Gutschein kaufen und lokal unterstützen: 10 Prozent Rabattaktion

Bürgermeister Mario Dahm (3.v.r.) unterstützt die Gutscheinaktion, die die lokale Wirtschaft stärken will.

Bürgermeister Mario Dahm (3.v.r.) unterstützt die Gutscheinaktion, die die lokale Wirtschaft stärken will.

(10.12.2020, ms) Einen Gutschein kaufen, zehn Prozent sparen und lokale Gastrobetriebe, Dienstleister oder den Einzelhandel unterstützen – das ist die Idee des Portals "Wir sind Rhein-Sieg". Gemeinsam mit dem Energieversorger „rhenag“ stellen die Initiatoren Niklas Böhner und Kai Kolepka die Internet-Plattform https://www.wirsindrheinsieg.de/, ein Gutscheinsystem für Unternehmen, kostenfrei zur Verfügung. Hier kann der Kunde einen Gutschein für sein lokales Lieblingsgeschäft erwerben. Den angebotenen Rabatt für den Kunden übernimmt die „rhenag“. Dem Händler vor Ort kommen damit 100 Prozent des Gutscheinwertes zugute. 
Die Aktion gilt pro Unternehmen und pro Person bis zu einem Gutscheinwert von 200 Euro. Der Betrag kann sich aus mehreren Gutscheinen zusammensetzen. Der Aktionszeitraum läuft längstens bis zum 31. März 2021 und endet vorzeitig, wenn die von der „rhenag“ bereit gestellte Fördersumme in Höhe von 75.000 Euro erreicht wird.

Bürgermeister Mario Dahm unterstützt die Gutscheinaktion: „Ich bitte alle Hennefer*inne darum, diese tolle Gutscheinaktion zu unterstützen. Gerade jetzt in der Corona-Krise gilt es besonders, die lokale Wirtschaft zu stärken.“

In Hennef beteiligen sich bisher 21 Unternehmen an der Aktion. Weitere Geschäfte können gerne kostenfrei mitmachen.

Die Idee und ihre Initiatoren

Niklas Böhner und Kai Kolepka haben die Plattform https://www.wirsindrheinsieg.de/ erstellt, um Unternehmen in der Region zu helfen. Sie dient als regionale Hilfsplattform für lokale Gastrobetriebe, Dienstleister, aber auch den Einzelhandel – deren Existenz gerade aufgrund der Corona-Krise bedroht ist. „Es geht darum, dass wir gemeinsam unsere Lieblingsorte vor der Insolvenz retten, indem wir ihnen jetzt das Geld zur Verfügung stellen, was wir sowieso in den nächsten Monaten bei ihnen ausgeben werden“, so Niklas Böhner und Kai Kolepka.