Geschichte der Stadt Hennef: Band 19 erschienen

Band 19 der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Hennef“ ist erschienen.

Geschichte der Stadt Hennef: Band 19 erschienen

Band 19 der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Hennef“ ist erschienen.

Band 19 der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Hennef“ ist erschienen.

(ms) Band 19 der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Hennef“ ist erschienen und ab sofort in der Buchhandlung am Markt, Adenauerplatz 22, bei Schreibwaren Crombach, Westerwaldstraße 170, in Uckerath und beim Stadtarchiv Hennef in der Meys Fabrik, Beethovenstraße 21, erhältlich. Der Band eignet sich hervorragend als Geschenk, vor allem jetzt zu Weihnachten, aber auch als Lektüre für die eigene Bibliothek.

Die diesjährige 19. Ausgabe der Heimatschriften des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) bietet den Leserinnen und Lesern wieder spannende Kapitel aus der Hennefer Vergangenheit.

Jochen Herchenbach beleuchtet das Hennefer Schulwesen zu Zeiten der Weimarer Republik und die damit verbundenen massiven Veränderungen im Übergang von Monarchie zur Republik. Ralph Hühnermann zeichnet die Familiengeschichte des zu Unrecht vergessenen Peter Schmitz de Prée nach, der im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts maßgeblich die Hennefer Industriepioniere Reuther, Meys, Steimel und Jacobi finanzierte.

Auch der 2023 verstorbene Professor Helmut Fischer ist wieder vertreten. Seine Ausführungen über den „Prügelpädagogen“ aus Blankenberg klingen auf den ersten Eindruck allerdings lustiger, als die eigentliche Begebenheit wirklich war.

Der Judaist Walter Schiffer, der in den letzten Jahren auch Führungen auf dem jüdischen Friedhof in Geistingen angeboten hat, widmet sich in seinem Aufsatz unter anderem einer mutmaßlich 250 Jahre alten Tora-Ausgabe, die im Turmmuseum in Stadt Blankenberg zu sehen ist. Außerdem beschreibt Elke Lichtenberg das Werden und verdienstvolle Wirken der Hennefer „Kinder- und Jugendstiftung“ und der „Bürgerstiftung Altenhilfe“. Es zeigt sich, das bürgerschaftliches Engagement auch in verhältnismäßig kurzer Zeit eine enorme positive Wirkung entfalten kann.

Die Redaktion der Aufsätze lag bei Stadtarchivar Jan Baucke, der gleichzeitig auch zusammen mit Grafiker Markus Heiligers Herausgeber der Schriften ist.

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Beitrag vom 3.12.2025