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Erneut Protest gegen geplanten Ausbau

(24.2.2016, dmg) Kurz vor der für März angekündigten Veröffentlichung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) hat sich Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke in einem Schreiben an Bundeverkehrsminister Alexander Dobrindt noch einmal „vehement gegen den in der Korridorstudie Mittelrhein ins Gespräch gebrachten Ausbau der Siegstrecke“ ausgesprochen.

„Durch den Ausbau“, so Pipke nach einem Gespräch mit den Kreistagsabgeordneten Renate Becker-Steinhauer, Hans-Peter Höhner und Andreas Sonntag, „befürchten die Anwohner im Siegtal eine enorme Zunahme des Güterverkehrs und damit eine gesundheitsschädliche Lärmbelastung. Auch ein damit einhergehender Wertverlust für die Immobilien entlang der Strecke wird immer wieder als Argument angeführt. Für die Stadt Hennef und die Gemeinde Eitorf sehe ich darüber hinaus negative Auswirkungen für den Tourismus in der Siegtal-Region, der sich in den letzten Jahren mit dem Natursteig Sieg und dem Siegbegleitenden Fahrradweg vor allem als Naturerlebnislandschaft sehr positiv entwickelt hat und Jahr für Jahr mehr Besucher anzieht.“

Darüber hinaus bezweifeln Pipke und die Kreistagsabgeordneten „dass lediglich eine Entlastung der Rheinschiene um einige Güterverkehrszüge Ziel des Vorhabens ist, sondern vielmehr zulasten des Siegtales und seiner Anwohner neue Möglichkeiten für die Abwicklung des weiter steigenden Güterverkehrs auf der Schiene geschaffen werden sollen und dadurch auf lange Sicht ganz erheblich mehr Züge durch das Siegtal fahren werden, als man es heute beschwichtigend zugibt. Die wirtschaftliche Interes-senlage der Bahn darf hier nicht den Ausschlag geben.Daher möchte ich mit diesem Schreiben noch einmal die Gelegenheit nutzen, unseren Standpunkt klar zu machen, bevor das Vorhaben Eingang in den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 findet.

Bislang ist im Konsultationsverfahren lediglich ein Bericht zur Grundkonzeption des BVWP 2015 auf der Website des BMVI veröffentlicht worden. Die Beantwortung der eingebrachten Stellungnahmen zur Korridorstudie Mittelrhein steht aber leider noch aus. Ich bitte nachdrücklich, dass wir im weiteren Prozess deutlich enger eingebunden werden, damit die für unsere Region bedeutenden Themen ausreichend Beachtung finden. Die genaue Betrachtung der Situation vor Ort ist entscheidend für die Frage, ob eine solche Planung mit Auflagen zum Lärmschutz vertretbar oder für die Anwohner des Siegtales nicht zumutbar ist.“

Hintergrund

Im März 2015 hatte das Bundesverkehrsministerium die „Korridorstudie Mittelrhein“ vorgelegt. Der Grund für die Studie war, dass die Güterstrecke entlang des Rheins eine der am stärksten befahrenen Schienenstrecken Europas ist, auf der die Güterzüge zwischen den großen Umschlaghäfen Rotterdam und Genua verkehren und zahlreiche Industriestandorte versorgen. Für den Korridor zwischen Köln und Karlsruhe erwarten die Verkehrsexperten des Ministeriums die nächsten Jahre erhebliche Verkehrszuwächse. Die Gutachter schlagen für unsere Region mittelfristig die Herstellung der durchgehenden Zweigleisigkeit zwischen Troisdorf und Siegen vor. Durch den Ausbau soll ein Teil der Güterzüge aus dem Mittelrheintal herausgenommen werden.

Informationen zur Korridorstudie Mittelrhein und zum BVWP 2015 findet man auf der Internetseite des Bundesverkehrsministriums www.bmvi.de.




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