Breitband in Hennef

FAQs Breitband-/ Glasfaserausbau

Folgende Angaben sind ohne Gewähr und beruhen auf Erfahrungen bzw. typischen Angaben der Telekommunikationsanbieter. Kontaktieren Sie bei Bedarf bitte das Unternehmen, welches das Glasfasernetz bei Ihnen ausbaut.


Welche Internetgeschwindigkeit habe ich mit einem neuen Breitbandanschluss?

Dies hängt von der verwendeten Technik ab, wobei zwei Möglichkeiten am häufigsten Verwendung finden:

  1. In der Regel werden die Glasfaserkabel nur bis zum Orts-Verteilerkasten gelegt, die letzten Meter bis zu Ihrem Anschluss werden weiterhin mit den bestehenden Telefonkabel überbrückt. Hiermit werden Geschwindigkeiten von bis zu 100Mbit/s erreicht, wobei die genaue Datenrate von der Entfernung ihres Anschlusses bis zum nächsten Verteilerkasten abhängt. Es gilt: Je näher am Verteiler, desto schneller das Internet.
  2. Die Glasfaserkabel werden bis in das Gebäude verlegt, entsprechend nimmt die Datenrate weiter zu. Übliche Glasfaserverträge für Privathaushalte werden mit bis zu 1.000 Mbit/s angeboten.

Müssen Kabel in meinem Haus bzw. in meiner Wohnung verlegt werden?

Dies hängt von der verwendeten Technik ab (siehe vorherigen Abschnitt). Wenn Glasfaser nur bis zum nächsten Verteilerkasten gelegt wird, bleiben alle Leitungen in Ihrem Haus bestehen.

Bekommen Sie einen eigenen Glasfaseranschluss, wird das Kabel durch die Tiefbaufirma bis ins Haus geführt, wozu kleinere Erdarbeiten und eine Durchführung des Kabels durch die Hauswand nötig sind. Vorhandene Kabelwege (Leerrohre etc.) können idR genutzt werden.
Erdarbeiten beschränken sich meist auf zwei kleine Löcher an der Grundstücksgrenze und an der Hauswand, selten muss ein Graben (ca. 15 cm breit und 30 cm tief) ausgehoben werden.

Im Keller bzw. Anschlussraum wird der Hausanschluss angebracht, ab hier verlegt der Telekommunikationsanbieter bis zu 20m Kabel gratis (z.B. bis zu Ihrer bisherigen „Telefondose“), wenn die Leitungswege vorbereitet sind. Vorbereitet bedeutet, dass z.B. ein Leerrohr (idR nicht kleiner als der Typ M20), oder Kabelkanal vorhanden ist und Löcher durch die Wände gebohrt sind.
Dort können Sie dann wie bisher einen Router (FritzBox, Speedport etc.) anschließen, über den Sie dann im Internet surfen können, wobei dieses Gerät glasfaserfähig sein muss.

Auch in Mehrfamilienhäusern muss der Leitungsweg bis zu den einzelnen Wohnungen vorbereitet werden, hierbei wird der Anschluss in der Wohnung (frühere „Telefondose“) normalerweise im Bereich von drei Metern um den Wohnungseintritt angebracht. Bis zu 20m Entfernung von diesem Punkt sind aber kostenlos möglich, wenn die Leitungswege vorbereitet sind.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Telekommunikationsanbieter, welcher den Glasfaserausbau bei Ihnen durchführt.
Die Telekom veröffentlicht außerdem zwei Dokumentation zu technischen Fragen rund um den Ausbau, welche Sie unter folgendem Link abrufen können:

https://www.telekom.de/hilfe/downloads/glasfaser-technik.pdf

https://www.telekom.de/hilfe/downloads/glasfaser-ratgeber.pdf

Grundsätzlich gilt: Der Telekommunikationsanbieter bzw. ein Subunternehmen wird auf Sie zukommen und alle Arbeiten an Ihrem Haus/ Grundstück vorab mit Ihnen absprechen, das Vorhaben dokumentieren und durch Sie gegenzeichnen lassen.


Wird Glasfaser ober- oder unterirdisch verlegt?

Die Glasfaser werden meist entsprechend der vorhandenen Telefonleitungen verlegt, heißt: Sind die Telefonleitungen oberirdisch, wird auch das Glasfaser oberirdisch verlegt.
Soll der Glasfaserabschluss dann trotzdem unterirdisch erfolgen, müssen Sie selbst ein Leerrohr bis zum nächsten Mast verlegen, sofern sich dieser auf oder direkt an Ihrem Grundstück befindet.

Ist die bestehende Telefonverkabelung bereits unterirdisch realisiert, werden auch die Glasfaserkabel unterirdisch eingezogen.


Wie erteile ich meine Zustimmung zum Glasfaseranschluss meines Hauses?

Ihre Zustimmung erteilen Sie dem ausbauenden Telekommunikationsunternehmen, welches Ihr Einverständnis schriftlich einholen wird. Bei der Telekom ist dies ausschließlich online möglich unter www.telekom.de/glasfaser-beauftragung.


Soll ich einen Glasfaseranschluss in mein Haus legen lassen, obwohl mir die momentane Internetgeschwindigkeit ausreicht?

Wir raten dazu am Ausbau teilzunehmen, auch wenn zurzeit kein Bedarf an einer höheren Datenrate besteht, da die Nachfrage nach schnellen Anschlüssen einerseits weiter zunehmen wird, andererseits ein nachträglicher Anschluss mit hohen Kosten von ca. 800 € pro Hausanschluss verbunden ist. Ihre Immobilie erhält auf diesem Wege derzeit kostenlos einen zukunftssicheren Breitbandanschluss, selbst ohne Abschluss eines entsprechenden Tarifes.


Was kostet der Glasfaseranschluss?

Grundsätzlich ist der Ausbau einschließlich Glasfaserzuführung ins Haus für Sie kostenlos. Im Falle eines geförderten Ausbaus gilt dies selbst dann, wenn Sie noch keinen Telefonvertrag abschließen. Erfolgt der Ausbau rein privatwirtschaftlich, so erhalten Sie nur dann einen kostenlosen Anschluss, wenn Sie einen Tarif bei dem ausbauenden Unternehmen buchen. Tarife und eventuelle Einmalgebühren erfragen Sie bitte beim ausbauenden Telekommunikationsanbieter. Sollte ein Unternehmen während eines allgemeinen Ausbaus in Ihrem Ort zusätzliche Kosten auf Sie übertragen wollen und Sie etwa eine zusätzliche oder höhere Anschlussgebühr als andere Bewohner zahlen müssen, informieren Sie uns bitte hierüber.


Ich habe Detailfragen zu meinem Anschluss, an wen kann ich mich wenden?

Meist kann Ihnen das ausbauende Telekommunikationsunternehmen weiterhelfen, die Telekom betreibt für Fragen rund um den Glasfaserausbau eine spezielle Hotline: 0800 77 33 888, die Deutsche Glasfaser erreichen Sie unter: 02861 8133 405.
Für weitere Fragen können Sie auch uns kontaktieren:

Breitbandberatung der Stadt Hennef: breitband(at)hennef.de oder 02242/888-643