Vereine bekämpfen Herkulesstaude

Um die Herkulesstaude nachhaltig zu bekämpfen, müssen alle ober- und unterirdischen Pflanzenteile beseitigt werden.

Um die Herkulesstaude nachhaltig zu bekämpfen, müssen alle ober- und unterirdischen Pflanzenteile beseitigt werden.

(19.5.2020, ms) Die Herkulesstaude, deren Saft Verbrennungen beim Menschen verursachen kann, breitet sich auch in Hennef und dem Rhein-Sieg-Kreis in den letzten Jahren stark aus. Aufgrund der Gesundheitsgefahren haben sich die Natur- und Angelfreunde (NAF) Stein-Stadt Blankenberg und der Fischschutzverein Siegburg bereit erklärt, das Umweltamt der Stadt Hennef und den Rhein-Sieg-Kreis, Untere Naturschutzbehörde, bei der Bekämpfung der Herkulesstaude entlang der Sieg zu unterstützen. Von Mai bis Ende Juli, dem Beginn der Blüte, sind nun kleine Gruppen, maximal zwei Personen wegen der Corona-Pandemie, unterwegs, um die Problempflanze zu beseitigen. Das notwendige Werkzeug stellt der Rhein-Sieg-Kreis zur Verfügung. „Letztes Jahr haben wir zum ersten Mal zusammengearbeitet. Dort, wo wir unterwegs waren, gibt es kaum neue Pflanzen. Das motiviert uns, weiter zu machen“, sagte Christoph Rosauer vom NAF Stein-Stadt Blankenberg.

Wer bei der Aktion mitmachen will, kann sich beim Umweltamt der Stadt Hennef, Jörn Lohmann, E-Mail: Joern.Lohmann(at)hennef.de, Telefon: 02242/888 304 melden.