Brandgefahr auf Friedhöfen: Batteriebetriebene Grablichter richtig entsorgen

LED-Grablicht (Foto: KI)

Brandgefahr auf Friedhöfen: Batteriebetriebene Grablichter richtig entsorgen

LED-Grablicht (Foto: KI)Rund um Allerheiligen am 1. November stellen viele Menschen Grablichter auf, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Neben klassischen Grablichtern mit Kerzen kommen dabei zunehmend auch batteriebetriebene LED-Grablichter zum Einsatz. Doch bei ihrer Entsorgung ist Vorsicht geboten: Sie dürfen nicht in die auf Friedhöfen bereitgestellten Behälter für herkömmliche Grablichter gegeben werden. Auch im Restmüll haben sie nichts zu suchen. Die enthaltenen Batterien und Akkus können bei Beschädigung Brände auslösen und stellen damit eine Gefahr für Menschen und Entsorgungsanlagen dar.

Die Stadt Hennef und die RSAG weisen deshalb darauf hin, dass ausgediente batteriebetriebene Grablichter wieder mitgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden müssen. Dafür eignen sich die Sammelboxen im Einzelhandel sowie die Entsorgungsanlagen der RSAG und der Wertstoffhof in Troisdorf. Die Batterien und Akkus sollten, sofern sie entnommen werden können, getrennt abgegeben werden. Vor der Abgabe loser Batterien und Akkus sind die Pole mit Klebeband abzukleben, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Kleine Energiespeicher, große Gefahr

Batterien und Akkus stecken heute in zahlreichen Alltagsgegenständen. Werden sie im Restmüll entsorgt, können sie durch Druck oder Beschädigungen in Müllfahrzeugen und Entsorgungsanlagen Brände auslösen. Die Folgen können erhebliche Sachschäden und Gefahren für die Beschäftigten sein. Mit der kreisweiten Kampagne „Kein Spiel mit dem Feuer“ macht die RSAG auf dieses Risiko aufmerksam und informiert über die richtige Entsorgung.

„Gerade rund um Allerheiligen werden viele Grablichter aufgestellt. Wichtig ist, dass batteriebetriebene Modelle nach Gebrauch nicht einfach in die dafür vorgesehenen Behälter für herkömmliche Grablichter geworfen werden. Sie müssen wieder mitgenommen und fachgerecht entsorgt werden. Batterien und

Akkus haben im Restmüll nichts zu suchen, denn schon kleine Beschädigungen können Brände auslösen“, erklärt Philip Moll, Pressesprecher der RSAG.

Klassische Grablichter als Alternative

Wer auf eine Beleuchtung mit Echtwachskerzen setzt, kann auf die zusätzliche Batterie verzichten. Klassische Grablichter sind damit eine Alternative zu batteriebetriebenen LED-Modellen.

Weitere Informationen zur sicheren Entsorgung von Batterien und Akkus sowie zur Kampagne „Kein Spiel mit dem Feuer“ gibt es unter rsag.de/brandgefahr. Hinweise zur richtigen Entsorgung bietet außerdem das Abfall-ABC auf der RSAG-Website und in der RSAG-App.

————————
Beitrag (Federführung RSAG) vom 29.10.2026 – Bild: KI