Fotoprojekt „Einzigartig sichtbar“ geht weiter

Fotoprojekt „Einzigartig sichtbar“ geht weiter

(je) Das Fotoprojekt „Einzigartig sichtbar“ wächst weiter: Nach der ersten Ausstellung im Hennefer Rathaus sind die ausdrucksstarken Portraits nun in der Kinderklinik Sankt Augustin zu sehen. Initiiert wurde das Projekt von der Stabstelle Inklusive Jugendhilfe der Stadt Hennef in enger Zusammenarbeit mit dem Fotografen Daniel Reinisch, der Visagistin und Hairstylistin Melda Temiz, der Studiobühne Siegburg und der Hennef Stiftung der Kreissparkasse Köln.

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung und entstand im Jahr 2025 innerhalb der inklusiven Jugendgruppe der Stadt Hennef. Insgesamt 21 junge Menschen im Alter von 17 bis 28 Jahren haben eine ausdrucksstarke Fotoserie gestaltet. Mit viel Kreativität, Herz und persönlichem Engagement zeigen sie ihre Talente, Emotionen und ihre Einzigartigkeit. Die Teilnehmenden waren aktiv an der Entwicklung der Bildideen beteiligt und setzten sich bewusst selbst in Szene.

Ursprünglich im Rathaus Hennef präsentiert, entwickelte sich aus der Ausstellung schnell der Wunsch, die Portraits auch an weiteren Orten zu zeigen. Bürgermeister Mario Dahm hatte die Ausstellung dort am 22. September 2025 eröffnet. Von Hennef aus nimmt das Projekt nun weitere Stationen ein, um möglichst vielen Menschen einen Einblick in die Lebenswelten der jungen Erwachsenen zu ermöglichen.

Seit dem 2. März 2026 sind die Bilder in der Kinderklinik Sankt Augustin im Übergangsbereich zwischen Haupthaus und Anbau (ehemaliges Herzzentrum) ausgestellt. Viele der Teilnehmenden waren als Kinder selbst Patientinnen und Patienten der Klinik. Entsprechend emotional waren die Reaktionen: Eltern, deren Kinder aktuell in der Klinik behandelt werden, sowie Mitarbeitende zeigten sich berührt von den Portraits und freuten sich über das Wiedersehen ehemaliger Patientinnen und Patienten.nVor Ort wurden die Bilder von Sandra Delgado und Björn Petzke vorbereitet und platziert. Auf dem Eröffnungsbild sind neben den Fotomodellen und ihren Eltern auch Miriam Overath (Amtsleitung Kinder, Jugend & Familie der Stadt Hennef), Sandra Delgado (Verfahrenslotsin und Projektplanerin, Stadt Hennef), Dr. Urban Kiwit (Leitung Sozialpädiatrisches Zentrum), Kirsten Bort-Mandt (Personalleitung) und Irina Könitz (Assistenz der Geschäftsleitung) zu sehen.

Die Ausstellung bleibt bis Ende 2026 in der Kinderklinik Sankt Augustin zu sehen und wird anschließend ins Kult 41 in Bonn weiterziehen.

Gefördert wurde das Projekt von der Hennef Stiftung der Kreissparkasse Köln. Organisiert wurde es von der Stabstelle Inklusive Jugendhilfe der Stadt Hennef, die die jungen Menschen während des gesamten Projekts begleitete und ihnen Raum für kreative Selbstinszenierung und Sichtbarkeit gab.

_________________

Beitrag vom 4.3.2026