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Verkehrsverbindungen damals und heute

Die Bröltalbahn an der alten Allner Brücke

Die Bröltalbahn an der alten Allner Brücke

Die Lok der Bröltalbahn

Die Lok der Bröltalbahn

Schienen der Bröltalbahn

Schienen der Bröltalbahn

Historischer Bahnhof Hennef

Historischer Bahnhof Hennef

Die vorgeschlagene Tour besteht im Grunde aus zwei möglichen Routen: Hanf bis Hennef und Hennef bis Bröl. Sie ergeben keine Rundtour und werden daher besser getrennt voneinander gefahren. In diesem Abschnitt finden Sie die Artikel "Entlang der alten Bahnlinie vom Hanftal ins Bröltal", "Verkehrsanbindung damals und heute" und "Eine der ältesten Schmalspureisenbahnen".

Entlang der alten Bahnlinie vom Hanftal ins Bröltal

Wer dennoch eine Rundfahrt daraus machen möchte, sollte zwischen Bröl und Hanf über Bödingen, Oberauel, Stein, Stadt Blankenberg, Süchterscheid, Uckerath und Dahlhausen eine Route wählen, die allerdings nur der Verbindung beider Enden dient und keinen direkten Bezug zur Bröltalbahn hat.

Durchs Hanftal

Wir starten diese Tour in Hanf (mit der Buslinie 524 zu erreichen) und folgen den Straßen Gänsehof und Hanfer Straße parallel zum Hanfbach und zum teilweise befahrbaren alten Bahndamm. In Dahlhausen folgen wir der Straße Am Berghang bis auf Höhe Wiederschall, biegen rechts ab, überqueren den Hanfbach und biegen links nach Röttgen ab. Die Straße Zur Hammermühle verlassen wir in Kurenbach auf Höhe des Campingplatzes in Richtung Lanzenbach. In Kuchenbach fahren wir geradeaus weiter, dem Hanfbach folgend. 

Bislang sind wir seit Wiederschall fast ununterbrochen dem alten Bahndamm gefolgt. In Kuchenbach lohnt sich ein Halt. Entlang der Bahntrasse hat der Steinmetz und Bildhauer Edmund Heller Skulpturen und Grabsteine aus seiner Werkstatt aufgestellt. Die alte Station Kuchenbach direkt gegenüber dem Hellerschen Fachwerkhof ist hier gut zu erkennen.

Vom Hellerschen Hof aus fahren wir weiter parallel zum Hanfbach an Lanzenbach vorbei, bis wir den Ortseingang in der Röckelstraße erreichen, die in die Hanftalstraße mündet. Von dort geht es über die Frankfurter Straße weiter bis zum Bahnhof Hennef und in das Zentrum Hennefs, wo sich reichlich Gelegenheiten für Pausen bieten. Am Bahnhof sehen wir Überreste der Schienen der Bröltalbahn, die zur Erinnerung auf dem Platz vor dem historischen Bahnhofsgebäude von 1860 eingelassen blieben.

Dem aufmerksamen Radler ist es schwerlich entgangen: Die bisherige Strecke bot einen Einblick in einen der landschaftlich reizvollsten Teile Hennefs. Der Blick über Wiesen, Felder und Wälder reichte beidseits des Weges teilweise kilometerweit, der Ausblick ins Höhnerbachtal nach Käsberg ist malerischer kaum vorzustellen.

Durchs Bröltal

Nicht minder reizvoll, aber landschaftlich enger ist der zweite Teil der Tour durch das Bröltal. Der Brölbach hat sich recht tief ins Tal hineingearbeitet, links der Strecke wachsen Mühlenberg und Giersberg empor, rechts der Brölaue geht es hoch nach Altenbödingen.

Wir starten am Hennefer Bahnhof, folgen der Frankfurter Straße, der Straße An der Brölbahn (!) und der Bröltalstraße. Auf der linken Seite an dieser Straße kurz vor der Autobahnabfahrt befanden sich bis Mai 2006 die alten Hennefer Lokschuppen der Bröltalbahn, die nach Aufgabe der Schmalspurbahn als Möbelhaus genutzt wurden. Danach verfielen die Hallen zusehends und gerieten in der Nacht zum 1. Juni 2006 durch Brandstiftung so stark in Brand, dass Tags darauf nur ein Trümmerhaufen blieb. Bereits zu diesem Zeitpunkt allerdings sah die Stadtplanung für diesen Bereich umfangreiche Neuerungen vor, so dass die Anlage ohnehin irgendwann verschwunden wäre.

Wir folgen der Straße weiter und überqueren bald die Allner Brücke bei Müschmühle, die einst mit Gleisen ausgestattet war. Von der Brücke aus rechts sehen wir die Mündung des Brölbachs in die Sieg. Nun sind wir tatsächlich im Bröltal und folgen entweder der gleichnamigen Straße bis Bröl oder den Wanderwegen entlang des Brölbachs. In Bröl selber, wo die Bahn früher so eng an den Häusern vorbei fuhr, dass an einem Haus sogar eine Schranke an der Haustür (!) angebracht werden musste, erinnert auf den ersten Blick nichts mehr an die Bröltalbahn. Lediglich der alte Bahnhof hat die Zeitläufte überstanden. Renoviert und zum Wohnhaus umgebaut finden wir das Gebäude als letztes Haus auf der rechten Seite vor dem Ortsausgang. Hier endet diese Hennefer Tour, wer mag, kann jedoch dem Brölbach weiter in Richtung Ruppichteroth und bis zur Endstation in Waldbröl folgen (zurück mit den Bus-Linien 530 und 531).

Verkehrsanbindung damals und heute

Man kann es sich kaum vorstellen, wie abgeschieden Hennef und seine heutigen Ortsteile – damals in der Landschaft zerstreute Dörfer und Weiler – früher einmal waren. Was man heute als selbstverständlich ansieht, war einst ein Traum, Dinge, die man heute so schnell wie möglich ausbauen möchte – wie die Siegtalstraße –, waren noch vor gut 150 Jahren eine Errungenschaft.

Das heute so anfällige und unfallträchtige Nadelöhr Siegtalstraße wurde erst 1859 gebaut. Zuvor musste man sich über Dörfer und Hügel quälen, ehe man von Hennef bis nach Eitorf kam. Auch die Eisenbahnanbindung Hennefs wurde erst 1859 realisiert, der Hennefer Bahnhof 1860. Erst danach machte der Bau der Bröltalbahn Sinn, die ab 1862 auf schmaler Schiene unterwegs war. Nur die heutige B8 wurde als Fernhandelsstraße und Postweg zwischen Köln und Leipzig schon seit Jahrhunderten genutzt – aber abgesehen von deren Ausbau im Laufe des 20. Jahrhunderts, widerfuhr den Hennefern die erste gravierende Änderung seit 1859 erst mit dem Bau der Autobahn Ende der 80er Jahre und dem Anschluss der A 560 an die A 3 1990.

Für das Hennefer Zentrum trat damit eine erhebliche Entlastung von Schwerlast- und sonstigem Durchgangsverkehr ein. Und abgesehen davon, dass die Stadtväter und -mütter sofort eine komplette Neugestaltung der Frankfurter Straße im Zentrum beschlossen, ging es auch mit der Hennefer Wirtschaft steil bergauf. Das Gewerbegebiet Hennef-West wurde ausgebaut und füllte sich schnell mit Unternehmen, die eben das dringend gebraucht hatten: einen Autobahnzubringer.

Aber damit ist es natürlich nicht vorbei. Ende 2005 wurde die Zufahrt zur Siegtalstraße von der Autobahnausfahrt Hennef-Ost über das Gewerbegebiet Hossenberg neu gestaltet – und zeitgemäß „Europaallee“ getauft. Die Siegtalstraße selber, offiziell L 333 genannt, ist seit Jahren für einen Ausbau fällig, der nun für die Zeit um 2010 angekündigt wird. Auch die Allner Brücke ins Siegtal ist angesichts der Verkehrsbelastung überfällig.

Und das Drumherum in diesen Tagen? Ab dem Bahnhof Hennef ist man in fünf Minuten am ICE-Bahnhof Siegburg und von dort in 40 Minuten am Flughafen Frankfurt. Im Umkreis von 120 Kilometern um Hennef befinden sich drei internationale Flughäfen, nicht immer zur Freude der durch Fluglärm belasteten Anwohner. Von Hennef per Bahn nach Siegburg, per ICE zum Adenauer-Airport und von dort nach New York in ... sagen wir ... 15 Stunden? Heute Realität, bei der Einweihung der Siegtalstraße 1859 eine aberwitzige Idee.

Eine der ältesten Schmalspureisenbahnen

Angesichts heutiger technischer Möglichkeiten mutet es beinahe niedlich an, wie die Bröltalbahn im ersten Jahr ihrer Existenz unterwegs war: Von Pferden gezogen fuhr die Bahn ab Mai 1862 zwischen Ruppichteroth und Hennef, erst ab April 1863 wurden Dampflokomotiven eingesetzt. Die Bröltalbahn war eine der ersten Schmalspureisenbahnen im Dienste des öffentlichen Verkehrs in Deutschland. (Für Fachleute: Die Spurweite betrug 785 mm.) Zunächst war es eine reine Güterbahn: Sie beförderte Eisenerz aus den Vorkommen bei Ruppichteroth nach Hennef, wo die Ware auf die Güterbahnen der Siegstrecke umgeladen wurde, um weiter zur Friedrich-Wilhelms-Hütte (heute Troisdorf) befördert zu werden.

1870 förderte der preußische Staat den Ausbau des Streckennetzes bis nach Waldbröl mit 60.000 Talern und forderte im Gegenzug von der Betreibergesellschaft, der Brölthaler Eisenbahn Actien Gesellschaft, künftig auch Personen zu befördern. Bis 1872 geschah dies kostenlos. Als mit den Jahren das Eisenerz-Vorkommen versiegte, diente die Bahn bald nicht mehr dazu, Waren aus dem Hinterland in die Städte und Fabriken zu transportieren, sondern umgekehrt: Die Bevölkerung auf dem Land wurde versorgt, die die Bahn bald auch intensiv nutzte, um vom Dorf zu den neuen Industriearbeitsplätzen in die Städte zu kommen.

Mit dem Kauf der Aktienmehrheit an der Bröltalbahn durch die Basalt AG aus Linz begann ab 1885 der rasante Ausbau des Schienennetzes auch außerhalb des namensgebenden Bröltales. Ab 1891 versorgte die Bahn die Strecke Hennef–Beuel, ab 1892 die Strecke Hennef–Bucholz mit Stationen in Geisbach, Kurenbach, Dahlhausen, Hanfmühle und Eulenberg. In den Folgejahren kamen viele weitere Strecken hinzu, so dass die Bahn schließlich die ganze Region wie ein Netz durchzog.

1921 wurde die Brölthaler Eisenbahn Actien Gesellschaft in Rhein-Sieg-Eisenbahn AG umbenannt, 1954 wurden zum letzten Mal Personen befördert, in den 50er und 60er Jahren wurden mehr und mehr Teilstrecken geschlossen, bis die Bröltalbahn ab dem 17. Mai 1967 endgültig der Geschichte angehörte. Reste der Bahn kann man in Hennef direkt am Bahnhof sehen, vor dem noch Teile der Gleise liegen und an diesen wichtigen Meilenstein regionaler Verkehrsgeschichte erinnern. In Lanzenbach (Kuchenbach) sieht man Reste des früheren Bahnsteiges und ab Kuchenbach bis fast zur Hennefer Stadtgrenze ist noch der alte Bahndamm als Fahrradweg vorhanden, unter dem bei der Kanalisation der Orte im Hanfbachtal die Kanalrohre verlegt wurden. Auch der viel genutzte Verbindungsweg zwischen der Lindenstraße und der Beethovenstraße im Hennefer Zentrum liegt auf der alten Bahntrasse.




Der Bürgermeister

Volksbegehren G9

Volksbegehren G9

Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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Nachdem der Stadtrat Ende 2011 einstimmig die Einführung der Ehrenamtscard NRW in Hennef beschlossen hat, können nun ehrenamtlich tätige Menschen jederzeit die Karte beantragen. Alle weitere Informationen und das Antragsformular findet man hier.

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