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Jahresbericht der Familienberatungsstelle

(2.11.2016, ms) Die Familienberatungsstelle der Stadt Hennef legte kürzlich ihren Jahresbericht für das Jahr 2015 vor und übermittelte ihn an die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses.

Deutlich wurde auch im letzten Jahr wieder, dass die Beratungsstelle in Hennef, Humperdinckstraße 26, inzwischen ein wichtiger und fester Bestandteil für Hennfer Eltern und Kinder ist. Der Hauptschwerpunkt der Arbeit lag bei der Einzelfallberatung von Rat suchenden Eltern, Jugendlichen und Kindern. Die Gesamtzahl der Neuanmeldungen beträgt 299. Die größte Gruppe der Neuanmeldungen sind, wie im Vorjahr, Ratsuchende mit eigener früherer Erfahrung, die bereits in Beratung gewesen waren. Die zweitgrößte Gruppe der Neuanmeldungen sind Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund von Internetrecherchen, Werbung und Empfehlungen zur Familienberatungsstelle fanden. Die drittgrößte Gruppe sind Empfehlungen aus dem Amt für Kinder, Jugend und Familie.

Neben der Einzelberatung gehören aber auch präventive Angebote und Vernetzungsaktivitäten zu den Aufgaben der Familienberatungsstelle. Präventive Aktivitäten sind unter anderem, Kindern und Jugendlichen Anstöße und Unterstützung bei der Entfaltung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu geben. Dies geschieht zum Beispiel regelmäßig im Rahmen von Projektarbeiten in den Grundschulen oder regelmäßig stattfindende offene Sprechstunden in den Kindertageseinrichtungen und Familienzentren. Darüber hinaus fanden auch Beratungen in Schulen, in Kindertageseinrichtungen, Familienzentren sowie Hausbesuche bei Familien statt.

„Das Team der Familienberatungsstelle wird sich auch zukünftig mit viel Engagement, Flexibilität und Beratungskompetenz für alle Ratsuchenden einsetzen“, sagte Elisabeth Schubert, Leiterin der städtischen Familienberatungsstelle.

Zahlen und Fakten

Die Erziehungsberatungsstelle hat im Jahr 2015 632 Fälle einschließlich der laufenden Fälle aus dem Jahr 2014 bearbeitet. Die Zahl der in 2015 abgeschlossenen Fälle beträgt 296. Die Zahl der Neuanmeldungen liegt bei 299. Davon sind 36 Personen nach der Anmeldung nicht zur Beratung gekommen, und 14 Anmeldungen aus dem Jahr 2015 haben erst einen Termin im Jahr 2016 bekommen.

163 Mal waren Mütter die um Hilfe anregende Person, 54 Mal Väter, zehn Mal Eltern gemeinsam und 17 Mal Kinder oder Jugendlichen selbst, fünf Mal Großeltern oder Verwandte. 23 Fälle betrafen Kinder bis drei Jahre, 57 Kinder bis sechs Jahre, 38 Kinder bis neun Jahre, 40 Kinder bis zwölf Jahre, 35 Kinder bis 15 Jahre, 34 Jugendliche bis 18 Jahre, 16 junge Erwachsene bis 21 Jahre, drei Erwachsene bis 24 Jahre und über 24 Jahre waren es drei junge Erwachsene. In 128 Fällen waren die Kinder und Jugendlichen männlichen Geschlechts, in 121 weiblichen.

Anlässe für die Suche nach Hilfe und Beratung bei den Neuanmeldungen waren zumeist Trennung und Scheidung (104 Fälle), gefolgt von Erziehungsberatung (134 Fälle). Hilfe für junge Volljährige sowie Nachbetreuung gab es in zehn Fällen.
In den meisten Fällen dauerte die Wartezeit für die Beratungssuchenden von Anmeldung bis zum ersten Gesprächstermin 14 Tage (151 Fälle), in 62 Fällen bis zu einem Monat, in 29 Fällen bis zu zwei Monanten, in fünf Fällen bis zu drei Monaten und in zwei Fällen länger als drei Monate.

Adresse und Sprechzeiten

Die Familienberatungsstelle der Stadt Hennef berät in allen Problemen der Erziehung sowie bei Trennungs- und Scheidungsfragen. Kinder, Jugendliche oder junger Erwachsene können sich unabhängig von den Eltern an die Beratungsstelle wenden. Alle Gespräche sind persönlich, streng vertraulich und kostenlos. Um einen Termin zu vereinbaren, kann man die Familienberatungsstelle telefonisch erreichen: Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr, Mittwoch von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr sowie von 13:30 Uhr bis 17 Uhr, Freitag von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr.Die Familienberatungsstelle der Stadt Hennef ist zu finden im Generationenhaus, Humperdinckstraße 26, Telefon: 02242/888 518, Telefax: 02242/888 7 518, E-Mail: familienberatung(at)hennef.de.




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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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