13 Okt. Parkraumkonzept für den Hennefer Zentralort beschlossen
(dmg) Der Stadtrat hat am 5. Oktober das Parkraumkonzept für den Hennefer Zentralort beschlossen. Die Stadtverwaltung hat nun den Auftrag die im Konzept enthaltenen Maßnahmen weiterzuverfolgen und 2027 umzusetzen. Diese Maßnahmen betreffen in der Hauptsache die Frankfurter Straße, die Parkraumbewirtschaftung und Anwohnerparken im Bereich Hennef-Nord und eine digitale Parkraumbewirtschaftung für den Heiligenstädter Platz, die Rathaustiefgarage sowie das P+R-Parkhaus Humperdinckstraße.
Erarbeitet hatte es eine interfraktionelle Arbeitsgruppe auf der Grundlage einer umfassenden Analyse der bestehenden Parkraumsituation. Neben mehreren Sitzungen hat die Arbeitsgruppe den Bereich Hennef-Nord bei einer Begehung an einem Wochentag vormittags in Augenschein genommen. Unmittelbar beteiligt waren auch die Werbegemeinschaft und die Gewerbetreibenden an der Frankfurter Straße. Basis des Konzeptes waren außerdem Grundüberlegungen, die die Verwaltung dem Ausschuss für Mobilität bereits 2025 vorgelegt hatte. Die interfraktionelle Arbeitsgruppe bleibt weiter bestehen. Sie soll insbesondere die konkrete Ausgestaltung der Gebührenstruktur sowie die weitere Umsetzung und Priorisierung der Maßnahmen beraten.
Die Maßnahmen konkret
- Frankfurter Straße: Der Parkraum entlang der Frankfurter Straße soll auf das Kurzzeitparken ausgerichtet werden. Dies entspricht auch dem Wunsch der Einzelhändler und Gewerbetreibenden, die sich eine hohe Fluktuation im Parkraum wünschen, um eine gute Erreichbarkeit der Geschäfte für Kundinnen und Kunden zu gewährleisten. Darüber hinaus besteht der Wunsch, kostengünstige Parkmöglichkeiten insbesondere für die erste Parkstunde, Vergünstigungen während der Markttage sowie eine minutengenaue Abrechnung per App anzubieten. Außerdem sollen schrittweise Maßnahmen zur Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für Fußgänger umgesetzt werden.
- Hennef-Nord: Die Parkraumbewirtschaftung im Bereich Hennef-Nord soll neu strukturiert und weiterentwickelt werden. Aktuell bestehen hier unterschiedliche Regelungen: Neben Bewohnerparken gibt es Abschnitte mit Parkschein- und Parkscheibenregelungen, sowie unterschiedliche Höchstparkdauern. Ziel ist, die derzeitige kleinteilige und uneinheitliche Struktur zu vereinheitlichen und das Parkmöglichkeiten für Anwohner zu erweitern.
- P+R Parkhaus Humperdinckstraße: Eine Auswertung hat ergeben, dass im Durchschnitt mehrere Etagen des Parkhauses ungenutzt bleiben. Der Bau des Parkhauses wurde vom Land gefördert, so dass zurzeit nur Nutzer von Bus und Bahn dort ihren PKW parken dürfen. Es kann nicht ohne Weiteres in die städtische Parkraumbewirtschaftung einbezogen werden, um mehr Parkraum für Besucher des Stadtzentrums anzubieten. Die Stadtverwaltung hat nun den Auftrag, Verhandlungen mit go.Rheinland über die teilweise Ablösung von P+R-Stellplätzen aus der bestehenden Förderbindung aufzunehmen.
- Digitale Parkraumbewirtschaftung: Für den Heiligenstädter Platz, die Rathaustiefgarage sowie das P+R-Parkhaus Humperdinckstraße soll eine digitale Parkraumbewirtschaftung eingeführt und die hierfür erforderlichen Kosten zur Umsetzung ermittelt werden.
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Beitrag vom 13.10.2026

