Zweite Bauphase an der L352: Vollsperrung zwischen Hennef-Allner und -Happerschoß

(straßen.nrw, 7.10.2020). Ab Montag (19.10.) ist die L352 (Schloßstraße/ Bergische Straße) zwischen Hennef-Allner und Hennef-Happerschoß zwischen den Einmündungen Siegburger Straße und Annostraße vollgesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert und erfolgen über die B478 sowie die B507. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg erneuert dort die Fahrbahn. Die Arbeiten sollen im April 2021 abgeschlossen werden.

Bereits in den Sommerferien 2020 hat der Landesbetrieb in einer ersten Bauphase zwei Abschnitte der dringend sanierungsbedürftigen L352 erneuert. Die Arbeiten sollten bereits nach Freigabe der Happerschosser Straße nach Hennef-Bröl im September fortgeführt werden. Wegen kurzfristig zwingend erforderlicher Gehölzpflege- und Rodungsarbeiten an der B478 mussten die weiteren Arbeiten an der L352 nach hinten verschoben werden. Erst ab der zweiten Herbstferienwoche Mitte Oktober steht die hier wichtige B478 zwischen Hennef-Bröl und Ingersau wieder als Umleitungstrecke zur Verfügung und die L352 kann für die Dauer der dortigen Arbeiten gesperrt werden.

Umleitungen

Straßen.NRW weißt die Umleitungsstrecke für den zweiten Bauabschnitt wieder über die B478 sowie die B507 aus, um den großräumigen Verkehr über das entsprechend klassifizierte Straßennetz umzuleiten. Die Umleitungsbeschilderung hat der Landesbetrieb mit den Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt optimiert. Der Linienbus- und Schulbusverkehr nutzt während der kommenden Arbeiten unter Vollsperrung als Alternative die Happerschosser Straße. Auch den ortskundigen Anwohnerinnen und Anwohnern steht mit der Happerschosser Straße diese alternative Verbindung für den lokalen Nahverkehr in Hennef zur Verfügung. Die Parkplätze auf der Happerschosser Straße werden für die Zeit der Umleitung entfernt, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Straßen.NRW wird den eingerichteten Umleitungsverkehr kritisch beobachten und bei Bedarf in Abstimmung mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden nachsteuern, zum Beispiel mit einer Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich der Kreuzung in Hennef-Bröl.

Die jetzt anstehenden Arbeiten sind deutlich aufwändiger durchzuführen als in den ersten Sanierungsabschnitten. Neben der anstehenden Fahrbahnerneuerung müssen auch die Böschungen stabilisiert werden. Bei weiteren Untersuchungen in der ersten Vollsperrungsphase zeigte sich zudem, dass die Bereiche für die anspruchsvolle Böschungssicherung deutlich ausgeweitet werden mussten. Auf einer Gesamtlänge von über 400 Metern werden in den kommenden Monaten abschnittsweise Böschungen bis zu einer Tiefe von etwa drei Metern abgegraben und mit einem Böschungssicherungssystem neu aufgebaut und befestigt. Neben der erforderlichen Verschiebung der zweiten Bauphase verlängert sich dadurch auch die Bauzeit um ca. zwei Monate.

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