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Wettbewerb: Überdachung des Kneippbeckens

Tanja Baumanis und Marco Flerus mit ihren preisgekrönten Entwürfen

Tanja Baumanis und Marco Flerus mit ihren preisgekrönten Entwürfen

Die Klasse mit Fachlehrer Thorsten Altefrohne (r.)

Die Klasse mit Fachlehrer Thorsten Altefrohne (r.)

Marco Flerus Plan für eine Umfeldgestaltung

Marco Flerus Plan für eine Umfeldgestaltung

(29.03.2015, dmg) Marco Flerus lieferte die beste Umfeldgestaltung, Tanja Baumanis die beste Überdachung für das Kneippbecken im Hennefer Kurpark. Das ist das Ergebnis eines Wettbewerbs für angehende Bauzeichnerinnen und Bauzeichner des Carl Reuther-Berufskollegs, den die Stadt ausgeschrieben hatte. Ob die Entwürfe auch realisiert werden, hängt davon ab, ob sich Sponsoren finden, die die Materialkosten übernehmen. Aber der Reihe nach, denn die Geschichte beginnt eigentlich von über einhundert Jahren …

Hennef war zwar erst von 1976 bis 1984 ein „Staatlich anerkannter Kneipp-Kurort“, aber bereits 1909 hatte sich eine „Kommission für die Errichtung eines Kneippschen Kurortes in Nordwestdeutschland“ für Hennef-Geistingen als einen möglichen Standort entschieden. 1912 wurde das „Kurhaus Sebastian Kneipp“ eingeweiht. In den 1970er-Jahren wurde das Kurhaus erweitert, beispielsweise um ein Hallenbewegungsbad 1972 und einen Erweiterungsbau mit 33 Zimmern inklusive moderner Kneipp-Badeabteilung 1976. Parallel dazu entstanden weitere Kureinrichtungen, so 1977 auch Kneippanlagen im Kurpark. Diese wurden 2007 nach jahrelanger Funktionslosigkeit wieder instandgesetzt, waren jedoch auch danach aufgrund der hohen Verschmutzung vor allem durch Laub nur eingeschränkt nutzbar. 2011 hatte sich der „Kneipp-Verein Hennef 1966 e.V.“ in Abstimmung mit dem Umweltamt und dem Baubetriebshof bereit erklärt, eine Instandsetzung vorzunehmen und die Wartung des Beckens zu übernehmen. Da das Becken jedoch von Bäumen überwachsen und Wind und Wetter ausgesetzt ist, ist eine Pflege sehr schwer.

Mithilfe des Carl-Reuther-Berufskollegs ist nun eine Lösung in Sicht: Eine Überdachung für das Wassertretbecken. Angehende Bauzeichnerinnen und Bauzeichner mit den Ausbildungsschwerpunkten Architektur sowie Tief-Straßen- und Landschaftsbau hatten unter der Leitung ihres Fachlehrers Thorsten Altefrohne im laufenden Schuljahr acht Entwürfe für eine Überdachung des Wassertretbeckens und zwei Entwürfe für eine Umfeldgestaltung ausgearbeitet. Diese Entwürfe wurden nun durch eine Jury bewertet, vorgestellt und prämiert. Mitglied der entscheidenden Jury waren Klaus Barth, Vorstand der Stadtbetriebe Hennef AöR, Karl-Josef Kneip als Vorsitzender des Kneippvereins, Gerhard Dohlen als Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Hennef, Umweltamtsleiter Johannes Oppermann, der Leiter des städtischen Baubetriebshofes Reiner Narres sowie der Stellvertretende Schulleiter des Berufskollegs Markus Klasmeier.

Bei der Prämierung wurden zwei Überdachungsentwürfe mit 200 und 100 Euro ausgezeichnet sowie eine Umfeldgestaltung mit 150 Euro, wobei Marco Flerus die beste Umfeldgestaltung und Tanja Baumanis die beste Überdachung beisteuerten, eine Konstruktion aus gebogenen Holzbalken in Leimbinderbauweise. Nelly Thienen wurde der zweite Preis für ihre schlichte aber funktionale Überdachung aus einfachen Holzbalken zugesprochen, die sich jedoch ebenso durch Offenheit zum Park hin auszeichnet wie das mit dem ersten Preis ausgezeichnete Modell. Die Klassengemeinschaft insgesamt erhielt eine Anerkenung in Höhe von 200 Euro. Die Preisgelder wurden vom Fachbereich Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadtbetriebe zur Verfügung gestellt.




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