
06 Sep. U16-Wahl in Hennef
(je) Bereits einige Tage vor der offiziellen Kommunalwahl hatten die jüngeren Henneferinnen und Hennefer, die bei der Kommunalwahl selbst noch nicht wahlberechtig waren, gezeigt, wie sie entscheiden würden: Bei der U16-Wahl konnten Kinder und Jugendliche ausprobieren, welche Partei oder Kandidat*in am besten zu ihren Vorstellungen passt. Die Abstimmung fand in der vergangenen Woche statt – nun liegen die Ergebnisse vor. Insgesamt nutzten 270 junge Menschen die Chance und gaben in Hennef ihre Stimme ab.
Bei der Bürgermeisterwahl wurden 269 gültige Stimmen abgegeben. Davon erhielten Mario Dahm von der SPD 170 Stimmen (63,2 Prozent), Nadja Johnen von der CDU 63 Stimmen (23,4 Prozent), David Schmidt von der AfD 26 Stimmen (9,7 Prozent) und Ariane Schulze von der FDP 10 Stimmen (3,7 Prozent).
Bei der Ratswahl gaben die Jugendlichen insgesamt 270 Stimmen ab. Die SPD erhielt 80 Stimmen (29,6 Prozent), Die Linke 71 Stimmen (26,3 Prozent), die CDU 54 Stimmen (20,0 Prozent), die AfD 25 Stimmen (9,3 Prozent), Volt 11 Stimmen (4,1 Prozent), Die Unabhängigen 11 Stimmen (4,1 Prozent), die FDP 10 Stimmen (3,7 Prozent) und Bündnis 90/Die Grünen 8 Stimmen (3,0 Prozent).
Organisiert wurde die Hennefer U16-Wahl vom Jungen Parlament Hennef. Gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Jugendringe in NRW und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef hat das Junge Parlament außerdem den Kommunalomat Hennef entwickelt. Das digitale Tool funktioniert wie ein Wahlkompass auf kommunaler Ebene: Jugendliche formulieren politische Thesen, die für ihr Lebensumfeld wichtig sind. Die antretenden Parteien beziehen dazu Stellung – und alle Nutzer*innen können ihre eigenen Positionen mit denen der Parteien vergleichen. So ist ein Instrument entstanden, das informiert und gleichzeitig zur aktiven Beteiligung einlädt.
Der Kommunalomat Hennef ist unter folgendem Link erreichbar: https://hennef.waehlt.nrw.
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Beitrag vom 9.9.2025, aktualisiert am 15.9.2025


