Bürgermeister Mario Dahm hisst gemeinsam mit einem Schüler die Regenbogenflagge am Historischen Rathaus als Zeichen für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz
Bürgermeister Mario Dahm mit Amtsleiterin Miriam Overath und Patrizia Paolini vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef, Wibke Korten von „gerne anders e.V.“, einem Lehrer der Gesamtschule Hennef West sowie zwei Schülerinnenvertretungen beim IDAHOBIT 2026 in Hennef.
Hennef setzt Zeichen für Vielfalt
(je) Mit einem vielfältigen Programm aus Mitmachaktionen, Demonstrationszug, Kundgebung und After-Zug-Party hat die Stadt Hennef am Montag, 18. Mai 2026, gemeinsam mit Jugendlichen, Schulen und Jugendeinrichtungen ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander gesetzt. Anlass war der jährliche Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBI*T*).
Der Aktionstag begann am Schulcampus Fritz-Jacobi-Straße, wo Schüler*innen aus Hennefer und umliegenden Schulen verschiedene Mitmachaktionen rund um die Themen Vielfalt, Gleichberechtigung und Akzeptanz gestalteten. Die Angebote luden zum Mitmachen, Nachdenken und Austausch ein und zeigten eindrucksvoll, wie engagiert sich junge Menschen mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen.
Im Anschluss zog ein Demonstrationszug durch die Innenstadt. Während des Zuges legten die Teilnehmenden einen Stopp am Rathaus ein. Dort wurde gemeinsam mit Bürgermeister Mario Dahm erneut als sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und die Rechte von queeren Menschen die Regenbogenflagge gehisst. Anschließend setzte sich der Demonstrationszug gemeinsam in Richtung Jugendpark fort, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Bürgermeister Mario Dahm richtete ein Grußwort an die Teilnehmenden. Weitere Redebeiträge kamen unter anderem von Wibke Korten von der NRW-Fachberatungsstelle „gerne anders e.V.“ sowie von der Schüler*innenvertretung der Gesamtschule Hennef-West.
„Vielfalt und Respekt sind feste Bestandteile unseres Zusammenlebens und eine echte Stärke unserer Stadt, für die wir alle gemeinsam einstehen sollten. Wir sind eine Stadt, in der sich alle selbstbestimmt entfalten und glücklich sein können und in der sich niemand dafür rechtfertigen muss, wer man ist oder wen man liebt. Die Veranstaltung setzt jedes Jahr ein wichtiges Zeichen für eine vielfältige und diskriminierungsfreie Stadt und gibt Hoffnung, dass Kinder und Jugendliche – egal ob queer oder nicht – in Zukunft ohne Erfahrung von Ausgrenzung in Hennef aufwachsen können“, so Bürgermeister Mario Dahm, der sich bei den Teilnehmenden für ihr Engagement bedankte.
Im Anschluss an die Kundgebung klang der Aktionstag bei einer After-Zug-Party im Jugendpark aus. Neben Musik bot sich dort Raum für Begegnung und Austausch.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Jugendeinrichtungen in Hennef, darunter das Jugendzentrum KEY, JWD, der Jugendpark Hennef, die LSBTI*-Kontaktstelle „Offbeat“ sowie mit Hennefer Schulen.
Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBI*T*) geht auf den 17. März 1990 zurück, an dem Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Der Tag macht darauf aufmerksam, dass queere Menschen auch heute noch in über 60 Ländern weltweit strafrechtlicher Verfolgung und Unterdrückung ausgesetzt sind und vielfach nicht die gleichen Rechte besitzen. Auch in Deutschland ist die Zahl queerfeindlicher Straftaten in den letzten Jahren in der Folge zunehmender politischer Polarisierung und Stimmungsmache stark angestiegen. Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen sind gerade auch im Alltag junger Menschen weiterhin verbreitet.
Beitrag vom 18.05.2026
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