
22 Jan. Stadtverwaltung: Im Krisenfall gut vorbereitet

Verwaltungsführung und Mitarbeitende der Abteilung Zivil- und Bevölkerungsschutz während der Schulung für den Krisenfall
Im Krisenfall sind Vorbereitung und klare Strukturen entscheidend für die Bewältigung dieser herausfordernden Situation. Die Stadtverwaltung Hennef möchte diese Strukturen weiter stärken, um bestmöglich auf alle denkbaren Szenarien vorbereitet und damit handlungsfähig zu sein. Deshalb nahmen die Verwaltungsführung und Mitarbeitende der Abteilung Zivil- und Bevölkerungsschutz diese Woche an einer zweitägigen Schulung des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teil. Durchgespielt wurden dabei Fälle wie ein mehrtägiger Stromausfall oder ein Cyberangriff auf die Stadtverwaltung mit Ausfall der IT-Systeme.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen genutzt werden, um die vorhandenen Pläne und Konzepte zu aktualisieren, klare Aufgaben festzulegen und weitere Mitarbeitende gezielt für den Krisenfall zu schulen.
In Krisenfällen ist schnelles Handeln erforderlich. Dazu reicht die Standardorganisation nicht aus, sodass eine besondere Aufbauorganisation mit einem Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) gebildet wird. Dieser Stab arbeitet nach einer standardisierten Arbeitsweise, koordiniert Maßnahmen und trifft Entscheidungen. Da ein solcher Stab nicht oft zum Einsatz kommt, sind Vorbereitung und Übung wichtig.
Die Stadt Hennef hat für eine Vielzahl von möglichen Lagen Notfall- und Einsatzpläne, etwa bei Hochwasserereignissen. Im Jahr 2023 wurde zudem das System der „Katastrophen-Leuchttürme“ geschaffen und mit gezielten Beschaffungen von Notstromgeräten und ausfallsicheren Kommunikationsmitteln die Arbeitsfähigkeit im Falle eines Stromausfalls verbessert. Die Leuchttürme sind Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger, um dort Informationen und Hilfe zu bekommen und Notrufe absetzen zu können, wenn das Kommunikationsnetz ausgefallen ist. Im Frühjahr wird eine Übung mit dem Szenario Stromausfall durchgeführt.
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Beitrag vom 22.1.2026

