Stadt, Dörfer, Geschichte

Chronologie der Geschichte Hennefs

Eine "Post zweiter Klasse" habe das Dorf Hennef und es liege in "herrlicher Gegend", so Brockhaus Konversationslexikon von 1894. Die herrliche Gegend stimmt bis heute, aber die Post im Zentrum ist eine ganz normale zeitgemäße Postfiliale. Und ein "Dorf" ist Hennef spätestens seit 1981 nicht mehr. Damals wurde Hennef "Stadt".

„Hennefer Geschichte“ – eigentlich ein falscher Begriff. Wer diese Chronik liest, wird feststellen, dass „Hennef“ in der heutigen Form ein sehr junges Gebilde ist. Geistingen, Stadt Blankenberg, Bödingen und Uckerath waren die Orte, die in der „Hennefer Geschichte“ lange Zeit tonangebend waren.

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Digitales Archiv der Hennefer Volkszeitung

Die über 29.000 Seiten der Hennefer Volkszeitung aus den Jahren 1892 bis 1939 können Sie hier online lesen und als PDF-Datei herunterladen. Bis auf die Jahrgänge 1899, 1901, 1905, 1907 und 1921 stehen alle Jahrgänge zur Verfügung.

Das Archiv-Programm, das eigens für die Digitalisierung der Hennefer Volkszeitung von der IT-Abteilung der Stadt Hennef entwickelt worden ist, nutzt aktuelle Web 2.0-Technologien. So erlaubt zum Beispiel der integrierte Bildbetrachter, dass die Seiten der jeweiligen Ausgabe auch online ohne zeitraubenden Download der Ausgabe komfortabel betrachtet und gelesen werden können.

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Gedenkstätte im Rathaus

Im Hennefer Rathaus befindet sich an zentraler Stelle eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die im Nationalsozialismus ermordeten Hennefer Juden und die Zerstörung der Synagoge in Hennef-Geistingen am 10. November 1938. Die Gedenkstätte wurde als Initiative des Hennefer Bürgers Heinrich Kneip kurz nach dem Bau des neuen Rathauses im Jahre 2000 auf einer Freifläche in der ersten Etage eingerichtet, die gezeigten Modelle und Skulpturen sind von ihm geschaffen worden.

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Die Geschichte des Historischen Rathauses

Ein Rückblick auf die Geschichte des Historischen Rathauses anlässlich des 100 Eröffnungsjubiläums im September 2012.

1999 wurde das neue Rathaus, nach Plänen des Kölner Architekten Peter Böhm für 20 Millionen Euro gebaut, eröffnet – erstmals konnte die Stadtverwaltung wieder alle Dienstleistungen unter einem Dach anbieten. Das Historische Rathaus beherbergt heute neben der Tourist-Info und dem Seniorenbüro samt „Verzäll-Café“ vor allem das 1999 eingerichtete Jugendamt und im Historischen Saal das Trauzimmer des Hennefer Standesamtes.

Weitere Informationen und eine Bildergalerie finden Sie hier.


 

Hennef-Film von 1955

Der Film "Platz der Jugend" aus dem Jahr 1955 ist ein einmaliges Zeugnis über die Stadt Hennef und die Hennefer Sportschule. Er wurde an Original-Schauplätzen in Geistingen, der Sportschule und im historischen Ratssaal des Hennefer Rathauses gedreht, samt damaliger Gemeinderatsmitglieder und Bürgermeister Böhm als „Darsteller“.

Weitere Informationen und den Film finden Sie hier.


 

Das Hennefer Stadtarchiv

Bürgerinnen und Bürger, die das Stadtarchiv besuchen, werden in familienkundlichen oder heimatgeschichtlichen Fragen gerne beraten. Vereine und andere Institutionen werden bei Ausstellungen und Festschriften unterstützt.

Das Stadtarchiv ist ständig um die Erweiterung der Sammlungen bemüht. Deshalb hier die Bitte an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die über historische Dokumente, Fotos, Festschriften, etc. verfügen, sich mit dem Stadtarchiv in Verbindung zu setzen.

Sie finden das Stadtarchiv in der Meys Fabrik, Beethovenstraße 21.

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12.30 und 14 bis 16 Uhr
  • Freitag 8.30 bis 12.00 Uhr
  • und nach Vereinbarung.

Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, wird um telefonische Voranmeldung gebeten.


Stadtarchivarin

Gisela Rupprath

Telefon: 02242 / 888-540

Telefax: 02242 / 88 87 672

E-Mail: g.rupprath@hennef.de 


Weitere Informationen über das Stadtarchiv finden Sie hier.

 

Beiträge zur Geschichte Hennefs

Seit 2007 bringt der Verkehrs- und Verschönerungsverein Hennef 1881 (VVV) jährlich einen Band zu der Buchreihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Hennef - Neue Folge“ heraus. Themenschwerpunkte sind die Geschichte der Hennefer Ortsteile sowie die industrielle und kulturelle Entwicklung der Stadt. Redaktionell betreut wird die Buchreihe von Gisela Rupprath, Leiterin des Stadtarchivs der Stadt Hennef, und dem Historiker Professor Dr. Helmut Fischer.

Weitere Informationen und Leseproben finden Sie hier.


 

Die "Chronos-Waage"

Die Hennefer Industriepioniere Carl Reuther und Eduard Reisert erfanden um 1880 die „Chronos-Waage“ als erste eichfähige selbsttätige Waage der Welt, die am 12.04.1883 durch die „Kaiserliche Normal-Aichungs-Kommission“ in Berlin zur Eichung zugelassen wurde. Durch diese Zulassung wurde zum ersten Mal auf dieser Erde einer automatischen Waage die gesetzliche Anerkennung als Wertmesser zuteil. Weitere Infos zur Chronos-Waage und zum Waagenwanderweg findet man hier.

Denkmale in Hennef

Hennef bietet über 260 Denkmale. Die meisten sind Baudenkmale, dazu kommen einige Bodendenkmale und drei Denkmalbereiche. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über alle Denkmale in Hennef. Zusätzlich bieten wir ausführliche Informationen zu den Denkmalbereichen.

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Alle Dörfer und Weiler

Hennef hat rund 100 Dörfer und Weiler. Dazu zählen so bekannte wie Stadt Blankenberg und so kleine wie Altglück. 

Hier finden Sie eine vollständige Übersicht der Verteilung der Einwohnerinnen und Einwohner auf die einzelnen Hennefer Ortsteile - amtlich: "Wohnplätze".

Gesteine und Fossilien

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde im rechtsrheinischen Gebiet zwischen Beuel und Hennef Ton, Toneisenstein, Braun- und Blätterkohle bergmännisch unter Tage abgebaut. Die Braunkohle diente der Verhüttung von Erzen sowie dem Hausbrand. Die kalium-haltige Asche wurde zur Herstellung von Alaun und Eisenvitriol benutzt oder als Düngemittel verkauft. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Trockendestillation (Pyrolyse) von Teer, Petroleum und Paraffin aus der Blätterkohle wirtschaftlich interessant. In der Mitte des 19. Jahrhunderts stieg im Rotter Revier die Produktion der Blätterkohle auf bis zu 90.000 Tonnen pro Jahr an. Mit dem Import billigerer Erdölprodukte aus den neuen Ölfeldern in Texas (USA) verloren die rechtsrheinischen Vorkommen Ende des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. In den 1930er Jahren schloss die letzte Grube zwischen Holzlar und Roleber.

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