Vorsicht Herkulesstaude

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt.

Vorsicht Herkulesstaude

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt.

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt.

(ms) Bald beginnt sie wieder, die Blütezeit der Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt. Dann ist sie am gefährlichsten. Denn der Pflanzensaft verursacht bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht schwere, verbrennungsähnliche Hautreaktionen. Deswegen ließ die Stadt Hennef im Jahr 2025 insgesamt 384 Herkulesstauden an 114 Standorten im Stadtgebiet entfernen, um die Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung einzudämmen und weitere Verbreitung zu verhindern.

Die Herkulesstaude ist besonders häufig entlang der Sieg, an kleinen Bächen, auf offenen Wiesen und an Straßenrändern zu finden. Auf öffentlichen Flächen übernimmt der städtische Baubetriebshof oder ein beauftragter Gartenbaubetrieb die gezielte Entfernung der Pflanzen. Auf Privatgrundstücken sind Eigentümer und Eigentümerinnen aufgerufen, die Pflanzen zu entfernen.

Für Bürgerinnen und Bürgern besteht die Möglichkeit, Funde der Herkulesstaude, insbesondere entlang von Wegen, dem Umweltamt der Stadt Hennef zu melden. Möglich ist eine Verwechslung insbesondere mit dem einheimischen Wiesen-Bärenklau. Die Herkulesstaude unterscheidet sich vor allem durch ihre größere Wuchshöhe, tief gezackte Blätter und auffallend breite, weiße Blütendolden. In jedem Fall gilt, Hautkontakt mit den Pflanzen zu vermeiden.

Meldungen nimmt das Umweltamt über den städtischen Mängelmelder Stichwort „Riesenbärenklau“, telefonisch unter: 02242 / 888 304 oder per E-Mail: maximilian.loerch@hennef.de entgegen.

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Beitrag vom 7.4.2026