Ausstellung zum Thema „Frauenrechte“

Bürgermeister Mario Dahm (4.v.l.) eröffnete die Ausstellung. Mit dabei (v.l.) die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hennef Birgitta Reisch und Anja Kuhn, Thomas Heußner, Leiter des Carl-Reuther-Berufskollegs, Schulpfarrerin Eva Zoske-Dernóczi sowie die Schüler Elias Baumgraß und Felix Mischke und die Schülerin Berivan Sesen.

Bürgermeister Mario Dahm (4.v.l.) eröffnete die Ausstellung. Mit dabei (v.l.) die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hennef Birgitta Reisch und Anja Kuhn, Thomas Heußner, Leiter des Carl-Reuther-Berufskollegs, Schulpfarrerin Eva Zoske-Dernóczi sowie die Schüler Elias Baumgraß und Felix Mischke und die Schülerin Berivan Sesen.

(ms) Zu sehen sind verschiedene Formen von Diskriminierung und Gewalt, Informationen über die Istanbul Konvention und Hilfsangebote sowie starke Frauen, männliche Feministen und gute Rollenvorbilder. Schüler*innen des Carl-Reuther-Berufskollegs haben sich kritisch mit dem Thema „Frauenrechte“ beschäftigt und Plakate gestaltet. Und die sind im Foyer des Hennefer Rathauses, Frankfurter Straße 97, bis zum 30. Dezember zu sehen und zwar während der Öffnungszeiten des Rathauses: montags bis mittwochs 7 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags bis 17:30 Uhr, freitags 7 Uhr bis 12 Uhr. Eröffnet wurde die Ausstellung von Bürgermeister Mario Dahm.
Anlass für diese Ausstellung ist die UN-Kampagne „Orange The World“. Sie macht seit 1991 auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam und findet vom „Internationale Tag gegen Diskriminierung von und gegen Gewalt an Frauen“ vom 25. November bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, statt. 

„Internationale Tag gegen Diskriminierung von und gegen Gewalt an Frauen“

Noch immer gibt es keine Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit. Diskriminierung und geschlechtsspezifische Gewalt fängt bei Alltagssexismus an und endet mit Femiziden. Diese Gewalt ist allgegenwärtig und fest in unseren patriarchalen Strukturen verankert. Alle 45 Minuten wird eine Frau in Deutschland durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt. Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin. Um geschlechtsspezifischer Gewalt ein Ende zu setzen, müssen alle Menschen die Formen der Gewalt und deren Grundlagen kennen und sich entschieden dagegen einsetzen.

Seit 2018 ist das Carl-Reuther-Berufskolleg Teil des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Schulpfarrerin Eva Zoske-Dernóczi organisiert seitdem Projekttage, die von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hennef und vielen andern Kooperationspartner*innen unterstützt werden. Letztes Jahr hat das Berufskolleg 16 orangefarbige Bänke für den Rhein-Sieg-Kreis gebaut, die durch ihre Signalfarbe nicht nur auf das Thema aufmerksam machen, sondern auch auf Hilfsangebote hinweisen.
Die Bänke stehen auf öffentlichen Plätzen. Dieses Jahr hat das Berufskolleg erneut Bänke gebaut, die die Schüler*innen am 25. November an das evangelische Forum Bonn übergeben.

Meldung vom 22.11.2022