L333: Arbeiten zwischen Hennef und Eitorf dauern voraussichtlich bis zum 30. Juni

(24.2.2021, straßen.nrw/ms) Die Landesstraße L333 zwischen Hennef-Stein und Eitorf-Bach bleibt im Abschnitt zwischen Hennef-Stein und Eitorf-Bach nicht bis Herbst 2021 voll gesperrt, sondern kann nach dem derzeitigen Kenntnisstand und bei planmäßigem Verlauf voraussichtlich bis zum 30. Juni abgeschlossen sein. Das teilte der Landesbetrieb Straßenbau NRW dieser Tage mit. Bis dahin wird der Verkehr zwischen Hennef und Eitorf großräumig über die B8 und die L86 umgeleitet. Für den PKW-Verkehr steht zudem die L268 als Umleitungsstrecke zur Verfügung.

Durch die umgekippten Bäume wurde die Felssicherung des Steilhangs, die aus Schutznetzen und Fangzäunen besteht und dem Verkehr als Sicherung gegen Steinschlag dient, beschädigt. Des Weiteren wurde durch die entwurzelten Bäume auch das Böschungsgefüge des Steilhangs gelockert. Bevor der Streckenabschnitt wieder befahren werden kann, müssen zunächst die Schäden an der Felssicherung behoben und die aufgelockerten Bereiche durch eine Vernetzung gesichert werden. Um die Landesstraße für Anlieger wieder von Bach bis Hennef-Bülgenauel befahrbar zu machen, wird dieser Bereich durch einen mobilen Steinfangzaun gesichert.

Die Planungen für die Sicherung der aufgelockerten Böschungsbereiche haben ebenfalls bereits begonnen. Hierfür werden zunächst umfangreiche Vorarbeiten und statische Berechnungen erforderlich. Anschließend können die Arbeiten in der Örtlichkeit beginnen.

Hintergrund

Ende Januar (24. Januar) kippten an einem an die Landesstraße L333 angrenzenden Steilhang mehrere Bäume um und stürzten teilweise in den Fahrbahnbereich. In einer Notmaßnahme wurden die umgestürzten Bäume sowie weitere Gefahrenbäume im Bereich des Steilhangs durch die "Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg" entfernt. Anschließend wurde der Bereich durch einen Gutachter geprüft und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen festgelegt. Für den Verkehr ist der Streckenabschnitt zwischen Hennef-Stein und Eitorf-Bach seitdem voll gesperrt. Es wird mit modernsten Mitteln an einer schnellen Lösung gearbeitet. Unter anderem kommt aufgrund des schwierigen Geländes eine Drohne des Landesbetriebs zur Vermessung und Untersuchung der Schäden zum Einsatz.

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