Kunst auf der Burg

Seit 2012 zeigen renommierte Bildhauer*innen jeden Sommer ihre Werke in der sehenswerten Kulisse der Ruine der mittelalterlichen Burg Blankenberg. Motto und Titel: „Kunst auf der Burg“. 2022 wird die Ausstellung vom 12. Juni bis zum 11. September stattfinden, die Vernissage ist am Sonntag, dem 12.6.2022, 15 Uhr. Folgende Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke (Stand 7. April): Anne Beikircher, Sophia Bernhardt, Silke Bosbach, Hans Bulla, Edith Dellgrün, Karl Grunschel, Ralph Kleiner, Karin Kunczik-Rüdiger, Martin Langer, Karl Heinz Löbach, Dirk Müller und Christiane Vogel. Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Hennef in Kooperation mit Peter Grunewald. Jan-Philipp Tödte gestaltet das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage.

Fakten

  • Kunst auf der Burg 2022, 12.6. bis 11.9.2022.
  • Ort: 53773 Hennef (Stadt Blankenberg), Burg Blankenberg
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr
  • Vernissage: Sonntag, 12. Juni. 2022, 15 Uhr
  • Parken (begrenzt!): Wanderparkplätze an der Burganlage und am Katharinenturm
  • ÖPNV: S12 und S19, Ausstieg Haltepunkt Blankenberg, Fußweg nach Stadt Blankenberg ca. 20 Min.
  • Die Burg Blankenberg liegt an der Etappe 3 des Natursteigs Sieg sowie am Erlebnisweg „Burgweg“; Infos: https://naturregion-sieg.de/wandern.
  • Veranstalter: Kulturamt der Stadt Hennef in Kooperation mit Peter Grunewald

Kunst auf der Burg ist eine Veranstaltung im Rheinischen Kultursommer 2022: www.rheinischer-kultursommer.de.

Die Künstlerinnen und Künstler 2022

Anne Beikircher ist ausgebildete Glas- und Porzellanmalerin und hat Kunst in Köln und Paris studiert. Seit 1982 ist sie in der Kunst- und Kulturwelt mit zahlreichen Projekten und Ausstellungen unterwegs – regional und weit darüber hinaus, unter anderem als Illustratorin von zahleichen Büchern ihres Mannes Konrad Beikircher. Mit ihm hat sie auch den Verein TheRhineArt e. V. gegründet, der bildende Künstler der Region fördert. Weitere Infos unter https://therhineart.de.

Sophia Bernhardt hat Bildhauerei an der Alanus Kunsthochschule in Alfter und an der Hiroshima City University in Japan studiert. Sie arbeitet mit Stahl und Stein und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert, zuletzt 2019 im Hiroshima Art Center in Japan, 2020 in der Rufffactory Köln und 2020 bis 2021 in der Abtei Maria Laach. Weitere Infos: www.sophia-bernhardt.de.

Silke Bosbach ist freischaffende Künstlerin und Autorin aus dem Bergischen Land. Sie studierte Bildende Kunst und Textildesign und ist geprüfte Künstlerin mit Eintragung in die Bundeskünstlerdatenbank „Kunst am Bau“ (Bundesamt für Bauwesen & Raumordnung, Deutschland). Bosbachs künstlerischer Schwerpunkt ist der Bereich „Hybrid Architecture“, das heißt dreidimensionalen Arbeiten mit textilen Anteilen im klein- und raumgreifenden Format. 2022 wird sie im Rahmen von Kunst auf der Burg eine Installation zu diesem Thema zeigen. Silke Bosbach erhielt für ihre Werke zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. Die Arbeiten von ihr sind in Galerie und Museen zu sehen. Sie hat 2018 und 2021 bei Kunst auf der Burg teilgenommen. Weitere Infos: www.silke-bosbach.de.

Hans Bulla: Der Bildhauer Hans Bulla war Maschinenbauschlosser, Matrose bei der Handelsmarine und von 1971 bis 2010 Polizist. 1971 hat er sich der Malerei zugewendet, 1990 der Bildhauerei. Hans Bulla geht aktuell der Frage nach Tod und Vergänglichkeit künstlerisch-technisch auf den Grund. Er gestaltet Skulpturen, die ausschließlich aus Schraubmuttern bestehen und in einer speziellen Schweißtechnik hergestellt werden. Es entstehen Figuren, die sich von ihrem Hintergrund auflösen und zu zersetzen scheinen, als würden sie sich langsam vom Irdischen entfernen und in die Unendlichkeit vergehen. Bulla ist nach 2016 zum zweiten Mal bei Kunst auf der Burg dabei. Weitere Infos: www.hansbulla-werk2.de.

Edith Dellgrün stammt aus Hennef-Bödingen und lebt und arbeitet in Lohmar Scheiderhöhe. Sie hat in Bonn Kunst studiert. Sie ist bekannt für ihre langen und schmalen ARTvorhänge im Format von meistens 60 mal 360 Zentimeter. Mit diesen lässt sie Leuchtkraft und Bewegung entstehen. Sie können sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich angebracht werden. Dellgrün ist Mitglied-im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. Siehe auch www.edith-dellgruen.de.

Karl Grunschel, 1949 in Königlich Neudorf geboren, studierte von 1971 bis 1976 an der Fachhochschule für Kunst und Design Köln, Abschluss in Malerei, Grafik und Objektbau. Der freischaffende Maler und Bildhauer ist seit rund 30 Jahren mit zahlreichen Ausstellungen in Galerien im In- und Ausland vertreten und lebt seit längerem in Hennef. Auszeichnungen und Ankäufe privater und öffentlicher Sammlungen zeichnen das Werk von Karl Grunschel aus.

Ralph Kleiner: Der Maler und Bildhauer Ralph Kleiner wurde 1963 in Freiburg geboren und studierte dort von 1986 bis 1988 Kunst an der Freien Akademie für Bildende Künste, ab 1988 bis 1994 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Michael Buthe, bei dem er 1994 Meisterschüler war. 1994 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Euskirchen, 1998 den Kulturpreis des Kreises Euskirchen. Zahlreiche Ausstellungen, Landart-Projekte, sowie Skulpturen im öffentlichen Raum zeigen seine unermüdliche Schaffenskraft. In seinem Atelier in Euskirchen entstehen, neben der Malerei, die Skulpturen aus Holz, Stein und Metall. Kleiner hat bereits 2012, 2013, 2015 und 2021 an Kunst auf der Burg teilgenommen. Weitere Infos: http://www.ralph-kleiner.de.

Karin Kunczik-Rüdiger ist Vorsitzende der INITIATIVE KUNST HENNEF e.V., Mitglied in der Gruppe „Bildende Kunst“ der GEDOK Bonn und Kunstforum Westerwald e.V. Ihre Arbeitsgebiete sind Malerei, Zeichnungen, Installationen und Skulpturen. Sie lebt und arbeitet auf einem großen Kunsthof mit verschiedenen Ausstellungsräumen und Skulpturengarten. Sie hatte seit den 1990er Jahren zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und dem Europäischen Ausland (Malta, England, Frankreich, Niederlande) und bekam diverse Auszeichnungen. Sie hat 2013 und 2021 bei Kunst auf der Burg teilgenommen. Weitere Infos: www.kunczik-ruediger.de.

Martin Langer: Martin Langer wurde 1967 in Bagdad geboren, ist gelernter Orgelbauer und absolvierte von 1993 bis 1997 ein Studium der Bildhauerei an der Alanus–Hochschule Alfter. „2021 gründete er das KunstWerk Wuppertal." Die so genannten „Kopffüßler“ von Langer laden ein zum Näherkommen, Berühren und Eintauchen in eine andere Welt der Wahrnehmung und der Kommunikation. Martin Langer war bereits 2015, 2016 und 2018 bei Kunst auf der Burg vertreten. Weitere Infos: www.martin-langer.net.

Karl-Heinz Löbach, geboren 1957, hat nach einer Fotografenausbildung bis 1985 verschiedene fotografische Aufgaben wahrgenommen, beschäftigt sich seit 1982 mit Malerei und Plastik und hat seine Werke seit 1989 bei diversen Ausstellungen in Deutschland und im Ausland gezeigt. Seit 1991 arbeitet er als freischaffender Künstler, seit 1996 außerdem als Dozent für Bildhauerei. Löbach hat zuvor 2017 und 2019 an Kunst auf der Burg mitgewirkt.

Dirk Müller: Dirk Müller, geboren 1959 in Köln, studierte an der FH Köln, Fachbereich Kunst und Design bei Prof. Strack (1987 Meisterschüler). Er ist freischaffender Maler und Bildhauer mit eigenem Atelier in Rösrath und stellt seine Werke seit 1990 national und international aus. Über seine Arbeit sagt er selber: „Jedes Kunstwerk erwächst aus der Faszination von Material, einem schlichten Holzstück oder Steinblock. Allmählich entwickelt sich eine Form, die immer eine figürliche ist. Hoch aufragende Körperschemen – oder auf kleine kompakte Formkörper konzentrierte Leibperspektiven, in denen auch einmal ein Moment von Erotik schwingt. Zeichnen im Raum. Das Material zumeist bis an die äußerste Grenze seiner Formbarkeit treiben; Aggressivität mischt sich mit einem Hauch zärtlicher Berührung.“ Dirk Müller war bereits 2014 und 2015 bei Kunst auf der Burg vertreten. Weitere Infos: www.zeichnenimraum.de.

Christiane Vogel ist im Oberbergischen geboren, hat eine Ausbildung zur Schauwerbegestalterin absolviert und 1995 autodidaktisch mit Marionettenbau begonnen. Seit 2003 kommen Relief-Bilder und Skulpturen hinzu. Modellierte Elemente wechseln mit Fundstücken aus der Natur oder werden mit industriell bearbeiteten Materialien wie Draht, Metallspähnen oder Plexiglas kombiniert. Seit 1994 nimmt sie aus Ausstellungen teil, zunächst mit ihren Marionetten, später dann mit ihren Skulpturen, zuletzt 2020 bei der 18. Kunstmeile Rodenkirchen und 2021 bei der Skulpturenausstellung auf dem Katharinenhof Bonn. Weitere Infos unter www.christianevogel.de.

Jan-Philipp Tödte: Das musikalische Rahmenprogramm bei der Vernissage der Ausstellung „Kunst auf der Burg“ gestaltet seit 2017 der Multiinstrumentalist Jan-Philipp Tödte aus Seelscheid. Auf einer erlesenen Auswahl exotischer und neuartiger Musikinstrumente, präsentiert er Stücke, bei denen er mehrere verschiedene Instrumente gleichzeitig bedient und somit auf eigentümliche Weise eine überraschende Klangvielfalt erzielt. Handgemacht, unplugged und echt. Weitere Infos: www.talkin-music.de.


Impressionen 2019


Video-Rückblick auf 2018


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