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Drei neue Fahrzeuge für die Hennefer Feuerwehr

Markus Henkel (Leiter der Hennefer Feuerwehr), Klaus Pipke (Bürgermeister), Uwe Faber (Löschgruppenführer Söven), Theo Jakobs (Löschgruppenführer Stadt Blankenberg), Thomas Wiel (Stv. Löschgruppenführer Stadt Blankenberg) (v.l.) vor dem Rathaus und den neuen Fahrzeugen

Markus Henkel (Leiter der Hennefer Feuerwehr), Klaus Pipke (Bürgermeister), Uwe Faber (Löschgruppenführer Söven), Theo Jakobs (Löschgruppenführer Stadt Blankenberg), Thomas Wiel (Stv. Löschgruppenführer Stadt Blankenberg) (v.l.) vor dem Rathaus und den neuen Fahrzeugen

Eines der beiden „Mittleren Löschfahrzeuge“ (r.) und das „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10“

Eines der beiden „Mittleren Löschfahrzeuge“ (r.) und das „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10“

(24.8.2017, dmg) Gleich drei neue Fahrzeuge hat die Hennefer Feuerwehr dieser Tage in Dienst genommen: zwei „Mittlere Löschfahrzeuge“ (MLF) sowie ein „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10“ (HLF 10). Der Gesamtwert der Fahrzeuge beläuft sich auf rund 880.000 Euro. Der Leiter der Hennefer Feuerwehr Markus Henkel, Theo Jakobs (Löschgruppenführer Stadt Blankenberg), Thomas Wiel (Stv. Löschgruppenführer Stadt Blankenberg) sowie Uwe Faber (Löschgruppenführer Söven) präsentierten Bürgermeister Klaus Pipke die drei Wagen vor dem Rathaus. „Damit“, so Pipke, „verbessern wir die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr noch einmal erheblich.“

Mittlere Löschfahrzeuge (MLF)

Ein MLF ist ein Löschfahrzeug für eine Staffel, die aus sechs Personen besteht. Das MLF ist ausgestattet mit einer fest eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe und einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe, die wiederum aus neun Personen besteht, sowie einem Löschwasserbehälter.

Die Stadt hat zwei baugleiche Fahrzeuge angeschafft, die auf einem Bremach T-Rex II Fahrgestell mit 7t zulässigem Gesamtgewicht und permanentem Allradantrieb basieren. Die Fahrzeuge sind voll geländegängig, können durch bis zu einem Meter hohes Wasser fahren und haben jeweils 170 PS. Der Aufbau wurde von der Firma Walser in Rankweil/Österreich gefertigt. Beide Fahrzeuge besitzen eine fest eingebaute Pumpe mit einer Nennleistung von eintausend Litern pro Minute (bei 10 bar) und einem Wassertank mit 950 Litern Inhalt. Außerdem verfügen sie über einen fest eingebauten Stromerzeuger. Weiterhin haben beide Fahrzeuge als Beladung einen Standard Löschangriff von der Wasserentnahme bis zum Strahlrohr, vier umluftunabhängige Atemschutzgeräte, Sanitätsausrüstung, Leitern und diversen Kleinlöschgeräten.

Die beiden neuen MLF unterscheiden sich in der Art der Beladung. Beim MLF1 liegt der Schwerpunkt bei der technischen Hilfeleistung. Es ist ausgestattet mit einer Ausrüstung zur technischen Rettung, beispielsweise bei Verkehrsunfällen, mit einer Schleifkorbtrage, einem Notfallrucksack, Werkzeug zur Türöffnung, einem Absturzsicherungsgerät sowie einer Wärmebildkamera.

Beim MLF2 liegt der Schwerpunkt bei der Brandbekämpfung. Es ist mit einer Schaumlöschkomponente, einem Hochleistungslüfter, Hitzeschutzanzügen und Kaminkehrgerät ausgerüstet. 

Die Fahrzeuge sind nur 2,05 Meter breit und 2,90 Meter hoch und daher bestens geeignet für die verwinkelten Gassen in Stadt Blankenberg. Folgerichtig werden sie bei der Löschgruppe Stadt Blankenberg stationiert.

Die Fahrzeuge haben jeweils rund 211.000 Euro gekostet, hinzu kommen die Beladungen, die beim MLF 1 rund 32.000 Euro und beim MLF 2 rund 17.000 Euro ausmachen.

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 (HLF 10)

Ein HLF ist ein Löschfahrzeug für eine Gruppe, die aus neun Personen besteht. Es ist ausgestattet mit einer fest eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe, einer feuerwehrtechnischen Beladung sowie einem Löschwasserbehälter. Ferner beinhaltet das Fahrzeug eine erweiterte Ausrüstung für technische Hilfeleistungen. Es handelt sich um ein Fahrzeug auf einem MAN Fahrgestell mit 14t zulässigem Gesamtgewicht und einem Allradantrieb. Es hat 290 PS. Der Aufbau wurde von der Firma Rosenbauer gefertigt.

Das Fahrzeug verfügt über eine fest eingebaute Pumpe mit einer Nennleistung von 3.500 Litern pro Minute (bei 10 bar) und einem Wassertank mit 2.000 Litern Inhalt sowie einen Stromerzeuger.

Das Fahrzeug ist unter anderem mit einer Schaumlöschkomponente, einem Hochleistungslüfter, einer Schnellangriffseinrichtung, fünf Pressluftatmern und diversen Pumpen ausgestattet. Es verfügt über einen Lichtmast, Leitern und zwei Haspeln (Schlauch- und Verkehrsabsicherungshaspel). Ferner sind für die technische Hilfeleistung unter anderem eine Rettungsschere und ein Spreizer an Bord. Das Fahrzeug wird bei der Löschgruppe Söven stationiert. Das Fahrzeug hat 310.000 €, hinzu kommt die Beladung, die rund 99.000 Euro gekostet hat.




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Mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 hat die Landesregierung die amtliche Listenauslegung (2. Februar bis 7. Juni 2017) und die parallele Durchführung der Unterschriftensammlung (5. Januar 2017 bis 4. Januar 2018) für das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung - G9 jetzt!" zugelassen. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass an Gymnasien in Nordrhein Westfalen das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren abgelegt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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