Grete Schlegel: Lesung aus den Tagebüchern

Stadt Blankenberg

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Dorffachwerk

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Herbst

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Meer

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Selbstportrait

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Landschaft

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Bürgermeister Klaus Pipke, Heinz Land, Angela Mai, Dominique Müller-Grote bei der Vernissage

Bürgermeister Klaus Pipke, Heinz Land, Angela Mai, Dominique Müller-Grote bei der Vernissage

Bürgermeister Klaus Pipke eröffnet die Gala mit einer Rede.

Bürgermeister Klaus Pipke eröffnet die Gala mit einer Rede.

Uschi Yogeshwar (rechts) begleitete die Galaeröffnung musikalisch. Am Klavier Annette Chang-Küsche, stellvertretende Leiterin der Musikschule der Stadt Hennef.

Uschi Yogeshwar (rechts) begleitete die Galaeröffnung musikalisch. Am Klavier Annette Chang-Küsche, stellvertretende Leiterin der Musikschule der Stadt Hennef.

Bürgermeister Klaus Pipke (rechts) und Kulturamtsleiter Dominique Müller-Grote (3.v.r.) mit allen Beteiligten.

Bürgermeister Klaus Pipke (rechts) und Kulturamtsleiter Dominique Müller-Grote (3.v.r.) mit allen Beteiligten.

(19.6.2019, dmg) Im Rahmen des großen Retrospektive für die Hennefer Künstlerin Grete Schlegel, die zurzeit in der Meys Fabrik zu sehen ist, wird Professor Helmut Fischer am Donnerstag, dem 27. Juni, um 18 Uhr aus den Tagebüchern von Grete Schlegel lesen. Die Tagebücher erzählen viel über das Leben Grete Schlegels in Hennef und ihr abwechslungsreiches, unabhängiges Leben als Künstlerin.

Hintergrund: Grete-Schlegel-Ausstellung

Vom 5. Juni bis zum 2. Juli widmet das Kulturamt der Stadt Hennef in Zusammenarbeit mit der Familie der Künstlerin, dem Hennefer Heinz Land und Professor Helmut Fischer der 1987 verstorbenen Hennefer Künstlerin Grete Schlegel eine Retrospektive in der Meys Fabrik (Beethovenstr. 21). Gezeigt wird eine Auswahl von 70 Bildern aus dem Nachlass Grete Schlegels: Bilder aus allen Perioden und ein Querschnitt aus allen Motiven ihres langen Schaffens. Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete die Ausstellung am 5. Juni in kleinen Rahmen. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen: Di 10-13 und 14-18 Uhr, Mi 10-13 und 14-18 Uhr, Do 16-20 Uhr, Fr 10-13 und 14-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr. HINWEIS: Wegen Umbauarbeiten in der Stadtbibliothek in der Meys Fabrik ist die Ausstellung am Donnerstag, dem 13.6., nur bis 18 Uhr geöffnet und am Samstag dem 22.6. geschlossen. Wir bitten zum Verständnis.

Über Grete Schlegel

Grete Schlegel wurde als Tochter eines Österreichischen Chemikers, der eine Firma in Russland leitete, 1897 in Orlowo bei Moskau geboren. Von 1914 bis 1918 war sie in Sibirien interniert, war nach der Rückkehr nach Deutschland Privatschülerin in Düsseldorf. 1920 begann sie ihre Ausbildung an der Kölner Kunstgewerbe- und Handwerksschule, wechselte 1924 an die Dresdner Akademie und kehrte 1925 ins Rheinland zurück. Seit 1928 stellte sie, in Leverkusen-Wiesdorf wohnend, in Gemeinschafts- und Einzelausstellungen ihre Arbeiten vor. Schon 1930 hatte sie eine vielbeachtete Ausstellung im Kölnischen Kunstverein, 1935 eine weitere. Ab 1932 verbrachte sie sehr viel Zeit im italienischen Positano, zuletzt 1980. In den 1920er Jahren zog sie zeichnend und malend mit verschiedenen Zirkussen übers Land, nach 1945 reiste sie mit dem westdeutschen Landestheater von Stadt zu Stadt und malte die Schauspieler. 1934 kam sie nach Hennef. 1956 zog sie von Hennef-Striefen nach Käsberg, wo sie 1987 in ihrem Atelier verstarb.

Grete Schlegel war Mitglied der Gedok und Mitgründerin der Künstlergruppe „Die Zehn“. Sie war Mitglied des BBK (Bundesverband Bildender Künstler), der Kunstvereine in Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises. Grete Schlegel war künstlerische Dozentin an der Volkshochschule des Siegkreises, engagierte sich jahrelang – vom Ende der fünfziger Jahre bis 1982 – kunstpädagogisch im Strafvollzug, vor allem in der Siegburger Jugendvollzugsanstalt. 1981 wurde ihr in Stadt Blankenberg das Bundesverdienstkreuz verliehen. Ihre Werke waren öffentlich zuletzt Anfang der 1990er Jahren bei einer Ausstellung im Siegburger Stadtmuseum zu sehen.