Host Town Hennef empfängt Uganda

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(17.5.2022, dmg) Es steht fest: Hennef empfängt 2023 als Host Town der Special Olympics World Games zusammen mit Troisdorf eine Delegation aus Uganda. Die Delegation besteht aus ungefähr 35 Personen – dies hat das Special Olympics World Games Berlin 2023 Organizing Committee am 17. Mai 2022 offiziell bekannt gegeben und der Stadt mitgeteilt. „Es ist eine großartige Sache, an dem umfangreichsten kommunalen Inklusionsprojekt Deutschlands teilnehmen zu können“, so Hennefs Bürgermeister Mario Dahm. „Wir freuen uns auf die Gäste aus Uganda, die wir in Kooperation mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Troisdorf im kommenden Jahr empfangen dürfen.“

Nach Aussage des Organizing Committee hat die Delegation aus Uganda mitgeteilt, sie sei unter anderem an einem kulturellen Programm und Sportaktivitäten vor allem aber am Austausch mit den Menschen vor Ort interessiert. Dahm: „Die Planungen haben begonnen. Wir werden gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis und Troisdorf sowie unseren Sportvereinen und der Hennefer Sportschule ein tolles Programm für unsere Gäste auf die Beine stellen.“

Olympics World Games

Die Special Olympics World Games sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Tausende Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung treten miteinander in 26 Sportarten und Unified Sports® Wettbewerben an. Special Olympics (SO) Unified Sports® ist ein weltweit etabliertes Programm zur Bildung von inklusiven Teams, die sich aus Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne geistige Behinderung zusammensetzen. Vom 17. bis 25. Juni 2023 finden die Special Olympics World Games in Berlin statt und damit erstmals in Deutschland. Ziel ist ein internationales buntes Fest des Sports für mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung.

Anlässlich der Special Olympics World Games kommen 190 Delegationen aus der ganzen Welt nach Deutschland und werden vor den Spielen in Host Towns empfangen. Gemeinsam wollen die Gastgeber den Delegationen eine interkulturelle Erfahrung ermöglichen und gleichzeitig die Vision von einer inklusiven und barrierefreien Gesellschaft in Deutschland erreichen. Die Delegationen bestehen unter anderem aus Sportlern und Trainern. Sie lernen zunächst in ganz Deutschland verteilt Land und Leute kennen, bevor sie dann zu den Special Olympics Spielen nach Berlin reisen werden. Der Rhein-Sieg-Kreis wird sich um die Transfers der Gäste im Kreis kümmern und zusammen mit den anderen Gastgeberstädten im Rhein-Sieg-Kreis ein Besuchs-Programm auf die Beine stellen: Einen Tag werden die Delegationen gemeinsam den Kreis kennenlernen und später zusammen mit Mitwirkenden aus den Kommunen ein Sportfest feiern. Die Gestaltung des zweiten Tages liegt in der Verantwortung der aufnehmenden Städte. Auf dem Programm stehen verschiedene Begegnungen mit Schulen und anderen Einrichtungen und zur Vorbereitung auf die olympischen Wettkämpfe in Berlin natürlich auch Training mit den Sportverbänden vor Ort. Neben Hennef und Troisdorf als Gastgeber der Delegation aus Uganda, werden Siegburg und Lohmar eine Delegation aus Brasilien und Bornheim eine Delegation aus Guinea empfangen.