Kunst auf der Burg 2026

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Kunst auf der Burg 2026

(dmg) Seit 2012 zeigen Bildhauer*innen jeden Sommer ihre Werke in der sehenswerten Kulisse der Ruine der mittelalterlichen Burg Blankenberg. Motto und Titel: „Kunst auf der Burg“. 2026 wird die Ausstellung vom 28. Juni bis zum 20. September stattfinden, die Vernissage ist am Sonntag, dem 28. Juni, um 15 Uhr. 2026 findet „Kunst auf der Burg“ wieder unter der Schirmherrschaft des Kultur- und Heimathauses (KHH) Stadt Blankenberg statt, das sich zurzeit im Bau befindet und 2027 bezugsfertig sein wird. Die Ausstellung soll künftig immer vom KHH veranstaltet werden und in dessen Jahresprogramm einen festen Platz finden.

Folgende Künstlerinnen und Künstler zeigen 2026 ihre Werke: Markus Sandner, Ulrike Biermann und U-Shi Novotny-Schmandt, Brigitte Mekelburg, Roland Glatz-Wieczorek, Reinhard Dobat und Lukas Seifert. Jan-Philipp Tödte gestaltet wieder das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage. Anlässlich der Vernissage bietet Ricarda Heller wieder ein Projekt für Kinder und Jugendliche an:  Legen von Naturmandalas. Gefundene Naturmaterialien wie Steine, Äste, Blätter oder Blüten, werden zu Naturmandalas gelegt. Keine Anmeldung erforderlich. Einfach hinkommen und mitmachen (Teilnahmegebühr 7 Euro).

Fakten
  • Kunst auf der Burg 2026, 28. Juni bis 20. September
  • Ort: 53773 Hennef (Stadt Blankenberg), Burg Blankenberg
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr
  • Vernissage: Sonntag, 28. Juni. 2026, 15 Uhr
  • Parken (begrenzt!): Wanderparkplätze an der Burganlage und am Katharinenturm
  • ÖPNV: vom Bahnhof Hennef wahlweise S12 und S19, Ausstieg Haltepunkt Blankenberg (Fußweg nach Stadt Blankenberg ca. 20 Min.), oder Bus Linie 530 („Siegtalhüpfer“), Haltestelle Blankenberg Katharinentor
  • Die Burg Blankenberg liegt an der Etappe 3 des Natursteigs Sieg sowie am Erlebnisweg „Burgweg“; Infos: https://naturregion-sieg.de/wandern
  • Online: www.hennef.de/kunstaufderburg
  • Veranstalter: Kultur- und Heimathaus (KHH) Stadt Blankenberg
Die Künstlerinnen und Künstler

Ulrike Biermann und U-Shi Novotny-Schmandt bespielen in einer Gemeinschaftsarbeit den St. Georgs-Turm. Die beiden Hennefer Künstlerinnen nehmen nach 2023 zum zweiten Mal an „Kunst auf der Burg“ teil, dieses Mal mit der Rauminstallation „SPUREN“. Die Installation zeigt in ihrer Materialität Spuren der Vergangenheit, wie sie auf unseren Dachböden und in unseren Archiven lagern, oder in Nachlässen und auf Flohmärkten zu finden sind: Tonspuren als Schallplatten, Hörkassetten und CDs, Bildspuren als Filmspulen und Videokassetten, die in ihrer historischen Präsenz die Besucher zum inhaltlichen Dialog anregen. Sie dokumentieren „Bandsalat“, überholten Fortschritt im unaufhaltsamen Technik-Hype unserer Zeit, Retro. Doch diese verwehten, verstummten Bilder, Worte und Klänge sind Spuren unserer Erinnerungen, unserer eigenen Biographie, Zeitzeugen gegen das Vergessen. Verlorene Schätze? Weitere Infos über die Künstlerinnen: www.ulrike-biermann-malerei.de und https://kunstwerk7.wixsite.com/kunst-werk.

Markus Sandner: Jahrgang 1975, aus dem sächsischen Chemnitz, ist Bildhauer, und Architekt. Seit 2011 lebt er im Rheinland. Sandner arbeitet seit 1993 mit Stein und stellt Skulpturen und Objekte her. Aktuell beschäftigt sich Sandner mit abstrakten Skulpturen, die von Pflanzen und deren Wuchsformen inspiriert sind. Seine Vorbilder findet er auf seinen Wanderungen in der Natur. Sandner gefällt, dass manche seiner Objekte langsam vom Moos bewachsen werden, er findet, dann entsprechen sie noch mehr dem Begriff Naturstein. Die Skulptur wird um eine zusätzliche Ebene erweitert und nach ihrer Herauslösung und Bearbeitung wieder Teil der Natur. Sandner hat bereits 2013, 2021, 2023 und 2025 bei Kunst auf der Burg teilgenommen. Weitere Informationen findet man auf der Website http://www.markussandner.de.

Reinhard Dobat: Nachdem er über 30 Jahre lang selbständig als Organisationsentwickler im Gesundheitswesen tätig gewesen ist, hat er mit dem Eintritt ins Rentenalter ein dreijähriges Basisstudium Bildhauerei und Dreidimensionales Gestalten begonnen. Seitdem arbeitet er als Bildhauer in einem eigenen Atelier in Bonn. In seinen Arbeiten orientiert er sich an Themen, die ihn persönlich berühren, und versucht diese in dreidimensionale Skulpturen umzusetzen. Dabei ist sein Arbeiten in der Regel als „Bricolage“ gestaltet, indem er lokale Fund- und Teilstücke zu einer Skulptur zusammenfügt. Die dabei entstehenden Werke sind figürlich, am Rande zur Abstraktion, meist farbig gefasst. Die bei „Kunst auf der Burg“ gezeigten Werke der Serie „Figura del Piedra“ bestehen jeweils aus einem Steinsockel (Marmor, Sandstein) und einer Holzfigur. Dobat nimmt erstmals an „Kunst auf der Burg“ teil. Weitere Infos: www.dobat-gestalten.de.

Roland Glatz-Wieczorek, geboren 1971 in Hermannstadt, lebt und arbeitet in Gummersbach-Gummeroth. Studium der Bildhauerei und seit über zwanzig Jahren Auseinandersetzung mit Form, Figur und Material. Seine großen Holzskulpturen aus überdimensionalen, heimischen Baumstämmen entstehen nach dem klassischen Prinzip der Bildhauerei. In seinen Arbeiten dominieren organische Formen, aus denen sich häufig figürliche Abstraktionen lösen. Die ausdrucksstarken Holz-Skulpturen sind grob gearbeitet, konservieren die Energie des Materials und lassen die unterschiedlichen Werkzeugspuren erkennen. Glatz-Wieczorek nimmt nach 2021 zum zweiten Mal an „Kunst auf der Burg“ teil. Weitere Infos: www.skulpturwerke.de.

Lukas Seifert ist ein junger Hennefer Künstler, der Gegenstände aus Stahl zu Figuren zusammensetzt. Aus Schrauben werden Augen, aus Nägeln Haare, aus Zahnrädern Oberkörper. So entstehen Gitarristen, Vögel, Blumen und mehr … detailreich und mit einem Blick für Ironie. Seifert hat bereits 2024 und 2025 an Kunst auf der Burg teilgenommen https://www.instagram.com/L.Seifert.Stahlkunst.

Brigitte Mekelburg, Bildhauerin aus Köln, hat zwischen 2009 und 2013 an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn studiert. Ausgangspunkt ihrer Werke sind Fundstücke oder Vorgänge in der unmittelbaren Umgebung. Deren Materialästhetik, Farbe, Form und Umraum regen sie an, das Gefundene zu zerlegen, zu ummanteln oder aufzulösen und von dessen eigentlichem Zweck und Bedeutung zu befreien. Sie verbindet Gegensätzliches miteinander und schafft eigentümliche Kreationen, die sich zwischen Organischem und Gestaltetem bewegen. Die Skulpturengruppe „Konkretionen“ besteht aus drei verschieden großen Körpern von unterschiedlicher Farbigkeit. Deren kantige Außenformen lassen wenig Rückschlüsse auf ihr Material zu. Alle haben jedoch eine Öffnung und gewähren Einblick in ein ungewöhnliches Innenleben. Sie wirken schwer und gleichzeitig verletzlich. Darf man sie berühren und erforschen oder ist es besser Distanz zu wahren? Mekelburg nimmt erstmals an „Kunst auf der Burg“ teil. Infos: www.brigitte-mekelburg.de.

Jan-Philipp Tödte: Das musikalische Rahmenprogramm bei der Vernissage der Ausstellung „Kunst auf der Burg“ gestaltet seit 2017 der Multiinstrumentalist Jan-Philipp Tödte aus Seelscheid. Auf einer erlesenen Auswahl exotischer und neuartiger Musikinstrumente, präsentiert er Stücke, bei denen er mehrere verschiedene Instrumente gleichzeitig bedient und somit auf eigentümliche Weise eine überraschende Klangvielfalt erzielt. Handgemacht, unplugged und echt. Weitere Infos: https://www.youtube.com/user/talkinmusicde.

Kinder machen Kunst: Naturmandalas. Im Rahmen der Vernissage von Kunst auf der Burg bietet Ricarda Heller (https://ricarda-heller.de) wieder ein Projekt für Kinder und Jugendliche an: Legen von Naturmandalas. Gefundene Naturmaterialien wie Steine, Äste, Blätter oder Blüten, werden zu Naturmandalas gelegt. Die Mandalas sind dann Teil der Exponate von Kunst auf der Burg. Die Blüten und Blätter werden vor der Burganlage gesammelt. Die Aktion beginnt um 15:30 Uhr. Die Teilnahmegebühr von 7 Euro muss man vor Ort direkt an Ricarda Heller entrichten.

 

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Beitrag vom 26.5.2026