
02 Dez. Baumaktion: Bürgermeister griff zum Spaten

Bürgermeister Mario Dahm (v.l.) griff zum Spaten. Mit dabei Matthias Ennenbach vom Umweltamt Stadt Hennef, Bauleiter Sebastian Reuter, Amtsleiter Umweltamt Johannes Oppermann, 1. Beigeordneter Michael Walter sowie der stellvertretende Schulleiter der Gesamtschule Hennef Meiersheide, Christoph Dobat.
(ms) Nachdem die Stadt Hennef bereits 2023/2024 ein größeres Baumpflanzprogramm umgesetzt hat, legt sie jetzt noch einmal nach. In diesem und im nächsten Jahr werden weitere 101 Bäume im Stadtgebiet gepflanzt. Bürgermeister Mario Dahm startete die Aktion mit dem Pflanzen eines Baumes am Parkplatz und Schulhof der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Die neu gepflanzten Bäume haben im Durchschnitt einen Stammumfang von 16 bis 18 Zentimetern und bereits eine Höhe von etwa vier Metern. Gepflanzt wird bis zum Frühjahr 2026. Im Anschluss beginnt die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Die neuen Bäume sind ausschließlich stadtklimafeste Arten. Dazu gehören unter anderem Feldahorn, Hopfenbuche, Stadtlinde, Stiel- und Zerreiche. Ein Großteil der neuen Bäume ist für den erweiterten Zentralort Hennef vorgesehen, etwa ein Drittel der Standorte liegt auf oder an Schulgeländen.
„Unser Hitzeaktionsplan und das Klimaanpassungskonzept verdeutlichen, wie wichtig ein hoher Grünanteil und ein vielfältiger Baumbestand sind, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken und ein attraktives Stadtbild und Wohnumfeld zu schaffen. Doch die sommerliche Hitze und zahlreiche Schaderreger setzen den städtischen Bäumen stark zu. Wir beobachten vermehrt Bäume mit vorzeitigem Blattverlust und anderen Schadsymptomen, die auf Vitalitätseinbußen hinweisen. Deshalb ist es unser Ziel, den Baumbestand zu schützen und auszubauen, um unsere Stadt auch in Zukunft lebenswert und klimaresilient zu gestalten“, so Bürgermeister Mario Dahm.
Die Finanzierung
Zur Finanzierung hat sich die Stadt Hennef erfolgreich im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ um Fördermittel bemüht. Getragen wird Programm vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Die Förderung deckt 90 Prozent der Gesamtkosten von rund 197.000 Euro ab. Neben der eigentlichen Pflanzung fördert das Programm auch die Verbesserung der Pflanzstandorte sowie eine dreijährige Entwicklungspflege, die maßgeblich über das Anwachsen der jungen Bäume entscheiden. Die Standorte wurden vom städtischen Umweltamt ausgewählt, das das Pflanzprogramm betreut.
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Beitrag vom 4.12.2025

