Ein „Sabbellappe Hennes“ für die Kleinen

Der 1. FC Köln spendete Lätzchen für Eltern von Neugeborenen. Bei der Übergabe dabei war auch Bürgermeister Mario Dahm (4.v.r.).

Ein „Sabbellappe Hennes“ für die Kleinen

Der 1. FC Köln spendete Lätzchen für Eltern von Neugeborenen. Bei der Übergabe dabei war auch Bürgermeister Mario Dahm (4.v.r.).

Der 1. FC Köln spendete Lätzchen für Eltern von Neugeborenen. Bei der Übergabe dabei war auch Bürgermeister Mario Dahm (4.v.r.).

(ms) Das Begrüßungspaket für Hennefer Eltern von Neugeborenen hat nun etwas Neues dazu bekommen. Nämlich ein Lätzchen vom 1. FC Köln, den so genannten „Sabbellappe Hennes“. Diese besonderen Lätzchen nahm Bürgermeister Mario Dahm zusammen mit zwei ehrenamtlichen Helferinnen und der Leiterin des Neugeborenen Besuchsdienstes (NBD) Anna Klein, dem Ortsbeauftragten der Malteser Hennef Hans Schramm, dem Beigeordneten der Stadt Hennef Martin Herkt sowie Miriam Overath, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef, in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienst Hennef entgegen.
Das Begrüßungspaket erhalten junge Familien als Geschenk zur Geburt ihres Kindes. Ehrenamtliche Helferinnen des NBD überbringen das Paket nach vorheriger Anmeldung per Brief. Eltern, die den Besuch nicht wünschen, können das Begrüßungspaket aber auch persönlich beim Malteser Hilfsdienst abholen.
Neben dem „Sabbellappe Hennes“ beinhaltet das Begrüßungspaket:

  • Familienwegweiser „Gut aufwachsen in Hennef“ mit vielfältigen Informationen wie zum Beispiel: Informationen über allgemeine kommunale Angebote für Familien im Stadtgebiet Hennef, spezielle Informationen über die Angebote, Leistungen und Hilfen sowie Ansprechpartner*innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef, eine Übersicht über sonstige Institutionen und Ansprechpartner*innen für Familien im Stadtgebiet Hennef (Betreuungsangebote, Familienbildung, etc.)
  • Aktuelle Broschüren des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) mit Sachinformationen über (früh-) kindliche Entwicklungen und den U-Untersuchungen.
  • Elternbriefe vom „Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. Berlin“
  • Information über die Angebote und Leistungen sowie Ansprechpartner*innen der Malteser in Hennef
  • Gutscheine und kleine Willkommensgeschenke
Der Neugeborenen Besuchsdienst

In Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef startete der Malteser Hilfsdienst Hennef im Dezember 2012 den NBD für junge Eltern. Kontinuierlich wird das Konzept vom Amt für Kinder, Jugend und Familie und dem Malteser Hilfsdienst Hennef weiterentwickelt. Auch die finanziellen Mittel, jährlich 12.000 Euro, werden von der Stadt Hennef bereitgestellt. Dieses gelungene Kooperationsmodell ist bei den Eltern sehr beliebt. Vor dem persönlichen Besuch einer ehrenamtlichen Helferin oder einem ehrenamtlichen Helfer erhalten die Eltern einen Brief, in dem der Besuch zu Hause oder der Besuch des alle zwei Monate stattfindenden Willkommens-Café für frisch gebackene Eltern angeboten wird. Ziel ist es, den Familien persönlich zu ihrem Nachwuchs zu gratulieren und hilfreiche Informationen zu überbringen. Eltern, die den Besuch nicht wünschen, können das Begrüßungspaket persönlich abholen. Die ehrenamtlichen Helfer*innen werden in einem Kurs, der in einer Kooperation zwischen dem Kinderschutzbund Hennef, den Maltesern und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie entwickelt wurde, geschult. Zur Vorbereitung auf die Familienbesuche findet zudem ein Mal pro Monat ein Helfertreffen statt. Zurzeit sind zehn geschulte Malteser-Helferinnen tätig. Ziel der Familienbesuche ist es, die Eltern von Beginn an in ihrer neuen Aufgabe zu stärken und zu unterstützen. In der Stadt Hennef werden etwa 450 Geburten jährlich angemeldet. In fast allen Familien konnte das Begrüßungspaket überreicht und vorgestellt werden.+

Mitmachen beim NBD

Wer sich ehrenamtlich beim NBD engagieren möchte, kann sich bei Anna Klein vom Malteser Hilfsdienst melden unter Telefon: 02242 / 9220 333 oder E-Mail: nbd.hennef@malteser.org. „Wir freuen uns über weitere tatkräftige Unterstützung“, so Anna Klein.

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Beitrag vom 6.11.2025