Straßenbau

Stadtbetriebe

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Straßenbau: Infos und Downloads

Hier findet man Infos zu Straßenbau-Projekten und Baumaßnahmen sowie Dateien und Pläne zu aktuellen Straßen- und/oder Kanalbaumaßnahmen.

Baustellen: Aktuelle Infos

Wichtige Downloads

 

Die Downloads beziehen sich in der Regel auf Bürgerinfoveranstaltungen zu Straßen- und Kanalbaumaßnahmen.

Straßenausbau Ackerstraße

Brunnen Marktplatz

Bürgerinfo: Straßenneubau Am Limbachsgraben

Wippenhohner Straße und Am Steinkäulchen

Hochwasserschutz Liemichsgraben

Willi-Lindlar-Straße, Am Steinweg und Im Marienfried

Zur Lorenzhöhe einschließlich Stichweg Grüner Weg

Allgemeine Informationen

 

Die Infos beziehen sich auf große Straßenbauprojekte, die in der Regel nicht von der Stadt selbst oder nicht an städtischen Straßen durchgeführt werden und über deren Durchführung die Stadt nicht oder nicht alleine entscheidungsbefugt ist.

Das Problem bei großen Verkehrsprojekten: Städte leiden unter dem Zustand, aber andere Stellen sind Herr des Verfahrens an überörtlichen Straßen. Hier heißt es dann, eine gute Mischung zu finden, zwischen Drängeln und Unterstützung, wo es geht. Schauen wir auf die Großprojekte:

 

Unterführung Bröltalstraße: Hier sollen die Schranken weg, die Straße tiefergelegt werden und ein Brückenbauwerk über die Straße für die Bahn entstehen. Zuständig sind also der Landesbetrieb Straßen NRW (L125) und die Deutsche Bahn. Die Stadt Hennef ist vor vielen Jahren mit dem Bau der Abfahrt des neuen Kreisels und der Schaffung von Planungerecht in Vorleistung getreten. Gebaut wurde bis heute nicht, aber die Planungen laufen. Es finden regelmäßig Termine zwischen den Beteiligten und der Stadt Hennef dazu statt. Für die Straße liegt die Vorplanung vor, ebenso für die Brücke. Als nächste Schritte müssen eine Eisenbahnkreuzungsvereinbarung geschlossen und die Maßnahmen bei Land und Bahn eingeplant werden. Das ist gerade bei der Bahn kompliziert, weil für die Baumaßnahme eine Streckensperrung notwendig ist. Warum dauert das alles so lange? Auch beim Land und bei der Bahn fehlt es an Personal und Geld. So sind alleine in diesem Projekt die zuständigen Planer/Ansprechpartner mehrfach gewechselt, was immer wieder dazu führt, dass sich neue Leute einarbeiten müssen. Und das nicht nur bei diesem Projekt, denn unsere Infrastruktur wird seit Jahrzehnten vernachlässigt – Stichwort: Schuldenbremse statt Investitionen. Einfach gesagt: Bei dem desolaten Zustand etwa der Eisenbahnbrücken im Land ist es schwer, eine neue Bahnunterführung zu priorisieren. Die Stadt Hennef weist auf allen Ebenen immer wieder auf die Bedeutung des Projektes für den Verkehrsfluss in unserer Stadt hin.

 


 

Allner Brücke: Auch für die Erweiterung der Siegbrücke bei Allner ist der Bau noch nicht begonnen, dafür sind aber die Planung weit fortgeschritten. Hier soll eine zweite Brücke neben die bestehende Brücke gebaut werden, die dann anschließend saniert wird. So entstehen vier Fahrspuren über die Sieg bis zur Autobahnauffahrt, inklusive erstmals breiter Rad- und Fußweg. Für einen solch großen Bau an einer Bundesstraße braucht es ein kompliziertes Planfeststellungsverfahren. Hier wurden die Planungen (zuständig ist des Landesbetrieb Straßen NRW) aktualisiert und im letzten Jahr eine zweite Offenlage durchgeführt. Ein Erörterungstermin zu den Einwänden bei der Bezirksregierung steht an. Anschließend erfolgt dann – hoffentlich – der Planfeststellungsbeschluss und die Ausführung kann final geplant werden. Der Landesbetrieb hat ein zügiges Verfahren nach Rechtskraft in Aussicht gestellt. So könnte es also, wenn alles gut läuft und sich kein aufwändiges Klageverfahren anschließt, in zwei oder drei Jahren losgehen. Die aktuell angekündigte Sperrung dient nur der Sanierung der Fahrbahndecke und wird mit Rücksicht auf den Verkehr durch den Landesbetrieb nachts durchgeführt.

 


 

Ausbau des Autobahnendes: Der Umbau des Knotenpunktes A560, B8, L333 und Wingenshof ist das Projekt, das voraussichtlich als erstes der hier genannten Projekte starten kann. Die Kreuzung ist zu Stoßzeiten nicht ausreichend leistungsfähig, sodass es zu Rückstau kommt. Deshalb sollen zusätzliche Spuren die Leistungsfähigkeit erhöhen. Hier hat die Stadt Hennef für das Land die Planung übernommen. Diese steht nach letzten Gutachten vor dem Anschluss und soll dann zur Genehmigung eingereicht werden. Wenn alles gut verläuft, könnte Ende 2025 mit dem Umbau begonnen werden. Dieser wird rund 18 Monate dauern und den Verkehr beeinflussen. Der Umbau ist allerdings ohne Vollsperrung (außer kurz während der Erstellung der neuen Fahrbahndecke) geplant. Die Umleitungen werden dennoch für Behinderungen sorgen.

 


 

Ortsumgehung Uckerath: Die Ortsumgehung B8 in Uckerath ist zwar Teil des Bundesverkehrswegeplans, genießt jedoch aufgrund der Vielzahl an Projekten und dem Motto „Erhalt vor Neubau“ beim ausführenden Land NRW keine Priorität. Um die Planung überhaupt in Gang zu bekommen, hat die Stadt Hennef 2020 eine Vereinbarung mit dem Land geschlossen, die Verantwortung und Durchführung für die Umweltverträglichkeitsstudie zu übernehmen. Die alten Planungsgrundlagen können heute nicht mehr herangezogen werden. Eine solche Studie überprüft den gesamten Raum um Uckerath auf sogenannte „Raumwiderstände“ (Bebauung, Naturschutz usw.) und dient so der ersten Prüfung für die dann ggfs. folgende Festlegung einer Vorzugsvariante. Es wurde bereits zweimal erfolglos versucht, ein qualifiziertes Planungsbüro für die UVP zu finden. Bei zwei Ausschreibungen gab niemand ein Angebot ab. Die nächste Ausschreibung ist für Mai 2024 geplant.