schmaler Stein mit dem Spruch Jesaja 56,7 in hebräischen Schriftzeichen, in der Übersetzung „Denn mein Haus soll ein Bethaus sein für alle Völker“. 1912, aus Anlass des fünfzigjährigen Gedenkens der Einweihung, nahm man eine gründliche Instandsetzung vor und die Synagoge wurde „im Innern im maurischen Styl“ gestaltet. 1930 heißt es in einem Buch über Hennef, die Synagoge sei das „wohl schönste von allen gleichartigen Gebäuden im Siegkreis“ 

Der jüdische Friedhof 

Die jüdische Gemeinde war von vornherein bestrebt, einen eigenen Begräbnisplatz einzurichten. 1886 gelang es ihr, ein Geländestück in der Größe von 1.120 Quadratmetern anzulegen. Der Friedhof an der heutigen Hermann-Levy-Straße in Hennef-Geistingen ist von einer Hecke umgeben. Ein eisernes Gittertor gewährt den Eintritt. Unter mehr als einhundertjährigen Bäumen finden sich noch 55 Grabstätten. Die meisten sind durch Grabsteine des 19. und 20. Jahrhunderts gekennzeichnet. Die letzte Beerdigung fand 1978 statt.

Zerstörung der Synagoge 

In der kleinen Industrie- und Bauerngemeinde Hennef zeigten die ersten antisemitischen Übergriffe, wie der Boykott der jüdischen Geschäfte am 1. April 1933, noch keine Wirkung. Aber es war schnell klar, dass die Nationalsozialisten die Absichten ihres Parteiprogramms in die Tat umzusetzen gedachten und die Juden aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Geistesleben und allen öffentlichen Ämtern und Einrichtungen ausgrenzen wollten. Schritt um Schritt wurde die Diskriminierung vorwärtsgetrieben – im ganzen Reich und natürlich auch in Hennef. Die Auswirkungen der antijüdischen Gesetze, Verordnungen und Hetzkampagnen fanden einen vorläufigen Höhepunkt in der Reichspogromnacht 1938. Am 9. November blieb es in Hennef allerdings noch ruhig. Am Morgen des 10. November kam es dann zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Heinz Naas und dem Führer des SA-Sturms. Der Bürgermeister warf dem Sturmführer „jämmerliches Versagen“ vor, weil die Synagoge noch nicht in Schutt und Asche lag. Der Bürgermeister nahm die Sache selbst in die Hand. Am Abend gegen 20 Uhr fuhr er mit drei SS-Leuten aus Siegburg in einem unbeleuchteten Wagen die Dürresbachstraße hinauf bis in die Höhe des Klosters. Im Schutz der Dunkelheit schlichen die SS-Männer zur Synagoge und zündeten das Gebäude mit Benzin an. Am 17. November 1979 wurde ein Gedenkstein unterhalb der Mauer der Synagoge errichtet. 1994 erwarb die Stadt Hennef das Grundstück mit den baulichen Resten. Am 10. November 2000 wurde die nach mehrjährigen Bemühungen des Hennefer Ökumenekreises hergerichtete Gedenkstätte am Platz der ehemaligen Synagoge eingeweiht. 

Unterdrückung

Nach der Pogromnacht steigerten sich die Bedrückungen bis zur planvollen Verfolgung. Die Lebensmöglichkeiten der Juden wurden immer mehr beschnitten. Am 10. und 11. November 1938 wurden alle männlichen Juden im Alter von 18 bis 50 Jahren festgenommen und der Staatspolizei überstellt. In Hennef betraf das zwölf Männer, die am 15. November in das Konzentrationslager Dachau gebracht wurden. Nach und nach, zum Teil erst 1939, kehrten die Verhafteten aus dem Konzentrationslager zurück. Von einem Gefangenen verlor sich die Spur. Ab 1941 mussten Juden ab sechs Jahren in der Öffentlichkeit einen sogenannten Judenstern tragen. Im gleichen Jahr wurden auf Anordnung der Geheimen Staatspolizei sieben Hennefer Familien mit etwa 18 Personen in sogenannten „jüdischen Wohnraum“ eingewiesen. Die freigewordenen Wohnungen wurden beschlagnahmt. Zwischen dem 16. und 19. Juni 1941 wurden 14 meist ältere Männer und Frauen auf Lastwagen in das ehemalige Arbeitsdienstlager in Much „umgesiedelt“. Dort lebten sie mehr als ein Jahr unter unsagbar schlechten Bedingungen. Die übrigen Juden mussten in sogenannte „Judenhäuser“ (Bergstraße 24, Bergstraße 37, Sövener Str. 5 und Talweg 6) ziehen. Alle noch in der Gemeinde Hennef lebenden Juden waren in vier Häusern zusammengepfercht. 

Ermordung 

Im Mai 1941 lebten in Hennef noch 53 Personen jüdischen Glaubens. Im November 1941 waren in der Gemeinde Hennef noch 37 Juden gemeldet. Im Spätherbst begannen die Deportationen aus dem nördlichen Rheinland in die Konzentrationslager im Osten. Das Sammellager Much wurde am 27. Juni 1942 geschlossen. Die im Jahr zuvor aus Hennef nach Much verbrachten Juden wurden in die Westhalle der Messehallen nach Köln-Deutz und von dort in den Osten transportiert. Im Konzentrationslager Theresienstadt trafen sie etwa am 17. Juni 1942 ein. Im Juli 1942 folgten die übrigen mittlerweile nur noch 30 Hennefer Juden, zunächst nach Köln-Deutz und weiter in die Vernichtungslager des Ostens. Insgesamt wurden 50 Juden von Hennef aus in die Konzentrationslager Theresienstadt und Litzmannstadt (Lódz) und dann nach Auschwitz deportiert. Am 9. September 1942 vermerkte der Bürgermeister: „Inzwischen sind alle Juden nach dem Osten evakuiert worden.“ Mit den Deportationen des Jahres 1942 und der Ermordung ihrer Mitglieder endete die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hennef. Von den aus Hennef Deportierten überlebten zwei Personen die Verfolgung. Alle anderen wurden in Auschwitz, Theresienstadt, Riga, Malyj Trostenez, Treblinka, Lublin, Lodz oder Sobibor umgebracht. 

Gedenkstätte und Dauerausstellung im Rathaus

Die Gedenkstätte und Dauerausstellung zur jüdischen Gemeinde in Hennef mit Modellen der Synagoge und des Thoraschreins der Synagoge, einer Stele mit einem Originalstein der Synagoge, einer Menora, Bronzeskulpturen, Fotos des Inneren sowie der zerstörten Synagoge und eine Tafel mit Namen der verfolgten und ermordeten Juden ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-17.30 Uhr, Fr 8-12 Uhr) im Rathaus zu sehen. 

Gang des Gedenkens 

Der Gang des Gedenkens veranstaltet vom Ökumenekreis der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zur Erinnerung an die Zerstörung der Geistinger Synagoge findet wie in jedem Jahr am 10. November um 19 Uhr statt. Der Beginn ist in der katholischen Kirche St. Michael/Geistingen, Kurhausstraße 1, im Anschluss gibt es einen gemeinsamen Gang zu der Gedenkstätte der Synagoge in der Bergstraße.