Appell: Auf torfhaltige Erde verzichten

Appell an Hennefer Bürgerinnen und Bürger: Bitte bei der Gartengestaltung und der Herrichtung von Gräbern aus Natur- und Klimaschutzgründen auf torfhaltige Erden verzichten.

Appell an Hennefer Bürgerinnen und Bürger: Bitte bei der Gartengestaltung und der Herrichtung von Gräbern aus Natur- und Klimaschutzgründen auf torfhaltige Erden verzichten.

(5.4.2022, ms) Handelsübliche Blumenerde für Töpfe besteht bis zu 90 Prozent aus Torf. Doch der Torfabbau ist umstritten: Zum einen werden dadurch wertvolle Biotope und Lebensraum vieler Tiere trockengelegt und abgebaut. Zum anderen werden durch den Abbau auch jede Menge darin eingeschlossener Treibhausgase freigesetzt. Dazu kommt, dass torfhaltige Blumenerde viel Wasser aufnimmt, aber wenig abgibt.

Deswegen appelliert das Umweltamt der Stadt Hennef an die Hennefer Bürgerinnen und Bürger, bei der Gartengestaltung und der Herrichtung von Gräbern aus Natur- und Klimaschutzgründen auf torfhaltige Erden zu verzichten. Schließlich gibt es im Fachhandel gute Alternativen zur Torf-Erde. So erfüllen zum Beispiel Flachsschäben, verschiedene Rinden- und Landerden, Holzfaser oder -häcksel den gleichen Zweck wie Torf. Und im Garten kann auf regional erzeugte Kultursubstrate der Abfallentsorger, wie Komposte, Humusboden oder Rindenmulch zurückgegriffen werden. Die „KompostWerke Rhein-Sieg“ in Sankt Augustin bieten zum Beispiel ein großes Sortiment als lose oder abgepackte Ware an.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es unter: https://www.hennef.de/umwelt.